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Gallery[1] Review von MC Dragoon
Meine kleine Geschichte beginnt Freitag Abend den 1.April 2005. Wie es so üblich
ist kommt langsam aber sicher die Hektik in unsrer Wohnung auf. Es ist bereits
kurz vor 22 Uhr und ich frage mich wo zum Teufel die Zeit geblieben ist. Noch
nicht geduscht, keine Tasche gepackt und das schlimmste: noch nicht mal was gegessen!!
Während ich wahllos Klamotten etc etc in meine Tasche packe, gehen Sabrina
(my girl) und unsere Haus und Hof Freundin Sabrination (eigentlich ja auch Sabrina, aber ich benutze hier ihren MC Namen zwecks Entwirrung) schnell noch beim Chinesen
Sushi holen. Eine Schande eigentlich diese kulinarische Köstlichkeit in 5
Min runterzuschlingen, aber vor meinen Augen seh ich den Cativo-Michl schon wieder
kopfschüttelnd da stehen und sagen: “Kannst Du bitte nicht wenigstens
ein Mal versuchen pünktlich sein...“ Oh shit der Blick auf die Uhr
sagt mir, dass es definitiv Zeit zum Aufbruch ist. Meine Freundin schaut mich
ein wenig irritiert an, als ich mitten beim Essen aufspringe und mich verabschiede.
Noch dazu hat Sie sich diese Hardcore- Frühlingsgrippe eingefangen und ist
dementsprechend begeistert dass ich sie das ganze Wochenende alleine lasse.
Ich sage ihr: “Ein Mann muss tun was ein Man tun muss und jetzt Weib, ab
in die Küche“. Na gut ehrlich gesagt war es ein bisschen...na ja anders
halt.
Froh das mein Kopf noch auf den Schultern sitzt, setze ich mich ins Auto und rase
Richtung Würzburg. Als ich um kurz nach eins dort ankomme sehe ich, dass
Cativo schon mit seinem Set begonnen hat. Als ich hinterm DJ Pult meine Jacke
ausziehe und ihn begrüße, sehe ich schon dass ich es tatsächlich
wieder einmal geschafft habe zu spät zu kommen. Nach einer kurzen Bemerkung
dazu seinerseits, grinst er mich an und drückt mir einige Getränkemarken
in die Hand. Soooo der Abend kann beginnen. Also erstmal zur Frau hinter der Bar
und ein Bierchen geholt.
Ein paar Worte vielleicht noch zum Zauberberg. Wer noch nicht dort war sollte
dies auf jeden Fall einmal tun. Der Eintrittspreis ist mit 5 Euro mehr als in
Ordnung, und auch die Getränkepreise sind niedriger als in vergleichbaren
Clubs. Was ich wirklich bemerkenswert finde ist, dass der Club bei egal welchem
Lineup immer supergut besucht ist. Da sind bei einem „gewöhnlichen“
local Lineup schon einmal 800 zahlende Gäste drin. Könnte man sich in
Mannheim nur schwerlich vorstellen. Es gibt ein riesiges Chillout-Zelt in dem
im arabischen Stil abgehangen werden kann, mit Shisha, Orientteppichen gemütlichen
Sitzecken und allem was dazu gehört...
Aber zurück zur Party... Alan (G-MC) steht am Mic und heizt den Würzburger
Junglists bereits mächtig ein, als ich mit Bier in der Hand zur Bühne
zurückkehre. Cativo spielt gewohnt gute Platten von Jump-up bis pretty hard
und die Leute fahren ab als ob es kein Morgen gäbe. Alan ist schon recht
durchgeschwitzt und sieht mich ziemlich erleichtert an als er mir das Mikrofon
in die Hand drückt.
Cativo an diesem Abend mit einem 4 h Marathonset, welches die Leute wirklich aus
der Reserve lockte. Geilster Tune des Abends für mich war der Marilyn Manson
Remix, ich sag nur Rebel, Rebel, Bitch, Bitch, Party, Party, Sex; Sex. Zu geil
echt....
So haben wir dann bis morgens um kurz nach 5 gerockt was das Zeug hält und
die Würzburger Massive war laut, exzessiv und hat getanzt bis die Lichter
angingen.
Cativo hat mich dann noch in mein Hotel gebracht, welches glücklicherweise
direkt gegenüber vom Zauberberg liegt. Zufrieden, stimmlich etwas angschlagen
und leicht besoffen falle ich ins Bett....
Grüße an Cativo, Brigitte, Canen, G-MC, Black Plastic Bros, Kathrin
aka die Krankenschwester, die Randersacker Massive und alle Würzburger Junglists URL dieses Dokuments:
http://www.future-music.net/events/review/2005-04-01_junglegarden/