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Nach dem verlorenen Auftraktspiel dieser 5. Saison der Drum'n'Bass Bundesliga
zwischen Zwietracht Braunschweig und Torpedo Mannheim am 01.09, war das Mannheimer
Team um DJ Loo.P, Soulsurfer, E.Decay und MC P fest entschlossen sich zu revanchieren.
Die Mannheimer "Zimmer"-Arena war bereits beim Eintreffen der Gäste
Ly.de Buddah und MC Mystic Dan gut gefüllt. Erstaunlich viele neue Fans hatten
es ins Stadion geschafft. Nur auf den billigen Rängen waren noch vereinzelt
Plätze frei.
Nach mehrmonatigen Final-Scratch Trainingslager startet DJ Loo.P für die
Heimmannschaft und schaffte es durch gekonnte Pässe von Beginn an die Menge
zu begeistern. Sein Spielpartner MC P stärkte sich mehrmals an der Außenlinie
mit kühlen Getränken.
Ab ca. 1.00 h betrat die Gastmannschaft den Rasen und startete fulminant! Besonders
MC Mystic Dan war seine langjährige Spielerfahrung anzumerken. Sein Körpereinsatz
riss die Menge mit und sorgte für Beifallsstürme. Gekonnt verteidigte
er den Strafraum vor der DJ-Box in der Lyde'Buddah frische Scheiben, Kassiker
und auch Liquid droppte. Gleichzeitig versuchte der Mannheimer MC P den drohenden
Rückstand durch überzeugenden Einsatz als Videojockey zu verhindern.
Aber auch seine zusätzlichen Breakdance-Einlagen konnten die zwischenzeitliche
Führung Braunschweigs nicht verhindern.
Doch am Spielfeldrand wartete schon E.Decay, der noch einmal alles geben, und
zumindest den Ausgleich - vielleicht auch den Sieg - holen wollte. Schon beim
Anstoß zeigte der quirrlige Mannheimer seine Qualitäten. Rewind! Sein
sehr hohes Niveau beim Mixing brachte den Ausgleich! Zur Führung reichte
es - aufgrund der hervorragenden Leistung von MC Mystic Dan in der ersten Halbzeit
- allerdings nicht.
Fazit: Die Gastmannschaft Zwietracht Braunschweig hatte klare Vorteile am Mikrofon,
während Tropedo Mannheim mit besseren Dribblings und gekonnten Mannövern
seitens der DJs kontern konnte. Einen eindeutigen Sieger gab es bei dem Aufeinandertreffen
somit nicht. Die Teams trennten sich unentschieden. Am Ende gab man sich die
Hand,
tauschte Trikots und trank noch viele Jägermeister. URL dieses Dokuments:
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