Bereits zum dritten Mal startete U-Turn im Sommer 2001 in die Partysaison -
ein Grund, euch diese monatliche Veranstaltungsreihe in Stuttgart etwas genauer
vorzustellen.
Jeden zweiten Freitag im Monat finden ab 22 Uhr die schon längst über die Grenzen
Stuttgarts hinaus bekannten U-Turn Nächte in der "Röhre" statt, eine
Location, die schon seit acht Jahren für Konzerte und Alternativdisco-Veranstaltungen
genutzt wird und in der seit 1996 auch Drum'n'Bass-Events veranstaltet werden.
Ursprünglich war die Röhre als Autotunnel geplant, der das Stuttgarter Zentrum
mit der Oststadt verbinden sollte, charakteristisch ist für die in Stuttgart
wohl beliebteste Drum'n'Bass-Location deshalb ihre hohe Decke, die ein unvergleichliches
Flair ausstrahlt. Drei Floors und mehrere kleine Räume stehen zur Verfügung und
bieten etwa 1000 Leuten Platz.
All diese Merkmale machen die Röhre zum besten und passendsten Club für die U-Turn
Events. Die Möglichkeit, in der Röhre drei Floors zu öffnen, ist ein wichtiger
Punkt, denn einer der Grundgedanken der U-Turn Veranstalter ist es, Drum'n'Bass,
Ragga und Disco Dance auf einer Party zu vereinigen. Dementsprechend gemischt
ist auch das Publikum, denn durch die drei verschiedenen Musikarten werden auch
verschiedene "Szenen" angesprochen, die auf den U-Turn Events zusammentreffen.
Dadurch ist der Altersdurchschnitt relativ hoch, was eine angenehme Atmosphäre
verbreitet.
Zu den Residents auf den U-Turn Events zählen die DJs "Black & White"
(Drum'n'Bass), MC Haze und Talkya MC (Drum'n'Bass), das Black Beat Soundsystem
(Ragga Dancehall) sowie das Ulm Killa Soundsystem (Disco Dance). Bei der Auswahl
der Gast-DJs kommt ein weiterer wichtiger Grundgedanke der U-Turn zum Ausdruck:
Vor allem lokale DJs werden eingeladen, um diese Talente zu fördern, aber auch
befreundete Artists aus anderen Städten. Die Philosophie der Party sieht nicht
vor, internationale Artists einzuladen. Somit kann auch der Eintrittspreis sehr
niedrig gehalten werden, er beträgt immer 10 DM, egal wer auf dem Lineup steht.
Text: Drumbase (September 2001)