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Alt 23.05.2006, 13:46   #1
baze.djunkiii
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hausdurchsuchungen bei 130 eDonkey powerusern

http://www.spiegel.de/netzwelt/polit...417619,00.html
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Alt 23.05.2006, 17:40   #2
m@theis
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vllt. sollte man doch langsam mal mit filesharing aufhören.
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signatur ihrer wahl
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Alt 23.05.2006, 18:13   #3
Dj JanRo
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joa hier in der umgebung (wiesbaden) werden auch fast jeden tag leute hochgenommen. hausdurchsuchungen oder n brief von der staatsanwaltschaft... aber fast immer wegen kleinen mengen und eher so programme wie kazzaa.
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Alt 23.05.2006, 18:33   #4
bonse
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naja edonkey is ja auch nit so doll das war immer so langsam wenn ich mir damit meine shareware und sicherheitskopien runtergeladen hab.
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Alt 23.05.2006, 20:20   #5
Spliff76
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Nette Diskussion zum Thema:

http://forum.spiegel.de/showthread.php?t=484
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Alt 23.05.2006, 20:28   #6
netking
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ich wähne mich mit IRC und soulseek (noch) auf der sicheren seite. edonkey/emule hab ich nie gemocht, drecksprogramm.
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Alt 23.05.2006, 20:57   #7
Spliff76
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Question

Zitat:
Zitat von netking
ich wähne mich mit IRC und soulseek (noch) auf der sicheren seite. edonkey/emule hab ich nie gemocht, drecksprogramm.
Wo liegt denn eigentlich der Unterschied zwischen slsk und E_donkey (abgesehen von der Geschwindigkeit)?

Finde die Diskussion im Spiegel-online Forum äußerst Interessant - dem Großteil der Meinungen stimme ich direkt zu....
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Alt 23.05.2006, 21:10   #8
skytec
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Zitat:
Zitat von m@theis
vllt. sollte man doch langsam mal mit filesharing aufhören.
vielleicht sollte man es gerade nicht sein lassen, sondern einfach nur etwas bedachter an die sache rangehen. aufhören wäre genau das was die wichser wollen.
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Alt 23.05.2006, 21:11   #9
Cameron
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Zitat:
Zitat von Spliff76
Wo liegt denn eigentlich der Unterschied zwischen slsk und E_donkey (abgesehen von der Geschwindigkeit)?

Finde die Diskussion im Spiegel-online Forum äußerst Interessant - dem Großteil der Meinungen stimme ich direkt zu....
andere netzwerke...
soulseek besitzt zb nur einen server...das edonkey netzwerk hat hunderte oder tausende!

außerdem lädst du bei soulseek files nur von EINER person und nicht wie bei edonkey von vielen gleichzeitig...(multi-sourcing)

die client server kommunikation ist bei beiden netzen auch noch unterschiedlich...
so im groben und ganzen sind das die unterschiede...
__________________
geben sie mir die autoschlüssel oder ich erschieß das kind...

1541
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Alt 23.05.2006, 21:20   #10
Spliff76
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So grob hatte ich mir dies schon gedacht, aber gibt es auch einen rechtlichen Unterschied bzw. kann slsk genau so leicht kontrolliert werden ?
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Alt 23.05.2006, 21:23   #11
ATist
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Zitat:
Zitat von Spliff76
Wo liegt denn eigentlich der Unterschied zwischen slsk und E_donkey (abgesehen von der Geschwindigkeit)?
technisch gesehen?
slsk hast du nur 1 (bzw 2 server)
emule gibts sehr viele und diese und die user tauschen sich untereinander aus
und du kannst bei slsk eine datei nur von einem anderen user ziehen also nicht zeitgleich gesplitted uvm.

slsk ist halt "sicherer" weil es nur den vertrauten server gibt (gab ja noch so ne lustige story: http://www.heise.de/newsticker/meldung/69206), die szene relativ klein ist und hauptsächlich undergroundiges material getauscht wird.
Dafür wäre es auch sehr leicht das dicht zu machen und evtl. auch sämtliche logs zu beschlagnahmen (falls die aufbewahrt werden)

Zitat:
Zitat von skytec
vielleicht sollte man es gerade nicht sein lassen, sondern einfach nur etwas bedachter an die sache rangehen. aufhören wäre genau das was die wichser wollen.
also die wollen, dass wir nicht mehr ziehen, sondern kaufen
das einzige was evtl. helfen würde ist, nicht mehr ziehen aber auch nicht kaufen
dann würden ihnen die argumente ausgehen
ist nur fraglich ob die ganzen kommenden und bereits verabschiedeten gesetze aufgrund von argumenten oder nicht eher gegen bezahlung eingebracht wurden/werden....
__________________
...und vor uns die Sinnebbe...
Alle Menschen sind Tiere. Überall.
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Alt 23.05.2006, 21:27   #12
baze.djunkiii
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Zitat:
Zitat von skytec
aufhören wäre genau das was die wichser wollen.
und das zu recht, denn p2p-verbreitung von urheberrechtlich geschützter musik ist nun mal nicht legal und auf jeden fall ein faktor, der die industrie [kleine & grosse labels, sowie auch artists] de facto einnahmen kostet - in welcher höhe, bleibt letztendlich diskutabel und wird nicht genau zu ermitteln sein, trotzdem ist davon auszugehen, das zumindest ein teil der edonkey etc. user die gesharete musik auch legal erwerben würden, wenn sie p2p nicht zur verfügung hätten-

will die diskussion jetzt nicht zum x-ten male führen, aber im endeffekt hab ich gar nichts dagegen wenn auf diese weise mal ein paar exempel statuiert werden.
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Alt 23.05.2006, 21:29   #13
Spliff76
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Question

Zitat:
Zitat von baze.djunkiii
das zumindest ein teil der edonkey etc. user die gesharete musik auch legal erwerben würden, wenn sie p2p nicht zur verfügung hätten-

.
Bei live Mitschnitten gibt es aber nix legal zu erwerben....
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Alt 23.05.2006, 21:36   #14
netking
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Zitat:
Zitat von Spliff76
So grob hatte ich mir dies schon gedacht, aber gibt es auch einen rechtlichen Unterschied bzw. kann slsk genau so leicht kontrolliert werden ?
ja, theoretisch schon. slsk funktioniert afaik genau wie napster, das wurde ja damals auch dicht gemacht. slsk hat eben noch lange nicht die usermassen erreicht, die die edonkey/emule-netzwerke täglich frequentieren. zum glück.
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Alt 23.05.2006, 22:05   #15
polarity
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Zitat:
Zitat von baze.djunkiii
der die industrie [kleine & grosse labels, sowie auch artists] de facto einnahmen kostet - in welcher höhe, bleibt letztendlich diskutabel und wird nicht genau zu ermitteln sein, trotzdem ist davon auszugehen, das zumindest ein teil der edonkey etc. user die gesharete musik auch legal erwerben würden, wenn sie p2p nicht zur verfügung hätten-
und nochmal. die grossen kanns ruhig was kosten die verdienen genug damit. den kleinen labels kostests zwar auch (weiss zwar nich was, aber egal).. sondern es bringt ihnen bekanntheit und somit eventuell neue fans / käufer.

Zitat:
Zitat von baze.djunkiii
will die diskussion jetzt nicht zum x-ten male führen, aber im endeffekt hab ich gar nichts dagegen wenn auf diese weise mal ein paar exempel statuiert werden.
ich schon. im grunde sprichst du von leuten die deine / meine musik lieben und entweder nich genug kohle haben sich den scheiss zu kaufen (die würden dann so oder so nix kaufen also auch kein verlust ) oder sich das zeuch vorhören wollen um nich die katze im sack zu kaufen. und eventuell leute die kein vinyl / cd ua. wollen sondern ne mp3 (hier sind die labels selber schuld wenn sie kein mp3 anbieten).

und ich sachs nochma, man kann die leute nich dran hindern das internet zu nutzen.
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i move away from the mic to breathe in - robert-agthe.de
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Alt 23.05.2006, 22:23   #16
baze.djunkiii
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Zitat:
Zitat von polarity
und nochmal. die grossen kanns ruhig was kosten die verdienen genug damit. den kleinen labels kostests zwar auch (weiss zwar nich was, aber egal).. sondern es bringt ihnen bekanntheit und somit eventuell neue fans / käufer.
das ist vollkommener blödsinn, bei grossen labels müssen ja neben den herstellungskosten auch grössere produktionskosten - die btw immens über dem liegen was ein kleines label so ausgibt, z.b. an studiopersonal - auch marketingstrukturen, vorschüsse, büromieten (und da gehts nicht um kleine 40 qm büros) und personalkosten gedeckt werden. und nebenbei auch mal gefloppte themen mit durchfinanziert werden durch verkaufsstarke produkte. und das verhältnis hit:flop steht mindestens 1:10 im moment. da wird also soviel gewinn nicht immer gemacht, wenn menshc das grosse bild mal sieht

Zitat:
Zitat von polarity
ich schon. im grunde sprichst du von leuten die deine / meine musik lieben und entweder nich genug kohle haben sich den scheiss zu kaufen (die würden dann so oder so nix kaufen also auch kein verlust ) oder sich das zeuch vorhören wollen um nich die katze im sack zu kaufen. und eventuell leute die kein vinyl / cd ua. wollen sondern ne mp3 (hier sind die labels selber schuld wenn sie kein mp3 anbieten).
bei letzterem punkt geb ich dir recht, aber das ändert sich ja im moment - nur scheiterts da bei vielen wohl auch noch an der übersicht, wie mensch mp3-files sinnvoll vermarktet, damit die auch cash bringen und nicht nur irgendwo im netz auf irgendnem server / irgendner website vor sich hindümpeln.

die punkt 1-leute sind aus rein kommerzieller, verkaufsorientierter sicht eh nicht wirklich interessant (die gehen dann auch nicht auf parties, wo unsereiner dann spielt wenn deine argumentation greift) , wobei ich da auch meine zweifel habe, das es die wirklich in der von dir beschriebenen weise gibt, denn bei ein einzeltrackpreis von 0.99 € ist definitiv durchaus finanzierbar, wenn es den leuten in mp3-form nur um bestimmte tracks geht.

vorhören geht z.b. bei itunes & für fans der physischen produkte auch im laden, da scheitert deine argumentation eindeutig.
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Alt 23.05.2006, 23:48   #17
cygn
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imho laeuft das alles darauf hinaus, dass in zukunft andere filesharing systeme verwendet werden, die anonymisieren. gibts ja schon, nur werden die noch nicht so stark benutzt. das ganze funktioniert dann so, dass wenn ich ne datei ziehen will, die nicht direkt an mich geschickt wird, sondern erst an irgendwelche anderen user und dann an mich. jedenfalls laesst sich dann nicht mehr feststellen wer was shared oder zieht, weil der ganze traffic ueber zig ecken geht. ist dann natuerlich langsamer, weil so insgesamt ein vielfaches an traffic ensteht.
wenn's mit solchen razzien so weitergeht, werden die leute auf sowas umsteigen. im endeffekt guckt die musik/film/softwareindustrie dann wieder in die roehre, nur dass die provider sich jetzt ueber mehr traffic aergern duerfen. super.

das kann nicht die loesung sein, solche user zu verklagen. kulturflatrate oder lukrative angebote (z.B. mp3s fuer 20cent, wer will sich dann noch den p2p suchstress geben) sind eher angemessen, imho.
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Alt 23.05.2006, 23:50   #18
platypusmusic.cn
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Es geht um Kohle

naja Spiegel is als quelle nicht der bringer.....bericht ist eher ne hetzschrift diktiert von der IFPI

besser gulli oder heise

offizielles statement der Staatsanwaltschaft
http://www.sta-koeln.nrw.de/pressmit...06/pm06-03.pdf

heise update (mit mehr info)
http://www.heise.de/newsticker/meldung/73446

Es sind grad mal 130 Hausdurchsungen von wieviel deutschen PSP usern? MILLIONEN!

Musik-biz der Majors (und deren unterlabels und indis) ist doch eh nur Abgezocke und Verarsche sowohl der Musiker als auch der Fans. Die Gruende fuer moegliche Umsatzeinbußen sehe ich aber auch bei der Massenverarmung Deutschlands (materiell, die geistige ist natürlich unbenommen). Die Leute haben kaum mehr Geld was sie frei ausgeben können.

Das Modell der Musikindustrie ist davon abgesehen technologisch überholt.
Die gesetzlichen Grundlagen ebenfalls, also auch das copyright - war in seiner Entstehungszeit vielleicht ganz legitim (also vor hunderten Jahren! mit dem Entstehnen des Verlagswesens), aber zeitgemässer im digitalen Zeitalter ist doch creative commons o.ä.

Warum soll ich als Kunde den 10fachen Preis bezahlen von dem, was der Musiker im Endeffekt verdient? Der Rest geht für Marketing und Distribution und jeweilige Umsätze drauf, dazu dann nochmal bei jedem Einzelschritt fette Steuern, auch und Gema (war deren Chef nicht Heintje?) zockt auch noch ordentlich ab.

Nein danke. Ich kaufe vom Musiker direkt vor oder nach der Party oder Konzerrt. Oft verschenke ich dann auch die CDs oder lege sie in Bars aus, oder verkaufe sie für den gleichen Preis weiter wenn sie mir nicht zusagt.

Online-Shops sind m.E. nach das Modell der Zukunft, aber 1 Euro pro mp3 ist generell nicht drin, es sei denn es sind mind. 192 Kbps, OHNE Wasserzeichen oder ID, frei kopierbar, ohne DRM-Scheissdreck, und NICHT als proprietaeres Format a la SONIE oder Apple eituns, sondern mp3 oder ogg o.ä.

zumindest in die richtige Richtung bewegt sich z.b.
http://www.finetunes-solutions.net

für interessierte labels hier gibts den Teufelspakt zu sehen, allerdings versuchen die wieder exklusive Verträge, und Wasserzeichen sind ein anderes Manko, dazu ziehen die mindestens 42% vom Netto, oder bei drittvermarktung 20% vom HAP
http://www.finetunes-solutions.de/ne...ct_summary.pdf

Warum kostet Vertrieb so viel? Kriegt man es nicht gebacken, die gesamten Distri-Kosten auf 10 cent zu drücken, ich glaube ÄPPLE schaft das oder?

Eine andere Möglichkeit ist eine Kulturflat, aber dazu wirds nicht kommen, das ist ja böser Kommunismus.

Und wtf ist Hausdurchsuchung aufgrund von logfiles? Ein Witz, völlig unverhältnismäßig, einem Rechtsstaat unwürdig. Die Unverletzlichkeit der Wohnung und die grundgesetzlich verbrieften Persönlichkeitsrechte stehen noch hundertmal über perfide Profitmaxierungsinteressen. Davon abgesehen dürfen bei ner flatrate die ISPs doch gar nicht die IP speichern....

Mal sehen welche Labels diese Schweinerei unterstützen, die werden von mir dann in Zukunft ignoriert.

Einen Auflistung gibts hier
http://www.magnetbox.com/riaa/

Verbieten kann man die P2P nicht, Server betreiben ist nicht per se illegal und schliesslich ist P2P ja die Kernidee des Inernets. Und jede weitere Recheeinschränkung der Sharer geht einher mit Aufrüstung und Gegenmaßnahmen.

Ich werde weiter sharen, entweder online oder offline, vielleicht mit mehr vorsichtsmaßnahmen in der Zukunft (Verschlüsselung).

Im Moment ist es ok hier aber wenn das Merkelferkel noch öfter in China Lobby-Arbeit leistet für Bertelsmann ist hier auch bald pumpe (und die Strafen sind dann drakonischer). Mein Tip jetzt noch sharen, bevor alles verseucht ist dank DRM (auch hardware gekoppelt), Abschaffung der Privatkopie (aber schön GEMA auf Rohlinge und Kopierer!), Wasserzeichen, Kopierschutz, Rootkits, pay-per-view, Vorratsdatenspeicherung etc pp.

hier noch zwei Texte zum Nachdenken von Leuten die das Biz gut kennen
Rede von Courtney Love
http://www.jdray.com/Daviews/courtney.html

Steve Albini audio engineer von bush, mogwai, nirvana, pixies, godspeed etc.
http://www.negativland.com/albini.html
__________________
Je suis un surrealisme.

www.gochengdoo.com - chengdu webzine
www.chengdoo-magazine.com - chengdoo magazine

Geändert von platypusmusic.cn (24.05.2006 um 00:42 Uhr)
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Alt 24.05.2006, 00:06   #19
baze.djunkiii
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Zitat:
Zitat von platypusmusic.cn
Warum kostet Vertrieb so viel? Kriegt man es nicht gebacken, die gesamten Distri-Kosten auf 10 cent zu drücken, ich glaube ÄPPLE schaft das oder?
, zumindest im moment nicht. ich kenn ja die deals zur zeit, werd aber jetzt aus diversen gründen nicht anfangen die im einzelnen aufzuschlüsseln.

trotzdem kommts drauf raus, das für die labels - ja, auch die indies & kleinstlabels - im endeffekt pro tune/file bei ner vernünftigen strategie (auch bei digitalreleases geht ohne gutes marketing nix) unterm strich mehr geld übrigbleibt als bei ner physischen veröffentlichung. wie das nachher an die artists ausgeschüttet wird, steht allerdings wieder auf nem anderen blatt - da hängts an den deals die die labels mit ihren artists haben.

warum der vertrieb so teuer ist ergibt sich aus dem aufwand der pro tune betrieben werden muss [encoding, metadaten...] sowie aus den server/personal/betriebskosten. allein an den metadaten von nem 10 track album sitzt mensch ggf. gern mal ne stunde oder so dran...
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Alt 24.05.2006, 00:12   #20
s_move
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Alt 24.05.2006, 00:45   #21
Hosoi
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Zitat:
Zitat von platypusmusic.cn
ich mag die frau zwar nicht ....

aber das ist sowas von wahr
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wie mich euer geschmack anwidert .....
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Alt 24.05.2006, 01:37   #22
Spliff76
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Exclamation

Hier mal ein paar diskussionswürdige Zitate;

Leider hat die MI eine so große Lobby, daß sie die Politik für ihren Verbraucherfeindlichen Weg einspannen kann.


Die Musikindustrie argumentiert damit, dass jeder heruntergeladene Song ansonsten gekauft worden wäre.
WAS FÜR EIN BLÖDSINN!!
Wenn ein Schüler 8000 Mp3 besitzt, ja wer glaubt da wirklich, dieser Schüler hätte diese Lieder ansonsten für über 10,000 Euro gekauft? Das geht schon rein wirtschaftlich nicht.


Bedenklich auch, dass die Behörden mit der ProMedia zusammenarbeiten, welche ja einen sehr zweifelhaften Ruf geniesst...



Von eigenen Schwächen wird abgelenkt (Knebelverträge für die Künstler, die auch nur marginal an den Alben verdienen - der Arbeitsplatz des Musikers ist nun einmal die Bühne, schlechtes, überteuertes und mit Mitteln zur Kontrolle der Nutzer verseuchtes und damit qualitätsreduziertes Angebot (128 kbit/s WMA z.B., DRM) oder die Kriminalisierung der Kunden).
Frau Zypries meinte noch vor einigen Tagen, eine Bagatellklausel sei nicht erforderlich, da ja die Staatsanwaltschaften eh in 99,9 % der Fälle gar nicht ermitteln würden. Und nun



Die Musiker, deren Musik hier betroffe sind, verdienen Millionen. Zuviel wenn man mich fragt. Daher finde ich die Strafen auch drakonisch, aber da steckt ja Lobbyarbeit hinter.
Die Polizisten sollten sich mit wichtigeren Sachen kümmern, indem sie Terroristen und Nazis jagen.


Zudem geht es bei edonkey nicht um menschen die sich daran bereichern, sondern nur um Leute die so dumm sind illegal zu teilen. Das man Leute jagt die Gewinn damit machen, ok.
aber das?



Und dann selbst wenn man sich das Zeug kauft, wie soll man dann mp3's von der cd auf seinen mp3player kriegen, wenn der silberling kopiergeschützt ist, ohne sich damit strafbar zu machen?
Und wem vergeht da nicht die Lust CD's zu kaufen?



Ich denke in dieser ganzen Debatte geht es um die Grundsatzentscheidung, ob wir ein System der beliebig einschränkbaren Rechte (DRM etc...) haben wollen, oder ob ein offener Zugang zu Medien anhand eines öffentlichen Verrechnungsschlüssels (Kulturflatrate) vorzuziehen wäre.

Ich favorisiere ganz klar die zweite Option, da dies sowohl den Kosumenten entkriminalisiert und das kulturelle Leben florieren läßt. Außerdem kann der Geldfluß direkt zwischen Kulturschaffendem und Kulturkonsument entstehen. Dies garantiert eine Zukunft, in der jeder freien Zugriff auf alle Schriftstücke, Filmdokumente und Audiokonserven hat.



Die Frage ist also, wollen wir einen freien Umgang mit unseren Kulturgütern bei gerechter Vergütung der Urheber, oder stärken wir die Industrie mit einem restriktiven Urheberrechtsschutz. Die Kosequenz daraus wäre eine Verarmung der Kultur und ein weiteres kriminalisieren der Massen.



Vielleicht sollte die Medienwirtschaft mal darüber nachdenken, ob Filmbudgets von mehreren 100 Mio. Dollar nicht völlig gaga sind - insbesondere wenn 50% davon Gagen sind. Nicht minder schwachsinnig ist es, Musikern horrende Verträge und Tantiemen hinterherzuschmeissen, die kaum refinanzierbar sind. Diese enormen Kosten machen es notwendig, den Konsumenten zu kriminalisieren und auszuquetschen.

Kopiert wurde schon immer, sei es per Cassetten- oder Videorecorder. Früher hat das kaum jemanden gejuckt. eDonkey, MP3 und Co. sind lediglich die zeitgemäße Variante und werden oft von denen genutzt, die mit dem Taschengeld nicht weit kommen. Wer die Kohle hat, wartet nicht tagelang auf den Download eines oft technisch miserablen Films oder einer 128kBit-CD.
Preiswerte Medien - Musik oder Film - würden das Problem von ganz allein erledigen.



"Kopierer" sind alles terroristen - wirtschaftsterroristen.
Was wir brauchen ist ein economy-act ähnlicht dem patriots-act der USA. "Kopierer" gehören dann zur inneren bedrohung der BRD.
Obwohl...? Wir haben doch schon die notstandsgesetze! Richtig, die bräuchten eigentlich nur noch ein wenig erweitert werden.



Unsere Politiker sollten mal wirklich überlegen ob das was sie zu Recht erklären wirklich mit dem gesunden Menschenverstand auch in Einklang zu bringen ist. Dies trifft im übrigen auch auf manche Markenrechtsklagen zu (siehe FIFA und Weltmeisterschaft), die nur durch eine überaus übertriebene Rechteaneignung durch Firmen und Organisationen zustande kommen können.

Jedenfalls sind die imensen "Verluste", die die Industrie beklagt sehr an den Haaren herbei gezogen, wenn man bedenkt dass sicherlich weit weniger als 1% der illegalen Kopien gekauft würden, wenn man sie nicht über solche Tauschbörsen erhalten würde,



Ich habe hier mehrfach wieder den beliebten Fehler zu Gesicht bekommen das Urheberrechtsverletzungen mit Diebstahl gleichgesetzt werden und hiermit das zu erwartende Strafmass gerechtfertigt wird.



Deutschland hat ganz andere Probleme als raupkopierende Schüler und hier zeigt sich nur, dass die Executive gerne ein Exempel an den Schwachen exerziert statt sich um Drogenkartelle, Zwangsprostitution, Korruption usw. zu kümmern.



Das Problem besteht in erster Linie darin, dass auf der einen Seite ein durchaus berechtigtes Urheberrecht besteht, auf der anderen Seite aber Musikstücke de facto als öffentliche Güter anzusehen sind (Nichtausschließbarkeit vom Konsum, keine Konsumrivalität). In diese Situation hat sich die Musikindustrie mit der Einführung des Schrottmediums CD selbst gebracht. Zunächst wurden hierfür unverständlicherweise höhere Preise verlangt, als für qualitativ hochwertigere Schallplatten, dann erfolgte eine Angebotsverknappung mit der Konzentration auf irrsinnig schlechte Produktionen, dann wurden künstliche Fehler in die Datenträger eingebaut, und als es längst zu spät war, wurden völlig unbrauchbare legale Downloadportale wie Musicload ins Leben gerufen, wo man minderwertige Dateien (128 kbit) mit eingeschränkten Nutzungsrechten für viel zu viel Geld erwerben kann, die sich mit gängigen Programmen nicht einmal brennen lassen. Nebenbei wurden verhältnismäßig innovative Leute wie Tim Renner abgesetzt, oder gleich die Firmenzentralen (Sony Music) an den Brennpunkt der Innovation (München) verlegt. Und Schuld daran soll ausgerechnet die Stammkundschaft sein? Wir wissen: Wer viel runterlädt, gibt auch verhältnismäßig viel für Musik aus. Und eben diese Leute werden nun bestraft, und wofür? Früher haben wir auch aus dem Radio mitgeschnitten, oder Kassetten auf dem Schulhof getauscht, ohne dass es, ausser Willem von NDR2, groß jemanden gestört hätte.



unmoralisch verhalten sich MI und GEMA die uns die Rechte einschränken wollen! Es werden sogar Abgaben auf jeden Rohling + CD/DVD Brenner gezahlt - eben wegen der Kopien!



Den Verlust der Musikindustrie durch Pausenhof-Tauschaktionen koennte man doch durch eine Zusatzgebuehr auf jeden leeren Dateitraeger ausgleichen. Hat man das nicht auch schonmal mit leeren Kassetten gemacht? Und wenn pro DVD 5 bis 10 cent mehr verlangt werden, dann tut das den Leuten auch nicht wirklich weh. Und die Musikindustrie hat ihre Werbung.



bedenklich ist hier nicht nur, dass mit einer mehr als zweifelhaften organisation zusammengearbeitet wird. weiters gilt:
der staat wird für die durchsetzung von privatinteressen (schadensersatz) missbraucht
die verdachtsunabhängige protokollierung, das abhören wird hier angewendet

zum ersten mal in der geschichte wird man bestraft, weil man etwas nicht gemacht hat. man hat nicht gekauft.




Korrupte Politiker haben quasi Immunität, rumanische Räuberbanden sind schlecht zu fassen, Wirtschaftsverbrecher im sicheren Ausland.

Mit den Musiktauschern lassen sich gleich zwei Fliegen mit einem Schlag erledigen: Die mächtige Lobby der Musikindustrie wird hofiert und die Polizei zeigt mal wieder "gigantische" Fahndungserfolge via Abhörmethoden.

Mir tun die Schüler leid, die Musik tauschen. Ihnen wird jetzt sicher unterstellt, dass Sie alle gepseicherten Songs sonst gekauft hätten und sie folglich zigtausende von Euro der Musikindustrie vorenthalten haben.

Sony & Co. träumt schön weiter und haltet Euch die Zypris warm...



es ist schmerzhaft anzusehen wie sich der deutsche Staat sich so sehr für amerikanische Hollywood AG gegen das deutsche Volk bemüht.

Der Steuerzahler bezahlt also die Staatsanwaltschaft und Polizei damit diese Geld aus seinen Taschen in die der Amerikaner schaffen - hm... ach, das ist das Wunder der Demokratie! na endlich habe ich das begriffen.

Wir leben doch in einer Demokratie, oder? Und dieses setzt den Willen des Volkes durch, oder bin ich wieder komplett falsch?. Und ist es nicht offensichtlich, dass der Wille des Volkes ist nun mal konstenloses Downloaden?




Trotzdem finde ich das, was die Musikindustrie mach unverschämt.
Musik ist Kultur und hierzulande werden Kulturinteressierte kriminalisiert, weil die Musik für einige nicht erschwinglich ist. Das ist so, als wenn man eingesperrt würde, wenn man bei einem Festival über den Zaun guckt.
Da jammert die Musikindustrie, daß ihr ach so große Schäden zugefügt werden, rechnen sich rote Zahlen zurecht und beharren immernoch auf völlig veralteten Ansichten und Vorgehensweisen.
Sind aber andererseits in der Lage unfassbare Gagen zu zahlen.
Hat irgendjemand bei der Musikindustrie mal über die Ursachen dieser ziemlich unerfreulichen Situation nachgedacht?
Wahrscheinlich schon, aber wahrscheinlich ist das Wort Veränderung vor langer Zeit aus dessen Verstand getilgt worden.

Hand auf's Herz: Wer sich 18 Euro für eine CD mit irgendwelchem Billigramsch aus der Geldbörse ziehem läßt, hat doch ne Macke. Und die, die so viel Geld dafür fordern, haben auch gehörig was am Kopp.

Ist doch kein Wunder, daß sowas ständig kopiert wird.
Ich könnte da auch kein Geld für bezahlen. Irgendwie sperrt sich etwas in mir gegen sowas. Mir wäre der CD-Rohling schon zu schade.
Wie wärs denn mal mit besserer Musik? Musik, die man etwas länger ertragen kann?
Wie wärs denn mal mit innovativen Vertriebswegen?

Desweiteren finde ich mp3-CDs super!
Man kann sich Titel anhören, auf die man so gar nicht gekommen wäre. Da ich mir den Kram, der mir gefällt kaufe und damit mache, wozu ich Lust habe, habe ich dann eine mp3cd zuviel. Die wird dann entsorgt ... :-)




Die richtigen Antworten sind längst bekannt: Preise runter, Künstler anständig (das kommt von Anstand!) entlohnen. Fertig. Dann löst sich das Problem von selbst. Die Aktionäre der MI-Unternehmen müssen sich mit etwas weniger satten Renditen begnügen, da ist mein Mitleid doch sehr begrenzt.



ch würde gerne mal wissen mit welcher rechtlichen Grundlage die IP Adressen der betroffenen Personen gesammelt und danach mit Anschlussstammdaten (Adressen der Tauscher) abgeglichen wurden. Ist es nicht so, dass dieser Abgleich nur bei einer genau definierten Straftaten (nämlich schwere) vorgenommen werden darf? Und ist die Straftat Urheberrechtsverletzung Bestandteil dieser Liste?



Das man sich mittlerweile Trojaner und Malware, Rootkits und ähnlichen Dreck ungefragt als zahlender Kunde gefallen lassen muß ist ebenfalls in meinen Augen kriminelles Verhalten (bsp. Sony BMG in den USA und die Mr. & Mrs. Smith hier in D/Europa).



Manchmal gewinne ich den Eindruck, dass gegen mutmaßliche Raubkopierer mehr unternommen wird als gegen Mörder oder Kinderschänder.



Da braucht sich doch keiner wundern, wenn sich der Endverbraucher gegen diese Wucherpreise der Musikindustrie mit allen erdenklichen Mitteln wehrt. Den Endverbraucher abzustrafen, ist der falsche Weg sich seine Absatzzahlen zurückzuerobern. Die Musikindustrie sollte sich lieber überlegen, wie ich den Endverbraucher wieder locke, statt verprelle.



"Die Musikindustrie argumentiert damit, dass jeder heruntergeladene Song ansonsten gekauft worden wäre.
WAS FÜR EIN BLÖDSINN!!
Wenn ein Schüler 8000 Mp3 besitzt, ja wer glaubt da wirklich, dieser Schüler hätte diese Lieder ansonsten für über 10,000 Euro gekauft? Das geht schon rein wirtschaftlich nicht."



Also wenn ich heute in den Mediamarkt & C. gehe und mir eine CD klaue und die dann anhöre, bin ich lediglich ein Konsument, der die CD der angedachten Benutzung zuführe? Und wenn ich diese aber verkaufen würde, dann wär ich also nur kriminell?



Es wäre zu begrüßen, wenn die Strafverfolger ähnlich rabiat endlich auch gegen diese elenden Spam-Versender vorgehen würden. Das ist doch auch illegal, oder?



aber da solange die mi eine riesenlobby hat, irgendwelchen pseudostars millionen zahlen kann und bei computersabotage etc. (sony rootkit) nur 7,50 $ pro fall zahlen muss, finde ich die jammerei abartig, verlogen und dreckig.
frietz ist offline Mit Zitat antworten



Hohe Uploadbandbeite haben in der Regel nur Uni-Server und gewerbliche Server.
Daher: Selbst wenn alle deutschen P2P keine Dateien mehr anbieten: Wo glaubt man wohl, liegen dann die Files?

Richtig: RUSSLAND!
Viel Spass schon mal den deutschen Staatsanwaltschaften beim Rechtshilfeersuche stellen und der Zusammenarbeit mit dem KGB.



Ich stehe selbst unter Plattenvertrag und verkaufe im Jahr nicht mehr als ein paar hundert Platten. Meine Musik ist illegalerweise auch über Internet-Tauschbörsen zu bekommen. Für mich als Musiker hat das jedoch keine Nachteile, ganz im Gegenteil. Unvergleichlich mehr Leute können sich meine Musik anhören, als wenn sie die CD für 17 Euro im Laden kaufen müssten. Und ich würde kaum mehr verdienen, wenn ich doppelt so viele Platten verkaufen würde, und genau hier liegt das Problem! Den Künstlern schadet man eigentlich kaum, wenn man sich deren Musik herunterlädt. Sie verdienen eh kaum Geld daran. Es sind die unzähligen anderen Leute in der Musikindustrie, die bei dem Plattenverkauf mitverdienen. Und das sind auch die Leute, die jetzt nach Law and Order schreien. Ich muss ehrlich sagen, keiner Unternehmergruppe gönne ich den finanziellen Niedergang mehr.



Dazu möchte ich anmerken, dass die Umsätze z.B. von Sony mit Brennern in den letzten Jahren bei weitem die Verluste durch entgangene CD-Verkäufe überstiegen hat.

So lange bis der Brenner die Marktsättigung erreicht hatte gab es keine Maßnahmen - nun da der Brenner Standard ist und keine großartigen Umsatzsteigerungen mehr erwarten läßt steht die Industrie plötzlich auf!
Ein Schelm wer böses dabei denkt!
Diejenigen, die am meisten über die Urheberrechte stöhnen verdienenam meisten mit Brennern und MP3 Playern!!



Dabei sind die Probleme der Musikindustrie doch hausgemacht. Ich selber habe bis Anfang 2000 ca. 350 CDs erworben - also über den Daumen gepeilt ca. 5000,- Euro für Musik ausgegeben. Seit 2000 habe ich keine einzige CD mehr erworben weil einfach keine CD mehr erschienen ist, die für mich einen Kauf wert gewesen wäre.




Meine Meinung: Das komplette Musikbusiness muss sich radikal verändern. Es ist nicht möglich, den Prozess der freien Musik aufzuhalten. Es ist nur möglich, die Kosten zu senken oder andere Geschäftsmodelle zu entwickeln. Leider scheint dabei die Kreativität zu fehlen. Tauschbörsen wird es - weil es das Internet gibt - immer geben, zur Not halt in Russland oder China.



Sie haben scheinbar noch nicht mitbekommen, dass das meiste Geld für gekaufte CDs bei den Musikkonzernen hängenbleibt und nur ein marginaler Rest bei den Musikern ankommt.
Musiker sehen die Kopiererei sicher zweischneidig. Aber einen Vorteil hat es für sie doch: Durch die Verbreitung steigt ihr Bekanntheitsgrad. Im Gegensatz dazu habe ich Beiträge gelesen, wo sich Musiker bitter über die Konzerne, bei denen sie unter Vertrag stehen, beklagen, Stichwort Vertragsgestaltung bzw. Bezahlung.
Nicht zuletzt gibt es eine steigende Anzahl von Bands, die ihre Musik direkt im Netz vermarkten, um die Haie zu umgehen.



Ausserdem: Ich lade Musik aus dem Internet via Tauschörsen, welche es definitiv nirgends mehr (zu kaufen) gibt. Ferner Titel, welche ich auf Vinyl habe und nur zu faul bin, diese Titel zu digitalisieren. Somit habe ich folglich "die Lizens zum hören".
Die Musikindustie hat es leider versäumt, hier beizeiten günstge UpDates von Vinyl zu CD anzubieten. Das selbe Versäumnis trifft übrigens die Filmindustrie. Ich habe nirgens ein Angebot enbtdeckt: UpDate VHS auf DVD ...



Wenn die Musikindustrie in der Lage wäre vernünftige Qualität zu Produzieren, anstatt immer nur irgendwelchen billigen und einfallslosen Schrott (siehe MediaControl Charts, die sind zu 90% voll mit Abfall) zu veröffentlichen, hätte sie kein Absatzproblem. Künstler, die gute sounds produzieren, haben auch heutzutage kaum Absatzprobleme. Qualität ist immer noch der beste Kopierschutz.



Es geht auch ohne MI wie Franz Ferdinand, die White Stripes und andere, kommerziell durchaus erfolgreiche Bands beweisen.



Ich habe ein MD-Gerät, was ich an meinen TV angeschlossen habe. Von dort nehme ich aus dem TV (MTV/VIVA/SAT-Radio) Lieder auf, die sich nachher in CD-Qualität abspielen lassen. Begeh ich damit Diebstahl? Dann habe ich aber sehr früh mit meiner Kriminalität angefangen, denn sowas habe ich im viel größeren Stil schon vor über zwanzig Jahren mit Radio und Cassette gemacht.




Das liegt meiner Meinung nur begrenzt an den Tauschbörsen.
Das liegt daran das die MI in den Neunzigern ihre ganze alte Musik buchstäblich versilbert hat. Auch ich habe mir viele meiner LPs (Led Zeppelin, Stones, Beatles,Slayer,Queen,KISS, etc.) ein zweites mal als CD gekauft.
Da hat die MI einen RIESEN Reibach gemacht.(Minimalste Produktionskosten-Maximaler Gewinn).
Nur irgendwann haben die Leute ihre LPs durch CDs ersetzt.
Damit ist diese Umsatzquelle versiegt.
Seit ich meine LPs durch CDs ersetzt habe kaufe ich nur noch alle 1-2 Monate eine CD (früher 3-4 Pro Monat).



Also als Musiker mit über 20 Veröffentlichungen ohne jegliche beteiligung von MI Multis, bin ich absoluter Gegner solcher Attacken auf die Hörerschaft! Ich selbst biete Gratis Downloads auf meiner Website an, wenn das die Industrie nicht macht - selber schuld.
Ich denke, dass normalerweise (natürlich rede ich nicht von mp3 "Sammlern") bei gefallen der Stücke dann doch noch die CD/LP gekauft wird.
Aber diese Meinung könnte natürlich auch darauf beruhen, dass ich keine 100'000er Auflagen verkaufen will/muss...

Im Grundsatz gilt: Der Fan ist ein Fan, ob nun be emule etc. bedient oder im Laden gekauft!

Mein Tipp an Künstler:
Macht Euch unabhängig - eröffnet einen Webshop, so Verkauft Ihr zwar nicht so viele Einheiten, verdient aber pro verkaufte CD/LP mindestens das fünffache! ...und einige mp3's könnt Ihr ruhig noch Gratis mitgeben.



Mal sehen was daraus wird. Sehr bedenklich fände ich es aber, wenn sich herausstellen sollte, dass illegale Downloads härter bestraft werden, als Hetzjagden von Rechtsradikalen.



Eben habe ich gelesen, dass man in Deutschland 3,5 Jahre Knast bekommt (wobei nicht sicher ist wie lange man absitzen muss), wenn man aus niedrigsten, rassistischen Beweggründen einen dunkelhäutigen Menschen foltert und lebensgefährlich verletzt. Da sind doch 5 Jahre für Raubkopierer,die uns in den Webespots suggeriert wird, richtig gerecht. Menschenleben sind halt weniger wert als die Profite von der Industrie.



Was in dieser Diskussion bislang unerwähnt geblieben ist, ist dass man es im Prinzip mit zwei Gruppen von Filesharern zu tun hat.
Zum Einen ist da der Gelegenheitsnutzer, der sich für den privaten Gebrauch die ein oder andere Datei herunterläd, die sich vielleicht sogar schon auf Vinyl, CD oder Tape in seinem Besitz befindet. Vielleicht will er auch nur einmal aus Neuigierde in einen Titel hineinhören und kauft ihn sich bei Gefallen sogar (vielleicht auch nicht - dann hätte er ihn aber auch nach dem Vorhören im Geschäft nicht erworben).

Zum anderen gibt es Filesharer, die das Ganze tatsächlich "gewerbsmäßig" betreiben. Sei es um Kopien von Spielen, Filmen oder Musik zu verkaufen oder einfach nur des "Ruhmes" wegen eine Datei als erster angeboten zu haben.



Ein weiterer Aspekt ist der, dass Filesharingbörsen durchaus auch als Marketinginstrument dienen können.
Je mehr Menschen überhaupt von meiner Musik erfahren, desto mehr Menschen kommen auch auf die Idee sie vielleicht zu kaufen. Wo finde ich ein größeres Publikum als in Filesharingbörsen?



Filesharing ist wie Schwarzfahren. Sie nutzen etwas kostenlos, für das Sie eigentlich bezahlen müssten. Dass Sie dabei nicht gleich den ganzen Bus geklaut haben, ist irrelevant. Sie haben die Dienstleistung geklaut.



Angenommen, sie betreiben einen Apfel & Birnen-Laden. Von 100 Äpfeln werden ihnen 20 geklaut. Sie kalkulieren das natürlich in den Preis ein. Angenommen, niemand würde mehr Äpfel stehlen, würden sie als Geschäftsmann deshalb den Preis senken? Das Produkt verkauft sich doch auch so....




Das Thema ist einfach ein Faß ohne Boden...... Die letzten 4 CD's die ich mir kaufen wollte, wurden in Deutschland nie veröffentlicht....









So, nun diskutiert mal diese Meinungen
__________________
20.11.2009: Robot Rock mit Mizekaze vs Buttonpusher @ Live Night, Neuwied
28.11.2009: Tanzbefehl! mit Buttonpusher, D.Va, Matt & Mille @ Sansibar, Koblenz
12.02.2010: Under the Ground mit FLX, Scumdog, Buttonpusher, Chicken, Kommander Keen, Brigz... @ Circus Maximus, Koblenz
15.02.2010: Tanzbefehl! mit Scheckkartenpunk (tbc), Buttonpusher, D.Va, Matt & Mille @ Sansibar, Koblenz

Homebase: http://www.last.fm/user/spliff76/ -- http://www.myspace.com/buttonpusher76
Spliff76 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 24.05.2006, 01:50   #23
platypusmusic.cn
Registrierter Benutzer
 
Registriert seit: 11.06.2005
Ort: Chengdu, China
Beiträge: 325
Die Idee einer "Rechtsschutz-Versicherung" als psp nutzer gegen Klagen der MI liegt nahe. 5 Euro pro Monat sieht das Projekt vor (ein Teil der Einnahmen geht an Musiker, also quasi eine Freiwilligen-Flatrate)
http://www.p2pfund.com/

Bei Durchschittlich 1000 Euro pro gewonner Klage (in Deuschland) der Musikindustrie gegen p2p Nutzer kann man das auch mit ein paar Kumpels zusammen praktizieren oder? (zumindest gegen Zivilklagen ein Lösung)
ein anderer Fond
http://www.downhillbattle.org/defense/

@baze.dschunkiii
Zitat:
Zitat von baze.dschunkii
zumindest im moment nicht. ich kenn ja die deals zur zeit, werd aber jetzt aus diversen gründen nicht anfangen die im einzelnen aufzuschlüsseln.

trotzdem kommts drauf raus, das für die labels - ja, auch die indies & kleinstlabels - im endeffekt pro tune/file bei ner vernünftigen strategie (auch bei digitalreleases geht ohne gutes marketing nix) unterm strich mehr geld übrigbleibt als bei ner physischen veröffentlichung. wie das nachher an die artists ausgeschüttet wird, steht allerdings wieder auf nem anderen blatt - da hängts an den deals die die labels mit ihren artists haben.

warum der vertrieb so teuer ist ergibt sich aus dem aufwand der pro tune betrieben werden muss [encoding, metadaten...] sowie aus den server/personal/betriebskosten. allein an den metadaten von nem 10 track album sitzt mensch ggf. gern mal ne stunde oder so dran...
und wieso schafft das der russische shop allofmp3? 10 cent pro Song als 192kpbs mp3? da drin sind alle distrikosten und profit für die betreiber des Shops (wie die labels, major, artists dabei aussen vorgelassen werden steht auf einem anderen Blatt) die 10 cent gelten fuer normale Länge also ab 3 min, ist ein Song kürzer halt weniger geht runter bis zu 1 cent für sekundengeschnippsel (intro, outro, etc)

metadaten und tags sind doch keine Arbeit für die man hochqualifizierte Leute bräuchte? Und da ein größerer online shop sich international behaupten muß
wird es wohl darauf hinauslaufen, dass das man zeug in china oder indien tägt, zumindest den gesamten backkatalog.
Wurden die deutschen telefonbücher nicht auch von Hand in China eingetippt?

bei www.mp3.de
kann der Musiker auf 29 cent pro Song festlegen
http://www.mp3.de/news/meldung/5/1695

SONIE gibt den Künstler 4,5 cent pro Song!
http://www.golem.de/0605/45029.html

So sieht die Startseite eines Labels aus, das seine Fans lieb hat
http://jarringeffects.free.fr/
__________________
Je suis un surrealisme.

www.gochengdoo.com - chengdu webzine
www.chengdoo-magazine.com - chengdoo magazine
platypusmusic.cn ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 24.05.2006, 02:04   #24
skylon
Metal Head
 
Registriert seit: 14.02.2002
Ort: Berlin
Beiträge: 285
ach ja?
__________________
..::skylon::..
skylon ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 24.05.2006, 02:48   #25
baze.djunkiii
Guest
 
Beiträge: n/a
Zitat:
Zitat von platypusmusic.cn
@baze.dschunkiii
und wieso schafft das der russische shop allofmp3? 10 cent pro Song als 192kpbs mp3? da drin sind alle distrikosten und profit für die betreiber des Shops (wie die labels, major, artists dabei aussen vorgelassen werden steht auf einem anderen Blatt) die 10 cent gelten fuer normale Länge also ab 3 min, ist ein Song kürzer halt weniger geht runter bis zu 1 cent für sekundengeschnippsel (intro, outro, etc)
weil allofmp3.com sich die ganze kohle selbst einstreicht und weder an musiker noch labels auszahlt (du sagst es selbst...) und sich darauf verlässt, das mensch sie eh nicht belangen kann. die adresse auf der allofmp3-website ist übrigens ne briefkastenadresse, die es in RU nicht mal gibt. billige arbeitskraft ist ausserdem noch n thema, das da mit reinspielt.

mal davon abgesehen, das metadaten (das etc. hab ich in dem fall nicht dazugeschrieben) halt doch n paar sachen beinhalten, die mensch mal eben nicht so in china oder hamudistan machen kann. hat ja auch n grund , warum firmen ihre buchhaltung etc. nicht outsourcen, gell?



Zitat:
Zitat von platypusmusic.cn
bei www.mp3.de
kann der Musiker auf 29 cent pro Song festlegen
http://www.mp3.de/news/meldung/5/1695
moment, da hast du nicht richtig zwischen den zeilen gelesen - alle bei mp3.de-angemeldeten artists können das tun und machen dann einen 3rd-party deal mit denen. mp3.de schüttet dann - so sieht die rechnung mal mit hintergrundwissen betrachtet aus - die 29cent abzgl. der vertriebskosten/serverbereitstellung etc. aus. da kannst du getrost mal ~15-20 cent abziehen. bei 15 cent abzug kommst du sehr ungefähr auf die summe, die normalerweise beim label hängenbleibt pro trackDL [...von den 99cent, die der track kostet] und von denen der künstler anteilig ausschüttungen bekommt. mit dem wissen sind 4,5cent pro track/DL 'ne wesentlich höhere share als der künstler runtergebrochen pro track von nem CD-album bekommt.
und was das ding mit dem verpackungsmaterial angeht, iTunes hat für artwork recht rigorose vorschriften und ist ziemlich picky was bildqualität der dazugehörigen dateien angeht - da werden für onlinecover z.b. für compilations teilweise tatsächliche komplett neue artworks gemacht und noch mal grafiker drübergesetzt. die werden z.b. von dem verpackungsmaterialshare ausbezahlt.

nun überleg dir aber mal, wer sich da anmelden kann rein rechtlich resp. anmeldet. nur und ausschliesslich musiker, die vertraglich nicht/nicht mehr an labels gebunden sind oder gar kein label haben (...weil keins sie nimmt ???) und ihre musik trotzdem unters volk bringen wollen, wobei fraglich ist was da mit unbekannten bands ohne marketing wirklich umgesetzt wird.

ausserdem können musiker bei mp3.de übrigens auch musik zum kostenlosen DL bereitstellen um promo für sich zu machen, wobei ich da vermute das die ab nem bestimmten traffic volumen ne flat fee zahlen für die nutzung dieses service.

Geändert von baze.djunkiii (24.05.2006 um 02:54 Uhr)
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Alt 24.05.2006, 03:07   #26
baze.djunkiii
Guest
 
Beiträge: n/a
Zitat:
Zitat von Spliff76

Ich stehe selbst unter Plattenvertrag und verkaufe im Jahr nicht mehr als ein paar hundert Platten. Meine Musik ist illegalerweise auch über Internet-Tauschbörsen zu bekommen. Für mich als Musiker hat das jedoch keine Nachteile, ganz im Gegenteil. Unvergleichlich mehr Leute können sich meine Musik anhören, als wenn sie die CD für 17 Euro im Laden kaufen müssten. Und ich würde kaum mehr verdienen, wenn ich doppelt so viele Platten verkaufen würde, und genau hier liegt das Problem! Den Künstlern schadet man eigentlich kaum, wenn man sich deren Musik herunterlädt. Sie verdienen eh kaum Geld daran. Es sind die unzähligen anderen Leute in der Musikindustrie, die bei dem Plattenverkauf mitverdienen. Und das sind auch die Leute, die jetzt nach Law and Order schreien. Ich muss ehrlich sagen, keiner Unternehmergruppe gönne ich den finanziellen Niedergang mehr.

das ist mir ja ne marke

wenn der im jahr nicht mehr als ein paar hundert platten verkauft, soll der foh sein das ihn überhaupt ein label hält. würd gern mal wissen, was der für nen deal und mit wem - bei nem major ist der bestimmt nicht, sonst wär sein deal schon lange in der schublade verschwunden und auf eis gelegt weil sich der nicht rentiert. das mensch von den paar einheiten nicht reich wird und mensch trotzdem noch arbeiten gehen muss - überspitzt gesagt - hätte der sich vorher überlegen sollen und vor allem, das - gesetzt den fall er verdient mit cd-verkäufen ~500 EU im jahr - sich bei doppeltem absatz auch sein gewinn "nur" verdoppelt und nicht potenziert ist eigentlich auch ziemlich einleuchtend.

ich nehme mal an , das der sich gar nicht darüber im klaren ist, das die leute, die seines erachtens an seiner musik mitverdienen, auch dafür verantwortlich sind, das er überhaupt was verkauft indem sie PR & marketing machen, ggf. auch touren und showcases organisieren und ggf. auch seine komplette pressearbeit mit interviews etc. (sofern es solche mit ihm gibt) koordinieren.
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Alt 24.05.2006, 11:21   #27
skytec
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Beiträge: 760
ist alles eine leidige diskussion ist. fakt ist, dass die plattenindustrie, die an den fähigkeiten der künstler als riesenbranche mitverdient überhaupt erst seit der erfindung diverser technologien existiert.

die technologische entwicklung wurde in richtung der digitalisierung von musik konstant weiterbetrieben, und die cd als günstig produzierbare massenware der zukunft gelobt. gleichzeitig wurden die preise für diese in unangemessene höhen geschraubt.

plötzlich kann man die digitalisierten daten tauschen, der teuer verkaufte pfennigartikel CD wird nutzlos, und die ganze industrie schreit nach recht und ordnung, weil sie die technische entwicklung verpennt hat! schlicht und einfach! hätten sie von anfang an die musik in digitaler form online angeboten, wäre es nie soweit gekommen.

die industrie muss einfach umdenken und realisieren, dass es nicht sinnvoll ist, gegen ihre eigenen potentiellen kunden gerichtlich vorzugehen. an tourneen, merchandise, digitalen downloads, etc... gibt es mit sicherheit genug zu verdienen.
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formerly known as aken-massive
skytec ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 24.05.2006, 11:43   #28
TeCk
Silver Head
 
Registriert seit: 24.05.2002
Beiträge: 711
boah viel zuviel zu lesen

bittorent ist aber das next netzwerk welches beschattet wird
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Komm klar mit deinem Gehirn.
TeCk ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 24.05.2006, 12:24   #29
G!zZ
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Registriert seit: 15.01.2006
Ort: 32457 ---> 32657 ^^
Beiträge: 728
nette standpunkte habt ihr so, wirklich interessant zu lesen nur reden immer alle über musik. was is denn mit games, anwendungen usw? ich find persönlich, dass hinter solchen dingen weng mehr arbeit steckt als musik und die verdienstmöglichkeiten sind nich unbedingt gleichzusetzen.
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Er hat nämlich gerade 1,60 Euro - das sind, in Worten, drei Mark dreizehn - verballert. Geliefert wurde, man bitte mir die Erregung zu verzeihen, Brutal-Bullshit der Ultra-Hardcore-Klasse.

http://www.myspace.com/maximilianvonweinheim
G!zZ ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 24.05.2006, 12:29   #30
Herb
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Ort: Discothek Alcazar
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was für böse buben, filesharer gehören in den Knast
Herb ist offline   Mit Zitat antworten
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