Hospital Mix 5 - mixed by London Electricity (Hospital)
Nach dem erfolgreichen Auftritten mit ihrer 7-köpfigen Band geht es mit dieser Mix-CD zurück zu den Wurzeln, zurück zu den Turntables, zurück zum DJing. 30 "fast soul bangers" der letzten 12 Monate von Acts wie Q Project, Logistics und Cyantific, sowie brandaktuelle Tunes von High Contrast, Sonic, Nu:Tone und Danny Byrd in the Mix.
Für nur 8,- Euro ist die Mix-CD, z.B. bei Amazon zu haben. Get it!
Tracklist: 01. Danny Byrd "Under The Sea" 02. Q-Project "Computer Love" 03. Logistics "Blackout" 04. Cyantific & Matrix "Cover Story" 05. London Elektricity "Vapour Trails" 06. Logistics "Haunted By Her Yesterday" 07. High Contrast "Green Screen" 08. Nu:Tone "Missing Link" 09. Q-Project "Living With Beaker (Total Science Rmx)" 10. Logistics "Falling For You" 11. London Elektricity "Out Of World (D Kay Rmx)" 12. Logistics "Spacejam (Cyantific Remix)" 13. Q-Project "Bovey Pay" 14. High Contrast "Everything Is Different" 15. Danny Byrd "Soul Function" 16. London Elektricity "The Great DnB Swindle" 17. Logistics "Shooting Star" 18. Logistics "Never Ending Story" 19. The Cambridge Four "When Pilots Eject" 20. London Elektricity "Rewind (Makoto Rmx)" 21. Logistics "City Life" 22. Sonic "Electro Sound" 23. London Elektricity "Hanging Rock" 24. London Elektricity "Remenber The Future (High Contrast Rmx)" 25. Nu:Tone"Goofy" 26. Logistics"Colour Wheel" 27. Bungle & Index"Forgotten Souls" 28. Logistics "Girl From Mars" 29. Nu:Tone "Beatnik" 30. Seba & Paradox "Move on"
(future-music.net, 02.2007)
MTC Yaw - Dirty Diamond / Dub Tao - More Trouble (Beatalistics 004)
Der in Berlin geborene, dann lange Zeit in Hamburg lebende und nun in die Hauptstadt zurückgekehrte Drum'n'Bass Veteran MTC Yaw liefert mit seinem Track "Dirty Diamond" einen herrlich leichten Gute-Laune-Track. Kernstück ist ein durch Filter gezwirbeltes, einprägsames Rhodes Piano Sample. Der treibende Bass erklimmt harmonisch die Tonleiter ohne dabei kitschig zu klingen. Dirty Diamond ist ein großer Tune irgendwo zwischen Soul;r, Hospital und Brand:Nu, der die Dancefloors füllen wird.
"More Trouble" auf der Flip startet mit rohen Drums und zeichnet sich vor allem durch das Reggae Vocalsample aus. Die Dubsounds und der Subbass lassen einen zurücklehnen und den Spliff auspacken..
Checkt auch das Interview mit Dub Tao hier auf future-music.net.
Zwei sichere Roller puncht uns Kabuki in die Ohren. Sowohl „Fever Pich" als auch Lunar Phase haben diesen speziellen Drang nach vorne, ohne dabei mit Härte zu punkten. Ersterer macht das vielmehr mit Mischung aus klatschender Snare, Vocals-Snippets und Piano-Einlagen.
Die Flip ist ein straightes Tool, dass Assoziationen zu diversen Metro-Platten wachrüttelt – nur die entscheidenden Beats per Minute schneller ist. Gefühlvoll arrangiert führt das auf dem Floor zu kollektiver Bewegungsmeditation. So klingt Deepness mit Nachdruck.
(m.path.iq, 02.2007)
MC Santana aka Semtex - Clockwork Dark (The Remixes) (Kehlkopf, Groove Attack)
Wie in den News schon berichtet hat MC Santana sein Downbeat Album "Clockwork Dark / Derailed" veröffentlicht. Die vorliegende Doppel-Vinyl-EP ist in North Side, East Side, South Side und West Side aufgeteilt.
Die drei Remixes sind nichts für "liquide" Zeitgeister. Sie folgen keinem Hype, sind satt produziert und absolut dancefloor-tauglich. MC Santana holte sich dafür keine geringeren als Loxy & Ink, bekannt durch Releases auf Architechture, Metalheadz und Renegade Hardware, sowie die umtriebigen Geist Amaning (BIOS Rec.)
Ein weiteres Highlight erscheint exklusiv auf dieser EP: Der Heavy Rotation Dancehall-Mix des Tracks "Real Live People" featuring MC Soultrain.
Tracklisting: Saturday Nite Bombin' (Loxy & Ink Rmx) Bassick Inztinct (Heavy Rotation) Realiteez Gravity (Amaning Rmx) Real Live Pepole (feat. MC Soultrain) Whut U Fightin' 4 (feat. Witchhunt MC) Real Live Peple (Heavy Rotation Dancehall Rmx)
(future-music.net, 02.2007)
Shar-Pei & Systec - Dragon Techs EP (Mannem 001)
Holt schonmal die Trillerpfeife und Holzkette aus dem Schrank! Im Oktober 2005 gründeten die Mannheimer DJs Shar-Pei und Systec das Breakbeat Label "Dragon-Technicals". Die beiden Labelchefs wollen damit ihren Teil dazu beitragen diesen durch Liquid & Neuro verdrängten Style wieder aufleben zu lassen. In Anlehnung an die Hochzeit der Breakbeats 1992-1994 in Clubs wie dem Mannheimer milk!, Subway, ohm oder XS werden auf dem Label neue Tracks in alten Style produziert. Und das gelingt sehr gut.
"Feeling my Desire" auf der Logo-Side besticht durch ein ausgefeiltes Arrangement, Happy-Pianos, hochgepitchte Vocals und herrlich tiefe Subbässe. Zwangsläufig kommen einem alte Remix Records oder Kniteforce Scheiben in den Kopf.
"The Second Trip" auf der Info-Side kommt mit dem rollenden Apache-Break eher dark aus den Boxen. Die verwendeten Sounds sind altbekannt, aber funktionieren wohl gerade deshalb besonder gut. Die Soundqualität und die Pressung sind top. So druckvolle Tracks hätte man sich "damals" bei manchen Platten auch gewünscht.
Für Fans des Happy Breakbeat Sounds eine absolute Empfehlung. Oder wie es auf der Cover steht: "Remeber '92".
(future-music.net, 01.2007)
Fracture & Neptune - Ventura / Sagrada Familia (Medshool 003)
Medshool, das Tochterlabel von Hospital Records hat sich bereits mit den ersten zwei Releases die Adjektive deep, future thinking und quality verdient. Auf diesem dritten Release veröffentlichen mit Fracture & Neptune nun auch bekanntere Künstler.
Wunderbar trippig wummert "Ventura" mit den langezogenen Lead- und verbogenen Hawaii-Guitarren Sounds aus den Speakern. Beats von der Stange gibt es wie zu erwarten bei Fracture & Neptune nicht. Das abwechslungsreiche Drumwork machen "Ventura" erst richtig rund und voll.
"Sagranda Familia" kommt mehr auf den Punkt, wirkt aber nicht ganz so durchdacht futuristisch wie "Ventura". Warum DJ Flight den Track in ihrer 1Xtra Show so hervorgehoben hat, kann ich nicht ganz nachvollziehen...
(future-music.net, 12.2006)
Ed Rush & Optical - Chameleon CD (Virus)
Es ist noch gar nicht so lange her, da habe auch ich mich bei jedem Tune, der nur ein bisschen nach Virus klang, pfeifend auf den Floor begeben – und finde die noch immer zeitlos gut. Doch hier überspannen die Beiden meiner Meinung nach ganz klar den Bogen in Richtung Überproduktion. Das wird ein Hype, den schon in 2 Monaten keiner mehr braucht.
Wer noch immer Pendulum für das Maß der Dinge hält, sollte allerdings dennoch schnell zum Plattendealer rennen. Ich kann insbesondere die Metal-Anleihen einfach nicht die Bohne cool finden.
Das Bremer Beatalistics Label legt nach: Auf dem dritten Release der HiVitality Serie setzen sie mit einem Track von Loxy (Metalheadz) feat. Amaning und einen Track von Crisis Loan (Social Security) den Focus auf die englische Szene.
Bei "25th hr" von Loxy und Amaning zeigen die zwei Top-Producer was herauskommen kann, wenn Synergien richtig genutzt werden. Der Track zieht mit seiner souligen Deepness wohl alle in den Bann - und auf den Tanzflur.
"Trip 2 The Stars" von Crisis Loan drückt durch eine schiebene Bassline etwas mehr auf die Tube, überzeugt aber nicht 100%. Vielleicht liegt es auch an dem schon oft benutzen House Vocal Sample...
Gemastert wurde die Scheibe übrigens bei Simon The Exchange. Entsprechend druckvoll und gut ist der Schnitt. Release date ist der 20.11.2006.
(future-music.net, 11.2006)
Rawtekk - Your Game / Silent Rave / Inside (Destination 003)
Nach dem gelungener ersten Release von Labelmacher Euphoria, wurde die Destination Rec. Familie erweitert und so präsentiert Rawtekk (Stefan Krause) aus Hamburg gleich drei Tracks auf der DestRec 002.
"Your Game" auf der A-Seite ist ein atmophärisch, rollender Track mit einer sehr präsenten Bassline. Herausragend sind die zuckersüßen Vocals der Sängerin und Produzentin Eisblume, die dem Track einen gewissen Trance-Electro-Flair geben.
Seinen unverwechselbaren Stil zeigt Rawtekk auch bei "Silent Rave" auf der Flipside: Gefilterte Drums, Rave-Atmo, melancholische Breaks und treibende Cymbals. Als Bonus gibt es noch "Inside", ein Breakz-Track mit zerrender Bassline und krank angezerrten Vocals von "Miss K". It's baaaad!
(future-music.net, 11.2006)
Eastenders - Vino Vino (Remixes) (Poets Club 036)
Wer den Eastenders Stefan Müller und Cem Buldak nach Hören dieser Gypsy Dance Attacke ein Aufspringen auf den Balkan-Hype vorwerfen wollen, sei vorweg darauf hingewiesen, dass diese eben solche Sounds schon gemacht haben als Shantel daran noch gar nicht dachte.
Unabhängig von solchen im Grunde ja auch unnötigen Stereotypen haben es die Remixe auch ziemlich in sich und ziehen nicht nur auf jeder Ethno-Party die Butter vom Brot. Allen voran Franksen & Bassface Sascha, die einen konsequenten Drum'n'Bass-Stomper abliefern, der nicht nur dank seines Seltenheitswert Hörgewohnheiten sprengt und zwangsweise polarisiert – bis hin zur plötzlichen Ekstase eines eben noch trüben Haufens.
!DelaDap sind in diesem Kontext bekannte Kandidaten, die gleich noch ein paar eigene Instrumentarien einspielen und souverän den House rocken – irgendwie. Und DJ Release macht am Ende auch vor HipHop nicht halt. Kopf auf – Mucke rein.