Just another street thing oder:
the talking drums of the urban cities
Einleitung
Die "elektronischen Sounds", ob nun House, Downbeat, Drum'n'Bass/Jungle
oder Breakbeatz hatten es bisher nicht leicht, von afro-deutschen Künstlerinnen
und Künstlern in der Musikszene angenommen zu werden. DJs, MCs und Produzenten
widmeten sich primär der Hip-Hop- und R&B-Szenerie. Ein Aspekt, der verwundert,
denn richtet man seinen Blick nach England, so wird deutlich, dass dort die elektronische
Underground-Szene sehr stark von Schwarzer Kultur und ihren Künstlern beeinflusst
wurde. Ob nun Roni Size, LTJ Bukem, New Sector Movement, Goldie, Tricky, 4Hero,
Grooverider oder Dizzee Rascal: viele der britischen Künstlerinnen und Künstler
zeigten bereits erfolgreich, wie groß das Spektrum afro-urbaner Soundinnovation
ist.
Der Autor:
Daniel
Oeding, geb. 1972 in Bonn. Studium der Sozial-, Politik- und Medienwissenschaften
in Düsseldorf. Von 1989 bis 1992 war er Herausgeber und Redakteur
des Musikmagazins "Visions". Neben seiner Tätigkeit
als freier Autor ist er Produzent der Kölner Musikproduktionsfirma
"72bpm / Jungle Fire".
Jungle, mit dem Englands Musikszene Anfang der 90er Jahre seine erste wirklich
eigene Musikbewegung auf dem Dancefloorsektor bekam, hatte neben dem Techno-Hardcore-Breakbeat,
der in englischen Clubs Ende der 80er, Anfang der 90er gespielt wurde, besonders
prägende musikalische Einflüsse von Reggae, Ragga, Hip-Hop, Jazz und
Dub. "The talking bass-drum" ist eines der zentralen Elemente und auch
Brokenbeatz hat seinen Ursprung im Jazz, Funk und traditionellen Afro-Beat.
Aus den Arbeitervierteln East Londons machte sich Jungle/Drum'n'Bass auf, um über
Dubplates (Vorab-Vinylpressungen), Clubs, Labels, Compilations und Piratensender
einen neuen Trend zu etablieren, der sich bis heute von Europa bis nach Amerika
und schließlich in der ganzen Welt durchsetzte. Viele Künstler, die
das weite Spektrum nutzten und "ohne Regeln" produzierten, veröffentlichten
entweder bei einem Major-Label oder waren so erfolgreich, dass sie eigene Label-
und Vertriebsstrukturen aufbauen konnten. 1997 gewann die "Full Cycle Crew
Reprazent" um Roni Size den prestigeträchtigen Mercury Music Award und
damalige Independent-Labels wie "Mo Wax" waren stark daran interessiert,
Drum'n'Bass-Produzenten im instrumentalen Hip-Hop-Bereich einzubinden.
"Als eigenständiges Genre verweilt Drum'n'Bass weiterhin ganz oben an
der Spitze der technischen und produktionsbezogenen Innovation, während die
ständige Dynamik der Musik und der Szene selbst ihre Langlebigkeit und Beständigkeit
sichert“ (Kingsley Marshall[1] &
future-music.net).
Jungle Music und seine Entwicklungstrends
Jungle, das eine komplexe Mischung aus verschiedenen Einflüssen und Musikstilen
darstellt, entwickelte sich damals in sehr viele Subgenres. Der wohl heute erfolgreichste
und populärste Sound ist "Ambient/Intelligent". Er zeichnet sich
durch eingängige Beats, atmosphärische Flächen (ein- und ausgefadete
stehende Töne) und jazzige Elemente aus. Die bekanntesten Künstler sind
u.a. LTJ Bukem, Photek, 4Hero oder Omni Trio.
Die Begriffe "Hardstep/Jump-Up" können weitgehend analog verwendet
werden. Die kleine Differenzierung besteht darin, dass Jump-Up einen etwas leichteren,
frischeren und dynamischeren Touch besitzt. Die Styles zeichnen sich vorwiegend
durch progressivere, variantenreichere Drum-Patterns, musikalischere Momente und
melodischere Basslinien aus. Künstler: z.B. Ray Keith, DJ SS, Dillinja, Shy
FX.
Eine tiefere und eher düstere Variante von Jungle ist Darkside, das sich
von dem Rave-Mainstream, der Anfang der 90er kaum musikalische Innovationen zeigte,
absetzte. Produzenten des "Darkside Styles" verzichteten auf Elemente
wie 'Happy'-Melodien oder gepitchte Samples und ersetzten sie durch tiefe Sub-Bässe
und abstrakte Soundkonstrukte. Darkside hatte eine Brückenfunktion vom frühen
Hardcore bis hin zum anspruchsvolleren Hardstep und experimentellerem Drum'n'Bass
wie von DJ SS, Solo, Source Direct und Goldie, der als erster bei einer Major-Company
unterschrieb.
"Jungle Ragga" – eine der frühesten und am weitesten verbreiteten
Formen von Drum'n'Bass – fand damals in den Clubs der britischen Großstädte
viele Sympathien bei Jugendlichen afrikanischer und karibischer Abstammung. Gesamplete
raue "Ragga-Muffin-Beats", die mit etwa doppelter Geschwindigkeit abgespielt
wurden, und – ebenfalls von Ragga-Platten gesampelte – sehr schnelle
Vocals/Raps waren die Merkmale des Sounds. Den wohl ersten großen Hit der
Jungle-Bewegung in England lieferte damals M-Beat feat. General Levy mit "Incredible".
Weitere angesagte Künstler waren 2 Bad Mice, Rude Bwoy Monty, Shy FX, Amazon
II, Congo Natty Artists.
Von England nach Bremen
Der UK-Clubsound der 90er faszinierte auch den DJ und Produzenten ND. Auf die
Frage, was ihn damals begeisterte, als Shy Efx, General Levy oder Dillinja mit
ihrem Jungle-Sound neue "Vibes" in die Szene brachten, antwortet er:
"Überwiegend die Geschwindigkeit, die bis dato nur vom Techno erreicht
wurde. Der Unterschied bestand aber darin, dass die Musik trotzdem tanzbar blieb."
ND (DJ, Label & Agentur)
Der 28-jährige gebürtige Bremer gehört zu den afro-deutschen Künstlern,
die bereits zu Entwicklungszeiten dieser Musikbewegung involviert waren. Seit
1989 befasst er sich aktiv mit elektronischer Musik und seit fast zehn Jahren
legt er regelmäßig auf größeren Drum'n'Bass-Events (OneNation,
OneLove, Innovation, Kings of the Jungle, Dreamland) sowie in Clubs auf; eigene
Tracks wurden ab 1997 auf zwei Samplern veröffentlicht.
Hip-Hop, Soul und der Drang, progressiver und kreativer zu arbeiten, brachte ND
1993 von Breakbeats zu Jungle und Drum'n'Bass. "Hip-Hop hat mit Drum'n'Bass
viel gemeinsam, da beide Musikrichtungen extrem viel Freiraum für Kreativität
lassen. Beide Stile verbindet ein gewisses Lebensgefühl (attitude, streetlife,
streetwear) und beide besitzen 'Soul'. Der Hauptgrund für mich, Drum'n'Bass
zu produzieren, ist, dass man den Songs mehr Härte, treibende Beats, Atmosphäre
und Ausdruck verleihen kann, da man auf Vocals weitgehend verzichten kann",
beschreibt der DJ und Produzent seine Leidenschaft für Drum'n'Bass.
Technische und kreative Arbeitsweisen
Nicht nur die Kreativität und ein gewisses Lebensgefühl verbindet Hip-Hop
und Jungle. Auch auf dem technischen Sektor sehen die Produktionsweisen ähnlich
aus. Sean Cooper beschrieb 2001 die Parallelen in einem Artikel[2]
im führenden deutschen Online-Magazin "Future-Music" wie folgt:
"Wie amerikanischer Hip-Hop – mit dem Jungle oft verglichen wird –
ist Jungle (oder Drum'n'Bass als stilistisches Synonym, das die zwei wesentlichen
Komponenten der Musik beschreibt), eine Weiterentwicklung von Breakbeats, die
sich bis zu American Funk, Soul und Jazz erstreckt. Und wie im Hip-Hop, wo Sequenzer-Programme
und Sampler genutzt werden, um Segmente von Drumloops von James Brown-, Meters-,
Jimmy Smith- oder Bob James-Platten aufzunehmen, benutzt Jungle den Beat als Ausgangspunkt,
um ihn durch Schneiden und Teilen neu zusammenzufügen und in nahezu endlosen
Möglichkeiten neu zu arrangieren. Genau das macht Jungle bzw. Drum'n'Bass
in der Evolution der elektronischen Musik so einzigartig. In anderen auf Samples
basierenden Dance-Musikstilen wird meist sehr geradlinig bei der Produktion vorgegangen
– nicht so bei Jungle."
Drum’n’Bass und die Entwicklung in Deutschland
Neben Mannheim hat Bremen eine der organisiertesten Drum'n'Bass-Szenen in
Deutschland. Doch auch in Köln, Leipzig, München oder Berlin wird viel
produziert und veranstaltet. "Es hat sich in den letzten Jahren viel entwickelt",
erzählt ND; er selbst veranstaltet eigene Clubnächte und baut in der
"Septic Agency" einen Künstlerkreis auf und arbeitet an Strukturen
für ein eigenes Plattenlabel. "Anfang der 90er gab es in Deutschland
nur wenige Drum'n'Bass-Events. Mittlerweile gibt es Drum'n'Bass-Raves in fast
jedem Ort in Deutschland. Das Netzwerk hat sich stetig erweitert, die Quantität
der DJs ist exponentiell gestiegen, wobei die Qualität bzw. Kreativität
nicht sonderlich darunter leidet, sondern sie eher verbessert".
Die Tatsache, dass in Deutschland das Genre der "elektronischen (Dance-)Musik"
von afro-deutschen Künstlern bisher nicht so stark beachtet wurde –
obwohl speziell diese Sparte eigentlich ein weites Spektrum bietet, sich kreativ
und experimentell zu entfalten – erklärt der Bremer DJ unter soziologischen
Aspekten, denn der Sound entstand in East London, einem sozialen Brennpunkt. "Ich
denke, der Unterschied in Bezug auf England besteht in der sozialen Integration.
In Deutschland sind die Bildungsmöglichkeiten und Berufskarrieren für
Afro-Deutsche weitaus besser. Wenn man die Möglichkeit hat sich zu bilden,
um damit seinen Unterhalt zu verdienen, ist dies der weitaus einfachere Weg, als
eine ungewisse Zukunft als Musiker anzustreben. Ich kenne zumindest keinen Afro-Deutschen
ohne Berufsausbildung oder Studium in meinem Umfeld".
Ein Auftrieb für die Szene in Deutschland war sicherlich, dass die Mannheimer
"Rawhill Cru" um DJ Krasq und MC Soultrain mit dem Drum'n'Bass-Track
"Mo Fire" (U3R Recordings) 2003 einen Hit landete und in die Top 20
der britischen Charts aufstieg. Ein unglaublicher Erfolg für eine Drum'n'Bass-Crew
aus Deutschland, die mit ihren eigenen Studiobeats – sowie den Ragga-Hip-Hop-Vocals
der englischen Top-MC's Navigator und Spyda und dem mehrfach ausgezeichneten MC
Soultrain – genau den derzeitigen Nerv in England traf. Dieser Erfolg öffnete
der Rawhill-Crew die Türen englischer Chart-Shows und ihre Mitglieder –
DJs und MCs aus Rauenberg (= Rawhill) bei Mannheim – erhielten die Chance,
in den größten Drum'n'Bass-Clubs von London aufzulegen. UK-Szene-Größen
wie Roni Size und Bad Company remixten den Club-Hit. ND, der mit MC Soultrain
regelmäßig auf Events gastiert, meint hierzu: "Der Erfolg der
Mannheimer zeigt, dass es gute Drum'n'Bass-Produktionen aus Deutschland gibt und
dass dem deutschen Drum'n'Bass endlich mehr Beachtung geschenkt wird."
MC Soultrain, der angesagteste und beständigste deutsche Drum'n'Bass-MC zog
Ende der 90er Jahre von München nach Mannheim, wo er Teil der MBF-Crew wurde;
dann ging es weiter nach Hamburg. Im Jahr 2000 hatte der afro-deutsche MC sein
Debüt auf der Compilation "Lost in Bass 2". Von Beginn an sah man
ihn auf etablierten Raves wie Kings of the Jungle, Innovation, One Nation und
in der Szene gilt er als "the marathon-man, as physical fitness allows him
to perform on stage the whole night without any quality losses on his performance".
Auch in englischen Clubs ist der MC immer wieder gern gesehener Gast. Neben Auftritten
auf Raves gibt es für das Jahr 2004 die nächste "Rawhill Cru"-Single
"Helpless"”, das Album "Military Precision" sowie eine
Club-Tour.
Von Hamburg nach Berlin
MTC Yaw wurde in Berlin geboren, verbrachte einige Zeit in London und wurde dort
stark von der britischen Musikszene geprägt. Den DJ, Produzenten und Labelbesitzer
zog es 1986 zurück nach Deutschland, wo er den Hip-Hop-Act C.B. gründete.
Nachdem sich die Gruppe aufgelöst hatte, wechselte MTC Yaw ("Man They
Call Yaw") seinen Stil. Von nun an hieß sein Metier Breakbeats. 1994
begann er das Deejaying. Seine ersten DJ-Sets hatte er in Köln, Hamburg,
Berlin, Bremen sowie München und international in Holland und Frankreich.
Seit 1997 ist Yaw Resident-DJ der populärsten Raves in Deutschland (Jungle
Mania, dem Boombastic Sound Club in Bremen und One Love).
Mit dem Remix der Hit-Single "You Got Me" von der US-Hip-Hop-Combo "The
Roots" zeigte er der Öffentlichkeit, dass es in Deutschland sehr wohl
guten Drum'n'Bass gibt. Seine Kreativität zeigt immer wieder neue Facetten.
So mixt er beispielsweise MC Ferris und Afro auf einen düsteren Jungle-Beat.
Nachdem er sich in der Szene etablieren konnte, gründete er 2003 sein eigenes
Label "Form Recording". Zusammen mit seinem Partner Rollin B veröffentlichte
er mehrere 12"inches und sorgte mit dem Album "Formagenda" für
Aufsehen in der nationalen und internationalen Szene.
Berlin war auch die Basis für Steve Owen, einer der ersten Drum'n'Bass-DJs
in Deutschland. Der DJ und Produzent zog 1994 von London über München
nach Berlin. Die deutsche Metropole gab ihm andere Möglichkeiten, intensiver
mit seinem Sound zu experimentieren. Nachdem er 1994 einige Zeit in einem Münchener
Reggae-Club Drum'n'Bass aufgelegt hatte, fand er in der Hauptstadt sein neues
Fundament.
"Berlin war damals genial", erinnert sich Owen. "Ich kam aus London,
wo ich zuvor 1989 in England den großen 'Rave Summer' miterlebte. Die 'Rave-Welle'
flachte dann ab und als ich nach Berlin kam, boomte die Sache hier riesig. In
England war ich bereits 1991 in der Drum'n'Bass-Szene involviert. Ich legte auf,
produzierte und veranstaltete Parties, sodass ich in Berlin anfangen konnte, an
neuen Sachen zu experimentieren. Musikalisch konnte ich mich frei entfalten und
ich ging kreativ in alle Richtungen. Damals veranstaltete die Berliner Szene Parties
in den Kellergewölben des WMF und E-Werks oder in besetzten Häusern.
Ich konnte wirklich abstrakte Dinge auflegen, die in London wahrscheinlich kein
großes und gutes Publikum gefunden hätten", erzählt der Künstler,
der schon 1974 in Barcelona Disco-Sounds produzierte.
Die ganze Drum'n'Bass-Underground-Szene habe sich sehr gut entwickelt, bestätigt
Steve, der heute in London lebt. Weiterhin legt er auf, produziert und favorisiert
die Dubplates von Künstlern aus Weimar.
Deutschland 2003
In ganz Deutschland gibt es mittlerweile afro-deutsche Akteure, die kreativ in
die Szene involviert sind. Der Produzent und DJ Mad Vibes aus Frankfurt gründete
1998 das Label "Rawalitiy Records" und brachte die Produktionen "Raw
4ever / How you feel out there" heraus. Zwei weitere Veröffentlichungen
erschienen auf Gyration Records. 2000 rief er die regelmäßigen "Fresh!"-Parties
im Frankfurter "o25 Club" ins Leben, auf denen u.a. Grooverider, Storm,
Fabio spielten. Neben diversen Drum'n'Bass-Events widmet er sich seit 2002 wieder
intensiver dem Produzieren.
MC Remedy wurde zusammen mit seinem Partner MC Haze Resident MC in der Stuttgarter
Röhre. Sie gründeten "Trade Recordings", dessen Crew sich
Ende 2002 auflöste. Heute sind beide immer noch in der Szene aktiv.
MC Marvellous ist MC des süddeutschen "nme click"-Kollektivs. Zwei
Partyreihen, "Touchdown" und "Echoes from the Future", wurden
in Ulm ins Leben gerufen. Auf dem Dimensions Label erscheinen die Tracks "Lovers
Rock" und "God's Child".
In Köln gründete "bullet proof soul" Ende der 90er das Produktionsstudio
"72bpm / Junglefire.artmoves". LTJ Bukem vom Londoner Good-Looking-Label
war beteiligt an dem Track "Inna Lifeline" vom Produktionsteam. Die
Plattform "Junglefire.artmoves" realisiert "spoken words"-Performances
mit produzierten Beats und Sounds sowie "visual arts". Mitte 2003 präsentierte
Junglefire das Projekt "Curly Energies" beim "1. Afro-Deutschen
Spoken Word Event" im Berliner Gropius-Bau, der von der Berliner Agentur
"cyberNomads" und der Bundeszentrale für politische Bildung initiiert
wurde.
Gute Aussichten
Die Darstellung einiger Künstler in der elektronischen Underground-Szene
zeigt, dass es, neben dem Hip-Hop-Movement, schon seit den frühen 90er Jahren
afro-deutsche DJs, Produzenten und Veranstalter gibt, die eine Underground-Kultur
mitgeprägt haben und diese bis heute unterstützen; und die Zahl der
Künstler wird größer. ND, der Bremer DJ, Produzent und Veranstalter
auf die Frage, ob er sich vorstellen könne, dass in Deutschland immer mehr
schwarze Künstler einen Schritt Richtung elektronische Musik machen werden:
"Ja, ich denke es nicht nur, sondern es passiert bereits!"
Text: Daniel Oeding (März 2005)
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