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Aelement - Punk and Bass




Aelement ist ein Zusammenschluss aus DJ Quincee, DJ Genzo, MC Stunnah und der Band Scumpies (Malte, Björn, Stef und Karpi). Im Interview plaudern sie über ihre Idee, ihren Sound und die Live-Gigs.


Welche Instrumente benutzt ihr?

Wir kombinieren die klassischen DnB-Komponenten mit akustischen Instrumenten aus dem Punk- und Rockbereich wie E-Gitarre, Drums und E-Bass. Außerdem haben wir Producer Genzo an den Synthie-Keys und mit Stunnah einen Mann für die lyrische Begleitung.

Wird der Sound direkt über ein Mischpult an die PA gegeben, oder wird er noch durch Kompression o.ä. beeinflusst?

Die selbstproduzierten Tunes laufen über die Decks und mischen sich mit dem live gespielten Key-Synth. Die akustischen Instrumente werden über Mikrofone abgenommen, damit der organische Charakter der Instrumente erhalten bleibt, wodurch das typische Konzertfeeling erreicht wird. Die Summe aus den Elementen geht dann auf das Mischpult vom jeweiligen Tontechniker der Location, wo gegebenenfalls noch EQ’ed oder komprimiert wird.

Wie seid ihr auf den Namen gekommen?

Wir waren uns von Anfang an einig, dass der Name kurz, knackig und direkt sein soll. Nach stundenlangen Diskussionen und diversen Namensvorschlägen die jenseits von Gut und Böse lagen, kamen wir dann auf Acoustic Elements, woraus sich dann Aelement entwickelte.

Was macht für euch eine gute Band aus?

Wichtig ist neben gutem Songwriting und eingängigen Songs, auch live das Publikum mitreißen zu können, bis der letzte Zweifl er erkennt, dass die Band Spaß daran hat was sie macht.

Wie würdet ihr euren Sound beschreiben?

Es ist eine Mischung aus treibender Club-Musik und melodischem Punkrock. Dies verleiht dem Ganzen eine neue organische Note, wir nennen es Punk n Bass!

Was ist der musikalische Background der einzelnen Bandmitglieder?

Quincee ist seit 99 von pumpenden Bässen, 4/4-Takt, 175 bpm, Kick & Snare und Melodie geprägt. Malte, Björn, Stef und Karpi stammen aus der Punkrock Ecke, in der die auch seit 2001 als Scumpies musikalisch aktiv sind.

Schreibt ihr die Lieder zusammen?

Ja.

Wie häufig und wo probt ihr?

Die Probe finden zu 90%, 1-2-mal in der Woche im Studio statt. Aber auch bei gemütlichen Jamsessions entstehen viele neue Ideen.

Wie waren die Reaktionen auf euren Live-Gig bei der letzen Dreamland Veranstaltung, wie die Reaktionen von Musikern und wie die aus Internetforen?

Aus einer Schnappsidee wurde ernst: Die Resonanz auf der Dreamland sowie in den Internetforen war durch die Bank positiv. Daraufhin haben wir uns entschlossen das Projekt engagiert weiterzuführen.

Können wir Releases von euch erwarten, oder seid ihr ein reines Live-Projekt?

Wir sind derzeit dabei im Studio fleißig eigene Tracks zu produzieren und arbeiten an zukünftigen Live-Shows. Wir können nur sagen, dass Aelement nicht nur als reines Live-Projekt gedacht ist.

Wo können wir Releases erwarten?

Lifeline Records hat bereits vorab Interesse signalisiert.

Vielen Dank für das Interview.


Text: Kristoffer Anderson
Der Text erschien im Headliner Magazin und wurde future-music.net freundlicher Weise zur Verfügung gestellt.


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18.11.2017, 14:50 h | 7 Junglists online