In
der Bodensee Area im Dreiländereck Deutschland - Östererich - Schweiz
rollen die Drums und Bässe. Mehrere Crews - auch über die Landesgrenze
hinaus rocken den "Bass am Bodensee".
Hier eine Bestandsaufnahme - April 2004...
Einmal im Monat sind die Adrenalinjunkies, DJ Rambun und DJ Furious in der stylisch
eingerichteten Groovebox, dem Backfloor des Club
Metro[1] anzutreffen. Der Club befindet sich nahe des Landratsamtes in der Flakkaserne
in Friedrichshafen am Bodensee.
Adrenalin (DJ Furious, MC Uncle Massive und DJ Rambun) bieten Kontrast zu anderen
Parties hier am Bodensee, mit ihrem eigen gewürzten "Adrenalin-Sound".
Gelegentlich werden Promo CDs gemacht auf denen die Heads ihr Können zum
esten geben, die dann auf den Parties verteilt werden. Mit der befreundeten Crew
Mother Inc. aus Italien, lieferten die fast 2 Jahre alten Junkies ihrem Publikum
einen Abend der Extraklasse. Dabei stach der blinde MC Ardimann mit seinem besonderen
Taktgefühl und einem sehr guten Flow am meisten heraus.
Mit dem Getränkespezial "nimm 2 - zahl 1" am 10.04.2004, feierten
die Jungs den Launch ihrer hervorragend gelungenen Homepage. Zu Gast an diesem
Abend waren DJ Deen, DJ Hepstone und MC Syndicate von der Insanerz Crew aus Ulm.
Kommende Dates findet man auf www.adrenalinjunkies.net[2].
Mit dem Gedanken auch in Konstanz Drum'n'Bass an den Start zu bringen,
entstand vor 3 Jahren die Basslastic Partyreihe. Hätten sich DJ Mellokat
und DJ Valerian damals vorstellen können, dass Sie heute den Kulturladen
fast zum platzen bringen würden? Schon nach der ersten Party zogen sie vom
"Contrast" in die benachbarte größere Location des Kulturladens
um. Besucherzahlen weit über die 400 lassen mittlerweile Bookings zu, die
man meist nur in den Großstädten von Deutschland antrifft. Unter anderem
waren zum Beispiel High Contrast (Hospital Records) Giana Brotherz (Giana Bros
Rec.), Mathematics (31 Records) oder Aquasky (Moving Shadow) zu Besuch. Konstanz
und dessen monatliche "Basslastic" sind gerade aus diesem Grund in Deutschland
ein Begriff geworden. Letztes Jahr haben sie bei den future-music.net Awards in
den Kategorien, "best DJ national" und "beste Party national"
jeweils den 6. Platz erreicht.
Am 16.04.04 feierten Mellokat und Valerian mit Ihrer erfolgreichen Partyreihe
den dritten Geburtstag. Zu Gast war der befreundete Münchner J.MC von der
Southern Session Crew, der mit seiner tiefen Gänsehautstimme das Publikum
zum toben brachte. Die Eintrittspreise bei Basslastic sind für den kleinen
Geldbeutel nur so geschaffen. Wer von der anderen Seite des Bodensees kommt, hat
die Möglichkeit über Meersburg mit der Fähre nach Konstanz zu gelangen.
Wegbeschreibung sowie weitere Dates in naher Zukunft sind auf den Seite www.basslastic.de[3]
zu finden.
Derzeitig ist DJ Mellokat mit seiner wöchentlichen Radioshow "Bodenseebass"
auf dnbradio.net Montags von 22:00 - 24:00 Uhr zu hören. Das Publikum dankt
den Jungs und wünscht weitere erfolgreiche Jahre. Happy Birthday!
In Ravensburg wo die Brettspiele zuhause sind, gibt es nun auch schon seit
2 Jahren "Reclaim the Beats" im Club Douala. Dort zeigen die Herren
DJ Mellokat (Basslastic/Subversion) und DJ Double-L (Subversion) ihr Können.
Reclaim the Beats unterstützt die nationale wie internationale Szene. Shroombab
(High Tension) aus Wien, Benchmark, Krimeforce UK aus Augsburg oder Soulsurfer
(Phaze Club) aus Mannheim sind nur ein paar DJs, die schon Gastauftritte in Ravensburg
hatten.
Das Douala ist ein Ort, an dem man sich wohl fühlen kann: Der Garten, mit
seinem Himmelbett in der Mitte, lädt in den Sommermonaten zum relaxen und
frische-Luft-tanken ein. Selbst einen Strand gibt es, wo man sich mit fettiger
Nahrung (Schnitzel, Pommes, etc.) den Bauch voll schlagen kann. Wer vor 23:00
Uhr kommt, bezahlt einen Eintrittspreis von 5,- Euro. Danach sind es 8,- Euro
- die aber durchaus immer noch gerechtfertigt sind. Ebenfalls verlost Subversion
auf der Internettseite www.subversion.de immer Gästelisteplätze für
den Abend.
DJ Mellokat und DJ Double-L versuchen immer in nahem Kontakt mit ihren "Fans"
zu sein und zu jeder Stunde des Abends werden die richtigen Töne getroffen.
Der Sound der beiden besteht aus liquid Funk, Vocaltracks und Breaks. Zu späterer
Stunde zeigt Double-L sein Faible für Oldschool Sounds. Bis 5:00 Uhr in der
Früh können überflüssige Energien abgebaut werden.
Die Gäste der nächsten Reclaim the Beats Party am 01.05.04 werden der
befreundete MC Bullit und DJ Chopper von Precision Camp aus Frankfurt am Main
sein. Am 30.05.04 werden Turntroop aus Augsburg live Ihr Können unter Beweis
stellen. Bilder des Abends, sowie weitere Dates sind auf der Website www.subversion.de[4]
nachzulesen. Der Club Douala[5]
befindet sich im Pfannenstiel 23 in Ravensburg, nahe der Ravensburger Spiele Fabrik.
Im benachbarten Österreich, etwa 20 km von Bregenz am Bodensee entfernt,
liegt Dornbirn. In regelmässigen Abständen von etwa 1 bis 2 Monaten
spielt die Rollerballcrew im "Conrad Sohm". Rollerball besteht aus den
DJs Qube, p.razed, Stonaldo, Tauba und Crewdoc Flaaq. Das Ösivolk nahe des
Bodensees wird dank der Jungs mächtig durchgerockt. Eine Fahrt durch die
geöffnete Grenze zwischen Lindau in Deutschland und Bregenz in Österreich
ist deswhalb durchaus lohnenswert.
Da die Jungs in Wien leben, sind sie dort im bekannten Club Roxy als residents
tätig und auch im wöchentlich stattfindenden Liquid Funk Club „All
sould Out“ anzutreffen. Die bisherigen Gäste in dem beschaulichen Club
im Land der Berge waren u.a. Phoneheads, Fabio, D.kay aka Mindmachine oder Ed
Rush. Das Conrad Sohm in Dornbirn hat einen eigenen Flair und man fühlt sich
sehr schnell wie im eigenen Wohnzimmer. Wegbeschreibung sowie das Clubprogramm
sind auf der Seite www.conradsohm.com[6]
zu finden.
Am 30.04.04 wird Mr. Bodenseebass, unser Pionier des Dreiländerecks DJ Mellokat
im Conrad Sohm zu Gast sein. Das klingt vielversprechend, und ist mit 5,- €
auch günstig. Einen Tag vor Pfingsten, am 29.05.04 wird LTJ Bukem, MC Conrad
und Future Engineers im Dornbirner Club spielen. Weitere Partydates der Rollerball-Jungs
sind auf der Seite www.bounce.to/rollerball[7]
nachzulesen.
Text: Claudia Schmid (April 2004) URL dieses Dokuments:
http://www.future-music.net/cityreports/2004-04_bodensee/