Record Reviews & Rezensionen
Sabre- A Wandering Journal (Critical)
Das neue Album von Seba ist weitaus mehr als eine gute LP. „A Wandering Journal“ ist ein Kunstprojekt, eine Reise im mehrfachen Sinne des Wortes. Die Musikstücke auf dem Album vertonen eine fiktive Reise. Entsprechend der Dramatik des Reiseverlaufs gibt es bestimmte „Audiodokumentationen“ wie Strassengeräusche, spannungserzeugende Ambientflächen, Radiointerviews mit den Überlebenden des Fluges und vieles mehr zu hören. Ich will nicht zu viel von der Geschichte vorwegnehmen. Es gibt aber nicht nur die von mir genannten 15 Tracks mit Namen wie: „Day One“, „Quaters“, „Escapade“ und „Havens Verge“, sondern 55 Schwarz-Weiß Bilder die zusätzlich die Reise veranschaulichen.
Es gibt auch noch eine zweite CD, auf der Sabre mit verschieden Freunden wie Noisia, Icicle, Stray, Rockwell und Alix Perez Club Remixe von dem Kunstprojekt „A Wandering Journal“ produziert hat.
Wer Lust auf ein bisschen mehr hat, sollte sich die Zeit nehmen und sich auf die Reise begeben!

(RN, 05.2010)
Das neue Album von Seba ist weitaus mehr als eine gute LP. „A Wandering Journal“ ist ein Kunstprojekt, eine Reise im mehrfachen Sinne des Wortes. Die Musikstücke auf dem Album vertonen eine fiktive Reise. Entsprechend der Dramatik des Reiseverlaufs gibt es bestimmte „Audiodokumentationen“ wie Strassengeräusche, spannungserzeugende Ambientflächen, Radiointerviews mit den Überlebenden des Fluges und vieles mehr zu hören. Ich will nicht zu viel von der Geschichte vorwegnehmen. Es gibt aber nicht nur die von mir genannten 15 Tracks mit Namen wie: „Day One“, „Quaters“, „Escapade“ und „Havens Verge“, sondern 55 Schwarz-Weiß Bilder die zusätzlich die Reise veranschaulichen.
Es gibt auch noch eine zweite CD, auf der Sabre mit verschieden Freunden wie Noisia, Icicle, Stray, Rockwell und Alix Perez Club Remixe von dem Kunstprojekt „A Wandering Journal“ produziert hat.
Wer Lust auf ein bisschen mehr hat, sollte sich die Zeit nehmen und sich auf die Reise begeben!

(RN, 05.2010)
Breakage - Foundation (Digital Soundboy)
Breakage ist ein Künstler, der schon immer unabhängig von allen Trends seine Musik produziert hat. Seine Drum and Bass Sets haben mich nie begeistert, da er in den letzten Jahren immer mehr dazu geneigt war, unbekannte Jungle Scheiben zu droppen, die niemanden aus dem Hocker gerissen haben. Seine Dubstep Sets und Produktionen hingegen berühren mich vom ersten Ton an. Kurz nach dem Release von seinem ersten Album vor vier Jahren, hat er einen Vertrag auf Shy FX´s Label Digital Soundboy unterschrieben.
Sein neues Album bewegt sich auch dementsprechend zwischen Old School Jungle, Dubstep und intensiven Reggae Einfl üssen. Alleine die Liste der Features mit dem englischen Reggae Veteranen David Rodigan, dem genialen britischen Hip Hop MC Roots Manuva, Zarif, Kemo, Burial und vielen mehr zeigt, dass auf dem Album eine große musikalische Bandbreite zu erwarten ist. Alle Beats, die sich über der 140 bpm Grenze befi nden, haben den typischen Breakage Old School Touch. Zu meiner persönlichen Verwunderung gefallen mir genau diese Lieder am besten, witzigerweise ist „Old Skool Ting“ sogar mein Lieblingslied von dem Album.
Die Dubstep Tracks sind alle recht unterschiedlich, vom wobbeligen Roller über ambientlastige Soundeskapaden ist alles vertreten. Als gemeinsamen Nenner finden sich auf nahezu allen Tracks Vocalparts von verschiedenen Künstlern. Mir persönlich fehlt der gewisse Pep um „Foundation“ in Albumlänge genießen zu können.

(RN, 05.2010)
Breakage ist ein Künstler, der schon immer unabhängig von allen Trends seine Musik produziert hat. Seine Drum and Bass Sets haben mich nie begeistert, da er in den letzten Jahren immer mehr dazu geneigt war, unbekannte Jungle Scheiben zu droppen, die niemanden aus dem Hocker gerissen haben. Seine Dubstep Sets und Produktionen hingegen berühren mich vom ersten Ton an. Kurz nach dem Release von seinem ersten Album vor vier Jahren, hat er einen Vertrag auf Shy FX´s Label Digital Soundboy unterschrieben.
Sein neues Album bewegt sich auch dementsprechend zwischen Old School Jungle, Dubstep und intensiven Reggae Einfl üssen. Alleine die Liste der Features mit dem englischen Reggae Veteranen David Rodigan, dem genialen britischen Hip Hop MC Roots Manuva, Zarif, Kemo, Burial und vielen mehr zeigt, dass auf dem Album eine große musikalische Bandbreite zu erwarten ist. Alle Beats, die sich über der 140 bpm Grenze befi nden, haben den typischen Breakage Old School Touch. Zu meiner persönlichen Verwunderung gefallen mir genau diese Lieder am besten, witzigerweise ist „Old Skool Ting“ sogar mein Lieblingslied von dem Album.
Die Dubstep Tracks sind alle recht unterschiedlich, vom wobbeligen Roller über ambientlastige Soundeskapaden ist alles vertreten. Als gemeinsamen Nenner finden sich auf nahezu allen Tracks Vocalparts von verschiedenen Künstlern. Mir persönlich fehlt der gewisse Pep um „Foundation“ in Albumlänge genießen zu können.

(RN, 05.2010)
phace & Misanthrop - From Deep Space (Neosignal LP001
Nach dem großen Erfolg der “Psycho LP” aus 2006 waren die Erwartungen an den Nachfolger des deutschen Produzentenduos gerechtfertigt hoch.
Schließlich setzten sie mit der „Pycho LP“ Maßstäbe im Sounddesign und gaben der Neurofunk Bewegung ein Werk, dass der Bedeutung von „Thriller“ für Michael Jackson Fans gleichkam. Inzwischen haben sie zusammen mit Misanthrop das eigene Label Neosignal gegründet. „From Deep Space“ besteht aus brutal komprimierten Basslines, knallharten Drums und atmosphärische Flächen.
Im Vergleich zur „Psycho LP“ ist der Sound ein gutes Stück deeper geworden. Die Künstler bewegen sich auch nicht nur im 170 bpm Bereich, sondern es gibt zusätzlich Dupstep und Broken Beats mit Phace Sounds und poppigen Electrofeeling auf die Ohren. Diese Stücke stören allerdings die sonst sehr klare Linie des Werkes und haben für mich, ohne über die Qualität zu reden, nichts auf diesem Album verloren. Besonders hervorzuheben sind „From Deep Space“, Non Human und das überragende „Regenerate The Blues“.

(CK, 05.2010)
Nach dem großen Erfolg der “Psycho LP” aus 2006 waren die Erwartungen an den Nachfolger des deutschen Produzentenduos gerechtfertigt hoch.
Schließlich setzten sie mit der „Pycho LP“ Maßstäbe im Sounddesign und gaben der Neurofunk Bewegung ein Werk, dass der Bedeutung von „Thriller“ für Michael Jackson Fans gleichkam. Inzwischen haben sie zusammen mit Misanthrop das eigene Label Neosignal gegründet. „From Deep Space“ besteht aus brutal komprimierten Basslines, knallharten Drums und atmosphärische Flächen.
Im Vergleich zur „Psycho LP“ ist der Sound ein gutes Stück deeper geworden. Die Künstler bewegen sich auch nicht nur im 170 bpm Bereich, sondern es gibt zusätzlich Dupstep und Broken Beats mit Phace Sounds und poppigen Electrofeeling auf die Ohren. Diese Stücke stören allerdings die sonst sehr klare Linie des Werkes und haben für mich, ohne über die Qualität zu reden, nichts auf diesem Album verloren. Besonders hervorzuheben sind „From Deep Space“, Non Human und das überragende „Regenerate The Blues“.

(CK, 05.2010)
Makoto & Deeizm - Untold (H:E Digital 001)
Mit „Untold“ schickt Makoto den ersten Track auf seinem neu gegründeten Label „HE:Digital“ ins Rennen. Zur Verstärkung wurde Deeizm herangezogen, die ihre souligen Lyrics über die weiche Bassline des Liquidtunes legt. Die verspielten Orgelsounds, die an alte Spirituals erinnern, festigen den Soulcharakter des Stückes. Der Style des Tunes erinnert stark an auf „Innerground“ erschienene Stücke, von denen auch der 32 jährige Japaner einige produziert hat.

(C.K, 01.2010)
Mit „Untold“ schickt Makoto den ersten Track auf seinem neu gegründeten Label „HE:Digital“ ins Rennen. Zur Verstärkung wurde Deeizm herangezogen, die ihre souligen Lyrics über die weiche Bassline des Liquidtunes legt. Die verspielten Orgelsounds, die an alte Spirituals erinnern, festigen den Soulcharakter des Stückes. Der Style des Tunes erinnert stark an auf „Innerground“ erschienene Stücke, von denen auch der 32 jährige Japaner einige produziert hat.

(C.K, 01.2010)
v.a. - Future Sound Of Russia (Hospital)
Hier wird Drum and Bass neu definiert. Der Sound der Russen ist minimalistisch, funky und im besten Sinne des Wortes intelligent. Das Spektrum reicht von der ultradeepen Musik von Mr Syzef bis zum Future-Funk von Subwave oder Megadrummer. Meine persönlichen Highlights sind: „Hours Have No Reverse Motion“ von Mr Syzef und „I Need You“ von Subwave.
Mit dem “Future Sound Of Russia” Sampler hat Hospital Records die Messlatte für deepen, futuristischen Sound wieder einmal ein Stück höher gelegt. Hörpflicht!

(CS, 01.2010)
Hier wird Drum and Bass neu definiert. Der Sound der Russen ist minimalistisch, funky und im besten Sinne des Wortes intelligent. Das Spektrum reicht von der ultradeepen Musik von Mr Syzef bis zum Future-Funk von Subwave oder Megadrummer. Meine persönlichen Highlights sind: „Hours Have No Reverse Motion“ von Mr Syzef und „I Need You“ von Subwave.
Mit dem “Future Sound Of Russia” Sampler hat Hospital Records die Messlatte für deepen, futuristischen Sound wieder einmal ein Stück höher gelegt. Hörpflicht!

(CS, 01.2010)
v.a. - Basswerk Digital Compilation 1 (Basswerk)
Das international beliebte Label Basswerk veröffentlicht seinen ersten digitalen Sampler. Basswerk war schon immer bekannt dafür, neue Künstler zu pushen und für einen eigenen Sound zu stehen.
Auf der „Digital Compilation 1“ nden sich viele deepe Lieder mit einem hohen Anteil an warmen Flächen. Viele der zwölf Tracks, wie die von Hiten & Squah, Incident, Subz & Matik oder Enea, bestechen durch wunderschön modulierte Flächen und süße Vocals. Bei „Just for a moment“ von Ultima C geht mir das Herz auf. Mit romantischen Vocals wie: „Feel me“, „Hold me tight“ und der euphorischen Pianomelodie, bietet das Lied den perfekten Soundtrack für Verliebte. „Airwaves“ von Labelchef The Green Man ist ein gelungene Melange aus harten und weichen Elementen. Der perkussive Beat wird von einer düsteren Basslinie untermalt, die ordentlich schiebt, aber nicht mit der Brechstange arbeitet. Als besonderes Schmankerl gibt es ein Relick von Barrington Levy´s „Two Sounds“. Freeze und Soulpride haben ein grandioses O -Beat-Liquid Instrumental gebastelt, über das der legendäre Mystic Dan seine eigene Version von „Two Sounds“ singt – Hitverdächtig!
Eine sehr stimmungsvolle Kompilation für die verschiedensten Gelegenheiten.

(AA, 12.2009)
Das international beliebte Label Basswerk veröffentlicht seinen ersten digitalen Sampler. Basswerk war schon immer bekannt dafür, neue Künstler zu pushen und für einen eigenen Sound zu stehen.
Auf der „Digital Compilation 1“ nden sich viele deepe Lieder mit einem hohen Anteil an warmen Flächen. Viele der zwölf Tracks, wie die von Hiten & Squah, Incident, Subz & Matik oder Enea, bestechen durch wunderschön modulierte Flächen und süße Vocals. Bei „Just for a moment“ von Ultima C geht mir das Herz auf. Mit romantischen Vocals wie: „Feel me“, „Hold me tight“ und der euphorischen Pianomelodie, bietet das Lied den perfekten Soundtrack für Verliebte. „Airwaves“ von Labelchef The Green Man ist ein gelungene Melange aus harten und weichen Elementen. Der perkussive Beat wird von einer düsteren Basslinie untermalt, die ordentlich schiebt, aber nicht mit der Brechstange arbeitet. Als besonderes Schmankerl gibt es ein Relick von Barrington Levy´s „Two Sounds“. Freeze und Soulpride haben ein grandioses O -Beat-Liquid Instrumental gebastelt, über das der legendäre Mystic Dan seine eigene Version von „Two Sounds“ singt – Hitverdächtig!
Eine sehr stimmungsvolle Kompilation für die verschiedensten Gelegenheiten.

(AA, 12.2009)
v.a. - Sick Music (Hospital)
Bei dem seit über einer Dekade für konstante Innovation stehenden Label Hospital Records haben mich in den letzten zwei Jahren weniger Releases interessiert, als zu den großen Zeiten ihres zehn jährigen Jubiläums. Die großen Zeiten des Labels sind bei weitem nicht vorbei, durch den gefühlten Neufindungsprozess haben sich andere Labels für mich aber mehr in den Vordergrund gestellt.
Die neue „Sick Music“ Compilation ist alleine durch die Masse von einundzwanzig Liedern verteilt auf zwei CDs schon mehr als eine Standortbestimmung. Bekannte Hospital-Künstler wie Cyantific, Danny Byrd, London Elektricity, Nu:Tone und Syncopix, aber auch unbekanntere wie Dan Habarnam, Sinistarr & Kiat, Mrsa oder The Burbs decken die ganze Bandbreite von experimentell über deep bis zur Tanzflächen-Hymne ab.
Der Apex Remix von London Elektricitys euphorischem „Just One Second“ ist bereits ein viel gespielter Hit. Die gerade sehr vielseitig produzierenden Total Science haben einen modernen Jungle-Tune beigesteuert. „Synth Geek“ von Randomer wird sich eher in den Playlists von DJs finden, die nicht standardisierte Sets spielen. Mein persönliches Highlight ist „Black Diamonds“ von Sinistarr & Kiat. Das Lied überzeugt durch unglaublich schöne Flächen und einen sehr melancholischen Vocalpart.
Ab ins Krankenhaus, hier wird dir geholfen!

(RN, 11.2009)
Bei dem seit über einer Dekade für konstante Innovation stehenden Label Hospital Records haben mich in den letzten zwei Jahren weniger Releases interessiert, als zu den großen Zeiten ihres zehn jährigen Jubiläums. Die großen Zeiten des Labels sind bei weitem nicht vorbei, durch den gefühlten Neufindungsprozess haben sich andere Labels für mich aber mehr in den Vordergrund gestellt.
Die neue „Sick Music“ Compilation ist alleine durch die Masse von einundzwanzig Liedern verteilt auf zwei CDs schon mehr als eine Standortbestimmung. Bekannte Hospital-Künstler wie Cyantific, Danny Byrd, London Elektricity, Nu:Tone und Syncopix, aber auch unbekanntere wie Dan Habarnam, Sinistarr & Kiat, Mrsa oder The Burbs decken die ganze Bandbreite von experimentell über deep bis zur Tanzflächen-Hymne ab.
Der Apex Remix von London Elektricitys euphorischem „Just One Second“ ist bereits ein viel gespielter Hit. Die gerade sehr vielseitig produzierenden Total Science haben einen modernen Jungle-Tune beigesteuert. „Synth Geek“ von Randomer wird sich eher in den Playlists von DJs finden, die nicht standardisierte Sets spielen. Mein persönliches Highlight ist „Black Diamonds“ von Sinistarr & Kiat. Das Lied überzeugt durch unglaublich schöne Flächen und einen sehr melancholischen Vocalpart.
Ab ins Krankenhaus, hier wird dir geholfen!

(RN, 11.2009)
Camo & Krooked - Above & Beyond LP (Mainframe MFRLP 001)
Mit Above & Beyond wird Ende September die erste LP von Camo & Krooked erscheinen. Meine absoluten Favoriten sind „Tonight“ und der absolut geniale Remix von Future Prophecies „September“.
Die 14 Lieder auf dem Album sind sehr abwechslungsreich. Die LP enthält sowohl einige Liquidtracks als auch Tracks mit dem gewohnt rollenden Camo & Krooked Beats. Auf Vinyl werden insgesamt vier Tunes veröffentlicht.
Big Up für dieses Meisterwerk, weiter so!

(SK, 10.2009)
Mit Above & Beyond wird Ende September die erste LP von Camo & Krooked erscheinen. Meine absoluten Favoriten sind „Tonight“ und der absolut geniale Remix von Future Prophecies „September“.
Die 14 Lieder auf dem Album sind sehr abwechslungsreich. Die LP enthält sowohl einige Liquidtracks als auch Tracks mit dem gewohnt rollenden Camo & Krooked Beats. Auf Vinyl werden insgesamt vier Tunes veröffentlicht.
Big Up für dieses Meisterwerk, weiter so!

(SK, 10.2009)
Bop – Clear Your Mind (Med School)
Der gerade mal 19 Jahre junge Bop aus Sankt Petersburg hat seinen Kopf von allen musikalischen Konventionen befreit. Die im April veröffentlichte Maxi „Song About My Dog“ auf dem Hospital-Schwesterlabel Med School hat in nahezu allen Bereichen der elektronischen Musik für viel Wirbel gesorgt.
Der russische „Kosmonaut“ nimmt einen mit auf die Reise in seine ganz eigene Welt, die aus einer Symphonie aus abstrakten Geräuschen besteht. Die einzelnen Töne erinnern an die präzise ausgearbeitete Klangvariabilität von Autechre. Wenn man bestimmte Stile zum Vergleich heranzieht, müssen in der Liste mindestens die Begriffe Ambient, Drum and Bass, Deep Techno und minimal Dubstep aufgeführt werden. Alle Parameter dieser verschiedenen Genre wurden mit minimalen Elementen maximal verschoben.
Insgesamt finden sich dreizehn Lieder mit solch außergewöhnlichem Sounddesign auf der CD, dass man selber gehört haben muss, um zu verstehen was „Clear your mind“ für eine Bedeutung hat.
Das Album erscheint zusätzlich als Doppel-Vinyl mit vier Liedern.
Erfrischend!

(RN, 10.2009)
Der gerade mal 19 Jahre junge Bop aus Sankt Petersburg hat seinen Kopf von allen musikalischen Konventionen befreit. Die im April veröffentlichte Maxi „Song About My Dog“ auf dem Hospital-Schwesterlabel Med School hat in nahezu allen Bereichen der elektronischen Musik für viel Wirbel gesorgt.
Der russische „Kosmonaut“ nimmt einen mit auf die Reise in seine ganz eigene Welt, die aus einer Symphonie aus abstrakten Geräuschen besteht. Die einzelnen Töne erinnern an die präzise ausgearbeitete Klangvariabilität von Autechre. Wenn man bestimmte Stile zum Vergleich heranzieht, müssen in der Liste mindestens die Begriffe Ambient, Drum and Bass, Deep Techno und minimal Dubstep aufgeführt werden. Alle Parameter dieser verschiedenen Genre wurden mit minimalen Elementen maximal verschoben.
Insgesamt finden sich dreizehn Lieder mit solch außergewöhnlichem Sounddesign auf der CD, dass man selber gehört haben muss, um zu verstehen was „Clear your mind“ für eine Bedeutung hat.
Das Album erscheint zusätzlich als Doppel-Vinyl mit vier Liedern.
Erfrischend!

(RN, 10.2009)
Subfocus - Subfocus (Ram Records)
Im Oktober wird das lang erwartete, nach Subfocus selber benannte Debutalbum erscheinen. Die Vorabsingle „Rock It“ stieg, nachdem sie fünf Wochen in der Playlist von Radio 1 stand, in die UK Top 40 ein. Auch „Follow The Light“ und „Timewarp“ rotieren bereits erfolgreich auf allen Drum and Bass Partys dieser Welt. Die anderen zehn Lieder sind weitestgehend unbekannt.
Der Meister der High-Energy Breakbeats hat mit „World Of Hurt“, „Deep Space“, „Triple X“ und „Let The Story Begin“ weitere Tanzflächen-Monster auf die Menschheit losgelassen. Das euphorische „Splash“ hat manch schlecht verlaufende Feier zu einem persönlichen Highlight werden lassen und das technoid-treibende „Vapourise“ lässt sogar Osama in seiner Höhle zum Knicklicht-Raver mutieren!
Überraschenderweise schaut Subfocus auf seinem Album auch über den Drum and Bass Tellerrand hinaus und veröffentlicht mit „Move Higher“ ein unglaublichen funky House Track. Darüber hinaus bekommen die geneigten Käufer mit „Coming Closer“ das erste offizielle Dubstep Lied des Ram-Records-Goldjungen. Durch die Remixe von Prodigys „Take Me To The Hospital“, Empire Of The Suns „We Are The People“ und Deadmau5 „Ghost´n´Stuff ” haben die Majorlabel, nach dem Einkauf von Chase & Status, den Namen Subfocus ganz oben auf ihrer Liste.
Wir müssen bereit sein, neue Wege zu gehen. Wie diese verlaufen, hängt davon ab wie die Konsumenten entscheiden und wie manche Künstler in die Kurven gehen.

(KA, 10.2009)
Im Oktober wird das lang erwartete, nach Subfocus selber benannte Debutalbum erscheinen. Die Vorabsingle „Rock It“ stieg, nachdem sie fünf Wochen in der Playlist von Radio 1 stand, in die UK Top 40 ein. Auch „Follow The Light“ und „Timewarp“ rotieren bereits erfolgreich auf allen Drum and Bass Partys dieser Welt. Die anderen zehn Lieder sind weitestgehend unbekannt.
Der Meister der High-Energy Breakbeats hat mit „World Of Hurt“, „Deep Space“, „Triple X“ und „Let The Story Begin“ weitere Tanzflächen-Monster auf die Menschheit losgelassen. Das euphorische „Splash“ hat manch schlecht verlaufende Feier zu einem persönlichen Highlight werden lassen und das technoid-treibende „Vapourise“ lässt sogar Osama in seiner Höhle zum Knicklicht-Raver mutieren!
Überraschenderweise schaut Subfocus auf seinem Album auch über den Drum and Bass Tellerrand hinaus und veröffentlicht mit „Move Higher“ ein unglaublichen funky House Track. Darüber hinaus bekommen die geneigten Käufer mit „Coming Closer“ das erste offizielle Dubstep Lied des Ram-Records-Goldjungen. Durch die Remixe von Prodigys „Take Me To The Hospital“, Empire Of The Suns „We Are The People“ und Deadmau5 „Ghost´n´Stuff ” haben die Majorlabel, nach dem Einkauf von Chase & Status, den Namen Subfocus ganz oben auf ihrer Liste.
Wir müssen bereit sein, neue Wege zu gehen. Wie diese verlaufen, hängt davon ab wie die Konsumenten entscheiden und wie manche Künstler in die Kurven gehen.

(KA, 10.2009)





