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Wonderblend - Cinema / Jazz Thieves - Shaken Not Stirred VIP (Phushin' Wax Rec. 005)
Vom den aus der Ukraine stammenden und auf Pushin' Wax frisch gesignten Wonderblend Jungs kommt der Track "Cinema": Ein schneller Roller mit Big Band Elementen, einer Portion Jazz, Swing und Streichern der auch bestens als Soundtrack für einen 70er Jahre Agentenfilm dienen könnte. Eine Ähnlichkeit zu älteren EZ Rollers Stücken ist unverkennbar. Das Original von Artificial Intelligence's "Shaken Not Stirred" war schon 2006 auf der Liquid V Mix CD "The Big Picture" zu hören und wurde nun von den Jazz Thieves mit zusätzlichen Gitarrensounds, Synthies und Percussions aufgemöbelt. Easy...
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Shar-Pei & Systec / S.O.A.P. - Massive Core EP (Dragon Technicals Rec. Mannem 003)
Bereits am 25. April 2008 erschien das dritte Release des Dragon Technicals Rec. Label, kurz Monnem 003. Die Massive Core EP genannte Scheibe enthält einen Track von den Label Heads Shar-Pei und Systec, sowie zwei internationale Produktionen. "Up to Heaven" von Shar-Pei und Systec ist ein klassischer Happy-Breakbeat-Piano-Track dessen markantestes Merkmal das "Above the Clouds" Sample ist: Sometimes you're thinking to make yourself a new life, on your own, on your own. You dream of heaven, now create what you like and have fun, whoa hoooo...". Es ist immer wieder erstaunlich wie die Jungs es schaffen trotz der vielen aktuellen Einflüsse den Sound so konsequent zu fahren. Die Flip läuft auf 33 und so finden zwei Tracks darauf Platz: "Traveling at the Speed of Light" des finnischen Producers S.O.A.P.. Der Track war übrigens auch Titelsong der Breakpoint 2005, einer der größten deutschen Demoszene- und LAN-Party. Der zweite Track "Say you Will" kommt von den Machern des englischen Hardcore-Labels "Repeat Offender Records" DJ Wax und DJ Inferno.
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Original Sin : Feels Good / Skank Nasty (Propoganda 022)
Auf dem 22. Release des Propaganda Labels gibt sich Original Sin, vielen wohl eher unter seinem Alter Ego G Dub bekannt, die Ehre. "Feels Good" auf der A-Seite ist ein klassischer Partytune wie man sie aus dem DJ Hype, Taxman, G Dub, Playaz und Ganja Records Umfeld kennt. Beim Break schraubt sich die Synthline fies aus durch einen Hochpassfilter nach vorne, bevor es in guter Jumpup Manier einen auf die zwölf gibt. "Skank Nasty" auf der Flip steht "Feels Good" in nichts nach und ist durch die sehr eingängig und gelayerte Hookline noch kitschiger zu hören. Für Liebhaber des kompromisslosen Partysounds eine echte Empfehlung. Die Promos sind bereits jetzt erhältlich. Das Full Release erscheint mit Juli 2008.
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Syncopix - Icarus LP (Syncopix CD001)
Roland Bogdahn hat gerade erst zusammen mit Buddy Michael Sauer ein Album veröffentlicht, da kommt auch schon sein ganz eigenes Debüt auf eigenem Label ums Eck. Die 13 exklusiven Tracks zeigen seine ganze Bandbreite von heaviest Liquid („Rising" und „Chronos" haben ad hoc Hymen-Status) über Rock-Rave (Gitarren werden nicht erst seit „Nightlistener" und „Anonymous" eingesetzt) bis hin zu slicken Rollern wie „Lost In Space". High-End-Produktionen am Fließband. Da findet jeder Dj seinen Liebling, garantiert. Doch leider verbrennt sich das Ganze im Album-Format wie der Album-Titel schon suggeriert – eine Bruchlandung gibt es aber nicht.
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Douglas Greed - Remix EP (Combination 057)
Drum'n'Bass-Produzenten gehen in letzter Zeit vermehrt zu Dubstep und ähnlichem über. Auf geraden Beats hat man sie aber selten erlebt. Insofern dürfte diese EP, die gleich vier echte Headz auf scheinbar ungewohntes Territorium entführt, ein echtes Novum sein. Douglas Greed ist den Breakbeat-Nerds selbst auch als DJ Real bekannt und begeisterte immerhin Marcus Intalex, Klute sowie Miguel Ayala und Chopper aka Einzelkind zum Feldversuch. Dass alle bereits Erfahrungen in diesem Spektrum gesammelt haben, hört man ihren Produktionen an. Intalex zeigt mit seiner Bassline noch am ehesten die übliche Soundfülle, bleibt aber im Vergleich zu seinen Kollegen harmlos. Klute hat gar nicht die großen Floors im Sinn, sondern tweakt und ploinkt bis die Psychose kracht. Eher für nebelschwere Momente. Punktsieger sind daher die Einzelinder, die am kompromisslosesten nach vorne eilen, zuerst der Wumms und erst dann die Breite des D'n'B.
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Ostinato / DJ Da Cut - Antiaircraft / Fake Democrazy (Rudel Records 002)
Fast untergegangen wäre mir die jüngste Rudel Records. Dabei wird hier PostRock-Intro mit Jungle-Vibes und analoges Gefühl mit digitalem Druck auf so originäre Weise verbunden, dass es nicht einfach ist, einen Vergleich zu ziehen. Baze Djunkiii und DJ Da Cut aka Maya Princess auf der einen und Rattlesnake auf der anderen Seite remixen was Spaß macht. Das Ergebnis ist dann weit entfernt vom überproduzierten Neurowahn und bringt vielmehr zuweilen verloren gegangenes Trillerpfeifen-Flair entspannterer Tage zurück. Da werden Hände und Füße revitalisiert.
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Lynx & Maple - Shaku / Lynx & Kemo feat. Ciah - Skylines (Digital Soundboy)
Eine Sekunde war ich überrascht, dass diese musikalische Reduktion aufs Wesentliche und Wärme im Sound nicht von Calibre ist. Doch so weit fällt der Apfel nicht. Lynx hat auf Soul:R, Creative Source („Disco Dodo") und Bingo genug Duftmarken gesetzt. Nun auf Digital Soundboy mit 2 Tunes, die wieder ganz weit vorne liegen. Dubknowledge bei „Shaku" und progressive Breaks, die eine Nähe zu Dubstep aufweisen mit Vocals von Ciah und Kemo bei "Skylines". Letzter hat sich nicht nur zu einem der Besten MCs in Deutschland gemausert, sondern zeigt bei Arbeiten mit den Homewreckers und Just Banks eine stilistische Offenheit, die – wenn sie in den D'n'B zurückfließt – ihm nur gut tun kann. This is the future.
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Rogue Soul - Rogue Soul (Edel)
Der Electric Mojo Resident Michael Sauer und Roland Bogdahn aka Syncopix veröffentlichen als Rogue Soul ihr Album-Debüt. Während mein iTunes das Ganze als Jazz bezeichnet, kann ich aber nur feinsten Drum'n'Bass hören. Bogdahn sorgt wie gewohnt für tighte Produktion und Sauer für die Inspirationen, die von Floor-Straightness bis Reggae und jeder Menge Soul und Popability einiges Mitbringen. Beim Bonus-Track verneigen sie sich auf halbem Tempo vor HipHop. So entstand eine fette Ansammlung von 12"s, die selbst Hospital gerade mal wieder gut tun würden. Das Album-Format im D'n'B aber hinkt weiter.
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v.a. - Hospital Mix.Six by Cyantific (Hospital)
OH MY GOSH! Endlich ein neuer Hospital Mix – dann auch noch gemischt und zusammengestellt von Cyantific (BBC 1Xtra Award Winner), einem der herausragenden Artists der Hospital-Garde. Qualität pur wird erwartet, und bekommt man auch in Form von 26 Hospital-Hymnen – teilweise spektakulär ineinander gewindelt – um die Ohren geblasen! Unwiderruflich einmal mehr ein Testament an die moderne Kunst des Drum'n'Bass. Fans des soulful treibenden Hospital-Sounds bekommen außerdem ein ganz besonders entzückenden Schmankerl obendrauf: volle neun nicht veröffentliche Stücke großartiger Künstler wie Logistics, Danny Bird oder auch Cyantific himself. Pflichtkauf galore – nothing more!
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Young Ax - Higher Ground LP (Santorin)
Santorin, die Tübinger Bastion deutscher Drum´n´Bass Kultur pflegt das DnB Gehör seit geraumen Zeiten. Anfangs (leider) belächelt, hat man sich in den Jahren zu einer Top Adresse deutscher DnB Kultur gemausert. Und ein nicht unwesendlicher Teil liegt an dem Berliner Young Ax, der mit seinem Album „Higher Ground“ seine erste Werkschau abliefert. Elf pulsierende, lebhafte und musikalisch Anspruchsvolle Werke sind dabei herausgekommen und präsentieren ein herrliches Meisterwerk. Die Jazz, Funk und Old School Hip Hop Einflüsse von Young Ax lässt er gerne spüren und verbindet diese mit dem aktuellen DnB Sound. Deep DnB for your Heart and Soul, so lässt sich dieses Album am besten beschreiben, ohne den Fokus auf den Dancefloor zu verpassen. Dieses Album macht Spaß, von vorne bis hinten.
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