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Pressure @ Depot, Tübingen


Veranstaltung: Pressure  
Datum:   01.09.2001  
Location:   Depot  
Stadt:   Tübingen  
DJ's:   Storm, Lightwood, Telmo A  
MC's:   Double J  


Review von unterdruck-mag.de

Na endlich war es wieder soweit, die allseits beliebte und längst dem Status des Geheimtips entwachsene Pressure-Reihe der Santorin-Crew stand vor der Tür, beziehungsweiseein paar Kilometer entfernt im Tübinger Depot, das mittlerweile ja von immer mehr Leuten als das anerkannt wird, was es ist; einem der besten überdachten Tanzböden im Raum Stuttgart.

An diesem Samstag stattete keine geringere als 3-Monats-Resident-DJ Storm der Pressure-Massive einen Besuch ab und wie zu erwarten, waren die lokalen Drum&Bass-Headz nicht allein, sondern erhielten tatkräftige Unterstützung von haufenweise Leutz bei dem Versuch, das Depot möglichst voll zu stopfen. Hat funktioniert.
So war es auch bereits ziemlich früh voll, also zu Zeiten, an denen sich das hiesige Publikum normalerweise erst Gedanken darüber macht, wo es hingeht. Wie meist vor Storm-Auftritten war der Sound zunächst noch relativ leise, das war wohl (Achtung: Jetzt!) die Ruhe vor dem Sturm (ha!).
Jedenfalls war zum Warmup-Set der Santorin-Herren Lightwood und Telmo A. bei den meisten eher allgemeines Rumstehen angesagt. War aber egal, denn es waren bereits so viele Leute da, dass die Tanzfläche trotzdem voll war. Also erstmal lockeres Abgrooven zu bereits ziemlich rockenden Platten, unter anderem der neuen S-Limited, die man auch gleich bei den Santorins persönlich erwerben konnte . Wir groovten und standen uns zu Double J's souveränen Lyrics warm und als Lady Storm dann nach einem unvermeidbaren Bad in der Menge, durch die man eben muss, wenn man an die Turntables will, an den Decks stand, waren wir bereit, uns einmal mehr die Nacht zum geliebten Drum&Bass-Sound um die Ohren zu schlagen.

Simon V's "Looking back" verklang, die Lautstärkeregler wurden aufgedreht und Storm fackelte nicht lange, bretterte gleich mit den ersten Platten gewaltig los. Alles andere hätte mich auch gewundert. Wo bisher noch kein Kondenswasser an den Wänden war, da bildete es sich jetzt und die Tanzfläche war, ja, ganz gut gefüllt. Teilweise hatte man sogar kaum Platz, sich zu bewegen und versuchte man, zum Outdoor-Bereich zu gelangen, um sich eine Erkältung zu holen, so wurde klar, welche Massen Storm in der Lage ist anzuziehen.

Draußen spürte man das Depot-Gemäer vor den Bässen erzittern und eigentlich war es obligatorisch, möglichst schnell wieder zurücl auf die Tanzfläche zu stürmen, was jedoch bereits nach wenigen Metern an den Menschenmassen scheiterte. Also Vorbeizwängen an den Rumstehenden, wieder eintauchen in die Menge und dann schauen, möglichst lange dort zu bleiben, um sich nicht unnötig durch die Menschenmassen zwängen zu müssen. Ab etwa drei Uhr wurde es dann doch vorteilhafter, was die Platzverhältnisse anging und es konnte sowohl an den Decks als auch auf dem Tanzflur fröhlich weiter abgegangen werden.

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