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Record Reviews & Rezensionen


Dred Bass - War of the Worlds / Dusk Till' Dawn

Dred Bass aka JB ist nach seiner Coop mit DJ Spice wieder mit 2 Solo-Tracks back on plastique.

Seit DJ Hype den "War of the Lords" Track in seiner Kiss FM Show vorstellte macht der Track Furore. Präsize Drums, eingängige Bassline und das "War of the Lords" Sample machen den Tune unverwechselbar.
"Dusk Till Dawn" auf der Flip baut sich mit düsterer Medlodie und Dred-typischen Drums konstant auf, bevor eine Synth-Bassline und Horror-Stings aus dem Neben auftauchen.
Bewertung: 8 von 10
(future-music.net, 03.2005)
2dB - Phat Beat / Do it 2 me Baby (Wordwide Audio Rec. 009)

2dB veröffentlichte bereits Tracks auf Worldwide Audio und Grid. Für das im März erscheinden neunte Release auf WAR steuert er zwei Tracks bei:

"Phat Beat" startet mit rollenden Percussions, bevor eine verzerrt ansteigende Bassline und "Hey DJ" Vocals kurz Zeit lassen um Luft zu holen. Dann schnaufen Beats, Bass und das "Badboy" Sample in solider Rave-Manier. Atemberaubende Variationen bleiben aus.

"Do it 2 me Baby": Eine funkig housige Hookline die von der weichen Bassline gelayert wird bilden das Intro. Halftime Beats lassen den Kopf nicken. "Do it 2 me Baby" trällert eine Lady bevor die knackigen Beats droppen. Dancefloor Funk!
Bewertung: 8 von 10
(future-music.net, 02.2005)
DJ Spice - The Piano Track / The Sound (Back2Basics Rec.)

Nach der Zusammenarbeit mit JB bei "The Shine / The Basher" und ihren Veröffentlichungen "Step Off", "Dynamite", "My Myself and I", und zuletzt dem "Porn Track", präsentiert DJ Spice jetzt solo zwei Smasher. Gespielt werden die Tracks derzeit schon von Grooverider, Hype, Bryan Gee, Clips, Die, Krus, Simon Bassline Smith und DJ SS.

"The Piano Track" startet mit einem seichten, leicht gephaserten Intro. Erinnerungen an alte Zeiten werden wach. Nach dem Drop treiben die Drums den Track mit Hochgeschwindigkeit auf geraden Schienen voran. Die simple und verzerrte Bassline gibt zusätzlich Dampf.

"The Sound, The Sound, The Sound, ..." tönt es aus den Speakern - ein altes Chuck D Sample. Dann der Break. Stille. Eine dicker Synthisound und Drop der Drums. Mit den eingebauten Elektro-Toms und Acid-Sweeps kommt "The Sound" grob rüber, wird aber gerade deshalb Wirkung auf dem Dancefloor zeigen.

Back2Basics bleiben sich treu.
Release Date: 14. März 2005.
Bewertung: 8 von 10
(future-music.net, 02.2005)
Phoneheads - Body Language (Edel Records)

Phoneheads liefern mit "Body Language" ein 10 Track Album voller Vielfalt, schöner Sounds und liebevollen Vocal-Passagen. Themen wechseln wie Tempi, Digitales klingt organisch, Organisches wird digital zerhackt und eine Vielzahl von Elementen verknüpft.
Das Album ist wie aus einem Guss, rollend und relaxt, treibend und tiefergelegt, ausgreifend und doch bestimmt. Die Tracks bewegen sich zwischen 100 und 170 BPM.

Die harmonischen Skizzen zu Buddy Language erarbeiteten Michael Scheibenreiter und Keyboarder Mark Klemens. Dabei entstand viel Material am Fender Rhodes Piano und die Phoneheads begannen, "die eingespielten Akkordstrukturen wieder zu verwerfen und das Wesentliche zu destillieren. Damit haben wir schon in den ersten Layouts eine ganz bestimmte Tiefe erreicht."

Gefeatured werden auf dem Album Cleveland Watkiss, DJ Rafik (ITF- und DMC Weltmeister) und Sängerin Nina.
Bewertung: 9 von 10
(future-music.net, 01.2005)
Loqtus ft. Demented - Dubkilla Crimewave VIP / U-Ome - Pussy Business I.O.U. VIP (Crimewave Ltd 001)

Und wieder ist ein neues DarkJungle-Imprint angetreten, die sehnsüchtig wartende Crowd mit neuem Stoff zu versorgen. Loqtus ft. Demented liefern ein erstklassig gechopptes GangstahJungle-Blueprint ab, das mit athmosphärischem Intro, langen Rolls und immer wieder kurz eingeschobenen Halftime-Passagen zu überzeugen weiss.

U-Ome's "Pussy Business I.O.U. VIP" ist eine Variation des schon einmal auf der "Cliche Culture E.P." [X-13 Records 002] erschienen Tunes "I.O.U." und gibt sich bis zur Hälfte noch als normaler Jungletune mit düsterer Athmosphäre bevor auch hier das Break noch einmal bis zum Erbrechen gesliced wird.
Bewertung: 8 von 10
(baze.djunkiii (nitestylez.de, otaku-records.de), 12.2004)
The Panacea & Dose D. - Schwarze Puppen / DJ G-I-S - Zurück Zu Den Schatten (Intransigent Rec. 004)

Nachdem schon Intransigent 003 mit dem "Steck  Der Zeiten" zu Beginn des Jahres für furios düstere Exzesse auf den Tanzflächen  der Republik sorgte, legt das Label nun Pressöl des gleichen gleichen Kalibers in den Nachbrenner. The Panacea & Dose D nutzen Klaus Kinski's legendäre "Schwarze Puppen"-Vocals, um schon im Intro eine beklemmende, fast paranoide Stimmung zu erzeugen, die sich dann - unerträglich lang herausgezögert - in einem willenlos harten Beatgewitter auflöst, das zur Zeit seines gleichen noch sucht. Totaler Brockout ist vorprogrammiert und wem das nicht gefällt, der hat Drum'n'Böse nicht verstanden.

Auf der Flipside wütet DJ G-I-S in Amenland und macht - unterstützt vom weissen Magier Gandalf - zur Primetime ebenfalls keine  Gefangenen. Das massive Sample "Du kannst nicht vorbei..." sollte hier jedem  Vinylreiter als Leitspruch dienen, denn die 12" gehört zweifelsohne in jede gutsortierte Drum'n'Bass-Kiste.
Bewertung: 10 von 10
(baze.djunkiii (nitestylez.de, otaku-records.de), 12.2004)
DJ Spice & JB - The Basher / Shine (Back2Basics)

Nach ihrem Album "Raizin Hell" waren JB & Spice wieder im Studio. "The Basher" und "The Shine" werden im Januar auf Back2Basics erscheinen.

"The Basher" startet mit einem treibenden Rave-Synthie und metallischen Cymbals. Wenn der leicht geshuffelte Beat dropt weiß man wohin es geht: Direkt auf den Dancefloor. 
Bei "Shine" könnte man denken den D&B Soundtracks eines Horrorfilms zu hören. Die Beats und Synthies - auch wenn anders arrangiert - kommen einem aus "The Basher" bekannt vor.

Zwei typische B2B Tracks. Dass sie funktionieren haben auch schon Doc Scott, Hype, SS, Kenny Ken Bryan Gee in ihren Sets gezeigt.
Bewertung: 8 von 10
(future-music.net, 11.2004)
Full Force - Causuality / Cyb Orc feat. Sunchase - Eclipse (Full Force Rec. FF002)

Luxemburgs Drum'n'Bass Label "Full Force Rec." präsentiert das zweite Release.

"Causality" von Full Force - der zusammen mit DJ Radic das Label betreibt - startet mit einem sich langsam aufbauenden Intro. Nach und nach kommen Highpass-gefilterte Drums und ein treibende Bassline aus der Ferne, bevor es nach einem ausgefeilten Break technoid und mit rollenden Beats nach vorne geht.

Das Ukrainische Trio Cyb Orc feat. Sunchase liefert mit "Eclipse" ein wahres Neurofunk Ungetüm ab: Düster, aggressiv und rollend.
It's dark and deep!

Cause 4 Concern, Black Sun Empire, Pyro, Noisia und Submerged wissen das Release zu schätzen und spielen die Tracks schon seit einigen Monaten.
Bewertung: 8 von 10
(future-music.net, 11.2004)
Vital Elements - Save our Souls / Finish Him (The Mastermind Records)

Sechs Monate nach dem ersten Release (Rehab / Incest) erscheint im Dezember 2004 das vierte Release (MMR 004) auf "The Mastermind Records".
Vital Elements sind Matt und Graham aus Camerberley, England. Seit 7 Jahren kennen sie sich, seit 2000 arbeiten sie zusammen im Studio.

"Save our Souls" startet mit apokalyptischen Streichern, bevor die fetten Drums einsetzen. Nach einem kurzem Vocal-Break schieben die tiefen Subbässen von hinten und man könnte meinen in einer Industriehalle zu stehen.
"Finish Him" baut die Stimmung mit trippigen Synthies und gephaserten
Vocal-Passagen auf. Dann geht es mit einer dreckigen Bassline und Tramen-Beats heftiger zur Sache. Cooler Track, der aber den richtige Kick vermissen lässt.
Bewertung: 7 von 10
(future-music.net, 11.2004)
Destination Unknown - No Escape / Giana Brotherz - The Float (Incubation Records 001)

Endlich mal wieder eine Drum'n'Bass-Scheibe, die nicht vor klassischen Rave-Einflüssen zurückschreckt sondern diese mit Begeisterung kultiviert - ein guter Einstand für das neugegründete Label Incubation Records.

Während Destination Unknown sich mit "No Escape" auf der Logo-Side noch recht subtil präsentieren und ihre trancigen Ravesounds dezent hinter nervös brodelnden Basslines verstecken, geht es auf der Flipside wesentlich direkter zur Sache. Schon nach den ersten Takten mit treibenden, sehr elektroid klingenden Beats ist klar wo der Hammer hängt und spätestens im kongenial simplen, extrem effektiven Breakdown ist die Abfahrt perfekt. Wie in alte Tekno-Ravetagen bedarf es auch hier nur einer einzigen hypnotischen Tonfolge, um die Dancefloor-Extase perfekt zu machen, so dass es gar nicht weiter auffällt, das auf einen klassischen Drop weitgehend verzichtet wird.
Bewertung: 8 von 10
(baze.djunkiii (nitestylez.de, otaku-records.de), 10.2004)
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09.02.2012, 05:49 h | 10 Junglists online