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Das größte deutsche Drum'n'Bass Online-Magazin kommt aus Mannheim


Clubs wie das viel zitierte "milk!", DJs wie Bassface Sascha oder E.Decay, Labels wie U3R Music und eine Vielzahl von Raves und Partyreihen haben Mannheim zur deutschen Hauptstadt des Drum'n'Bass gemacht. Da verwundert es kaum, dass in den Quadraten auch das größte deutsche Drum'n'Bass-Online Magazin seinen Sitz hat.

Obwohl sich Jan und Kai über ihren Enthusiasmus für die Mannheimer Breakbeat-Szene kennen lernten, fühlen sie sich nicht unbedingt als Sprachrohr derselben. "Uns ist es viel wichtiger, zu zeigen, was in ganz Deutschland passiert" sagt Schroko, aber nicht ohne darauf zu pochen, wie wichtig die lokale Szene dennoch für die Entstehung des Imernetportals future-music.net war und ist.

Ursprünglich wurde die Webseite 1998 als Anlaufstelle für Infos rund um die damaligen "Future"-Partys konzipiert. Nachdem sich die Macher aber bald anderen Aufgaben widmeten, führten Jan und Kai die Webseite als Online-Magazin weiter. Stets darum bemüht, Drum'n'Bass in all seinen Facetten darzustellen, gibt es seitdem Interviews in Hülle und Fülle, Städtereportagen, Wettbewerbe, Techniktests, ein Forum mit über 5.000 Mitgliedern und Spielereien wie einen Online-DJ-Mixer. Etliche tausend Zugriffe am Tag zeugen vom Erfolg des Angebots.

So wenig man sich auf regionale Themen beschränkt, will man gleichzeitig den Fokus nicht zu weit einstellen. Auch wenn internationales Geschehen und die stets beliebten Engländer ihren Platz bei future-music.net haben, versucht man auch ein Board für die Belange der nationalen Protagonisten zu sein. Das findet dann zum Beispiel in Form von Online-Awards statt, bei denen die Besucher über ihre DJ- und MC-Lieblinge zu Gericht gehen können. Den deutschen Gewinnern will man übrigens zukünftig den Service anbieten, über future-music.net auch Bookinganfragen aus dem In- und Ausland erhalten zu können. Weiterhin sind Livestreams von Partys geplant, ein neuer "Future Forum Sampler" mit kostenlosen Tracks der Forum-Mitglieder zum Download und vielleicht auch mal wieder eine Party.

Übrigens sind Jan und Kai trotz des hohen Arbeitspensums mit Herz und Seele bei der Sache. Oder wie Kai so schön resümiert: "Am Ende eines Tages, wenn ich die Zahl der Besucher und viele neue Beiträge im Forum sehe, gehe ich mit dem befriedigenden Gefühl nach Hause, etwas für die Szene und die Leute getan zu haben."

Text: Gerd Janson
Der Text erschien im Stadtmagazin meier Magazin und wurde future-music.net freundlicher Weise zur Verfügung gestellt.


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23.09.2014, 16:20 h | 9 Junglists online