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Alt 24.03.2005, 16:10   #1
Valerian
Gold Head
 
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Beiträge: 1.490
UKs finden deutsche tracks gut....aber wie kommen die tracks dahin?

Sorry für den langen text, aber das Thema beschäftigt mich grade...Würze in der Kürze ist nicht so meine Stärke.


Ein typisches Szenario:

Wir hatten Blame an der Basslastic zu Gast, -ein offener Typ, der sich prinzipiell dafür interessiert, was die lokalen Residents vor und nach ihm in ihren sets so spielen. Man hängt am DJ-Pult rum, redet über diesen oder jenen Track, rezitiert labels, wippt ein bischen mit und schaut sich gegenseitig auf die Plattenteller.
Was Mr.Blame von den diversen deutschen tracks an diesem Abend explizit sehr gut fand und sich notierte:

- Subz & Matik: Hear dis
- X-Plorer: Sahara
- Simon V: Keep the faith

Gespielt haben Mello und ich an dem Abend noch diverse tracks von TGM, TheThapi, Duo Infernale und den Giana Bros.

Für mich das beste Beispiel, dass der ganze GEIZ mit permissions, tracks und promos ein totaler Irrweg ist.
Wenn bei meinem letzten Gig in Zürich die Leute zu TheTaphis „Pussycat“ und TGMs „Easy“ und „Vibes“ oder Nphect &Dizplays „Bot Funk“ fett abgehen, dann geht das logischerweise nur, weil ich diese tracks von den Producern zur Verfügung gestellt bekommen habe.
Viele interessante tracks aus anderen deutschen Häusern kann ich halt dann erst spielen, wenn sie offiziell released sind. Schade sag ich nur.

Dh. für mich , --gerade im Anschluss an die Diskussion „zu wenig Auftritte für deutsche DJs und Producer“: http://www.future-music.net/forum/sh...9&page=1&pp=30

,dass der Weg Promos und CDs wie wild an UK-Labels direkt zu schicken aber mit der Promo-distribution an deutsche DJs zu geizen, alles andere als optimal ist, denn UKs hören deutsche tracks vor Ort in Clubs, wohin sie gebucht werden. Das ist der Ort, um Leute mit deutschen producern bekannt zu machen.
Ich erinnere mich an „Velvet Morning“ von Nphect und Dizplay, -da haben die schweizer DJs Levi und Zodiak die Ohren gespitzt und gleich im nächsten Monat in ihren TopTens gehabt. Von sich aus hätten sie den track weder entdeckt, noch gekauft
Vielleicht sollte man sich als deutscher Producer von der Traumvorstellung verabschieden, dass man von Goldie entdeckt wird, der sich die CD von XY aus Buxtehude beim Frühstück im Büro anhört und vor Begeisterung den Kaffee verschüttet.
Der Weg erfolgreicher tracks geht durch die deutschen Clubs und zwar u.a. durch die Clubs von so langatmigen Provinzfürstarschlöchern wie ich eins bin.

Wir haben in KN regelmässig 400 Leute, die aufgeschlossen sind für deutsche tracks, darunter viele Plattenkäufer, Plattenhändler, explizite MP3-Käufer, Booker aus der Schweiz, normale Partyleute die neugierig auf deutsche acts sind und das honorieren.
Wir buchen im Schnitt alle drei Monate einen dicken UK oder USA-Act mit denen wir meistens noch am nächsten tag in der Bodenseesonne spazieren gehen und über die deutsche Szene und Labellandschaft labern. Mellokat und ich spielen gerne deutsche tracks, wir representen auch gerne deutsche tracks bei unseren Gigs in der Schweiz.

ABER:

Ich kriege von keinem deutschen label Promos einfach so.
Ich kriege auch von keinem deutschen label CDs einfach so.

Von TGM kriege ich neue tracks, wenn ich explizit danach frage.
Von Lightwood habe ich eine Maxi für umme bekommen, offiziell released und auf Anfrage
TheTaphi schickt mir tracks
Nphect & Dizplay stellen tracks zu Verfügung
Chopper hat gerade einen sehr guten geschickt
Enea schickt tracks
Shroombab hat 2001 cd und ne platte geschickt.
NME Click haben anno 2001 cd geschickt

Nicht gerade üppig und es ist nicht so, dass ich es nicht schon per Anfrage versucht hätte.
Wohin gehen all die Promos und tracks?
Muss ich explizit fragen? Bitten und betteln ? Wo ist das eigene Interesse der deutschen Producer, ihre tracks an den Mann zu bringen? Ich seh manchmal cds und promos bei leuten rumliegen, die die weder spielen und zum Teil noch nicht mal DJ sind. Die meisten promos deutscher labels habe ich im plattenladen gekauft.
Ich kann mich an einen „Höllen“-track erinnern, den mir der Producer nicht geben wollte, -ich konnte ihn dann also (mit großem Erfolg übrigends) erst ein gutes Jahr später mit dem offiziellen release spielen. Schade.

Die deutsche Producer-Szene schneidet sich teilweise gravierend ins eigene Fleisch. Das ist Fakt.

Diese Schizophrenie ist doch zum Kotzen: man jammert über zuwenig deutsche gigs, über schlechte Besucherzahlen, schlechtes Radio-Airplay und das mangelnde Interese der Presse und auf der anderen Seite behandelt man die eigene Heimat-Szene wie Stiefkinder, die keine Zuwendung in Sachen Bemusterung verdienen.
Wo soll der Hype um einen track oder Producer denn herkommen, wenn nicht von ganz unten...aus den Clubs?
Vielleicht spielen viele deutsche DJs keinen deutschen tracks weil sie sie schlichtweg nicht haben.
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Geändert von Valerian (24.03.2005 um 16:13 Uhr)
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Alt 24.03.2005, 16:13   #2
hustlin l.
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also das heisst, du willst neue dubs?
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Alt 24.03.2005, 16:17   #3
Valerian
Gold Head
 
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ja u.a. auch das.
Aber darum gehts doch nicht primär, mann. Ob dub oder nicht macht mir keinen harten.
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Alt 24.03.2005, 16:18   #4
hustlin l.
Hardcore Head
 
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ne schon klar was du meinst! gut das du das ansprichst!!!
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Alt 24.03.2005, 17:07   #5
Soulsurfer
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top thread

allerdings: NICHTS hinzuzufügen. so isses.
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Alt 24.03.2005, 17:17   #6
icam
Metal Head
 
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bleibt immer noch das problem, dass die produzenten gerne erstmal einen pers. kontakt aufbauen mochten, damit sie sich sicher sein koennen, dass die highquality-version von track xy nicht nach kurzer zeit ueber diverse tauschboersen geht und dann wirklich von jedem provinzdj gspielt wird, der/die sich dann naemlich sofort gerne mit fremden federn schmuecken!
solche leute sollte man erstmal mit fragen bombardieren, warum sie dies in der vergangenheit mit vielen tracks gemacht haben. das vorgehen vieler producer ist eher als reaktion auf solche aktionen zu sehen (und das kann ich verstehen).

mir ist es in meinem bereich des d&b langsam ziemlich egal ob ich die neuesten dubs habe. wenn ich einen track gezielt haben moechte, dann frage ich nach. was soll ich mit 10 tracks von - nehmen wir als beispiel n.phect & dizplay - von denen mir evtl. 1 gefaellt. nichts gegen die jungs, aber so ist es bei mir persoenlich. lassen wir die produzenten doch lieber oefter mal eine werksschau in form eines kleinen mixes der aktuellen tracks machen und dann kan jeder horst gezielt nach dem einen oder anderen track fragen! das finde ICH sinnvoller. dann haben die produzenten auch einen genauen ueberblick, wer welchen track hat und wer evtl. die quelle fuer tauschboersen darstellt.

ausserdem weiss ich nicht, ob es viel mehr bringt, wenn irgendwelche uk-djs (die nicht immer mitspracherecht bei vielen labels haben) die tracks spielen. ich glaube es ist vermessen zu glauben, dass goldie eher auf einer party seinen vodka verschuettet als seinen kaffee im buero. im buero von labels werden tracks gezielt nach potentiellen veroeffentlichungen gesichtet, nicht in clubs und nicht durch uk-djs, die sich die namen aufschreiben um sie danach wieder zu vergessen oder den track 1x spielen dann aber wieder 50 neue im case/cd-koffer haben.

meine meinung!
gruss,
icam
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Alt 24.03.2005, 17:18   #7
baze.djunkiii
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blind promos zu verteilen ist halt fürn kleines label mit ner gesamtauflage von vielleicht max. 500 scheiben pro release im verhältnis einfach zu teuer. da sucht mensch sich die leute halt schon gezielt raus und schiebt dann eher ne scheibe da hin, wo mensch auch recht sicher weiss das sie gespielt wird. bevor mensch blind an dj xyz verschickt, bei dem sie dann irgendwo verstaubt...

und wenn mensch n tune mag und dan gezielt mal nachfragt, gibt es da in der regel nicht viel probleme die sachen auch zu kriegen, wenn mensch n gewisses standing hat. denn: gezielte nachfrage zeugt von echtem interesse und auseinandersetzung mit sound, kommt auf jeden fal besser als eine "schickt mal udn ich guck dann mal was ich davon spielen kann"-attitude
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Alt 24.03.2005, 17:31   #8
Guest
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musst ja erstmal wissen was geht bevor du nachfragen kannst.

ich war jedenfalls schon mal nicht gutgenug für gewisse Tracks - selber schuld - ausser mir spielt die hier in stuttgart keiner und damit bleiben sie mal der weiteren Öffentlichkeit vorenthalten. und mit Sicherheit würden gewisse Leute hier die Tunes kriegen. so ist das halt mit Status und Wirklichkeit.

kann den Valerian da schon verstehen. man sollte als Producer und Label mal drüber nachdenken, wer eigentlich dann wirklich engagiert Promo macht. das hat definitiv einen positiveren Effekt als andere Leute wegen ihrem Status zuzuballern.
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Alt 24.03.2005, 18:07   #9
homebass
Silver Head
 
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Beiträge: 719
@ valerian: kann deinen punkt durchaus nachvollziehen und sehe die sache eigentlich im kern gleich...ein guter tune entpuppt sich erst im club als guter tune, nämlich dann, wenn die leute jedesmal, wenn er gedroppt wird, feiern wie die bekloppten...und das spricht sich beim ein oder anderen dann auch rum...z.b. steck der zeiten!!!

aber mal eine ganz doofe frage: wieso sollte ich als producer jetzt jedem local dj und promoter (z.b. dir) meine tunes geben??? wir kennen uns nicht (bzw. doch ein bißchen, sofern du dich erinnerst), ich weiß nicht, ob du sie spielst oder überhaupt mal sonst in die sachen reingehört hättest...schließlich geistern ja genügend sachen von den nachwuchstalenten hier im netz rum...und da sprech ich durchaus jetzt auch etwas arrogant mal für meine person!!!

von daher schließe ich mich da auch mal eher den argumenten vom baze.djunkiii und icam an!!!!

das bedeutet aber nicht, und da sprech ich jetzt nochmal von mir persönlich, daß ich alles nach uk verschicke. ganz im gegenteil, ich freue mich, wenn leute an mich rantreten und wegen einem bestimmten tune nachfragen. dann seh ich
a) da ist jemand, dem der sound potentiell gut reinläuft und interesse hat und
b) kann ich dann auch relativ sicher sein, daß meine tunes auch gespielt werden und
c) habe ich evtl. sogar mal die chance, meinen sound auf ner party durch ein booking zu vertreten, weil sich dann nämlich das argument der qualität im idealfall durchgesetzt hat...und nur darum geht es mir zumindest!!!

also nur weil du (jetzt mal stellvertretend auch für viele andere promoter) halt regelmäßig uk's im haus hast bei deinen partys, bedeutet das für mich noch lange nicht, daß ich dir einfach so mal tunes schicke. etwas interesse ist da von der anderen seite auch schon gefragt.

viel mehr wäre es mal sinnvoll, wenn man auch mal die heimischen jungs bucht, die guten stuff produzieren, und genauso promotet, wie einen uk act...aber da hast du ja selber schon im anderen thread geschrieben (glaube mich zumindest daran zu erinnern, habe auch nicht mehr recherchiert jetzt), daß bei solchen leuten irgendwie nicht ganz so die motivation da ist, die gleichen hebel in bewegung zu setzen und man gerne auch mal etwas lauer zur sache geht.

der einzige kritikpunkt, an dem ich dir vollkommen zutimmen kann, ist diese knausrigkeit vieler producer, die einfach nichts rausgeben wollen bzw. lieber ihre tunes irgendwelchen momentan angesagten producern vorenthalten...das finde ich auch bei vielen blödsinnig, oftmals verspüre ich da auch einen hang zur selbstüberschätzung...die erfahrung habe ich auch schon gemacht...aber damit kann ich leben ehrlich gesagt!!! desweiteren schmücken sich viele producer halt gerne mit fremden federn und rühmen sich in ihrer bio, daß ihr tune von andi c oder sonst wem gespielt wird...da kann ich auch immer nur den kopf schütteln, weil das ist alles meistens nur blablabla...für mich zumindest!!!

fazit:
a) gute tunes beweisen sich im club
b) producer sollten mal etwas offener sein, wenn jemand eine ehrliche anfrage stellt...(s. prupiper statement)
c) hinterhergeworfen bekommt man aber auch nix
d) weniger nach uk schielen und mit bookings den guten leuten aus dem eigenen land, die trotz unbekanntheit qualität bieten, eine plattform schaffen und vertrauen haben, daß dieses konzept sich durchsetzt...
kleines bsp. meinerseits: ich habe thetaphi im januar hier bei uns im norden für 2 gigs untergebracht, beste resonanz, weitere sachen werden dadurch sicherlich für die jungs folgen, obwohl die hier vorher kein mensch kannte!!! was will man mehr??? und das mit einem set, das komplett aus eigenen sachen bestand (kennst die jungs ja selber, denke ich mal).

anders gehts halt nicht, wenn man etwas ändern möchte!!!

peace

achja, und e) wie du also sicherlich gemerkt hast, lehne ich deinen standpunkt nicht vollkommen ab, aber stimme ihm auch nicht 100% zu
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Alt 24.03.2005, 18:11   #10
public
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Zitat:
Zitat von Valerian
UKs finden deutsche tracks gut....aber wie kommen die tracks dahin?
so, wie die es nicht nur die UKler machen....
per AIM (AolInstantMessenger)

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Alt 24.03.2005, 18:34   #11
misanthrop
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guter gedanke von valerian....
nur .. na ja ...

hab schon viel scheisse erlebt mit tunes rausgeben demos verschicken.
siehe replicant audio. -> dphie / hospital.
sehr unzuverlässiges ding.
das will man natürlich nicht mehr wiederholen,
wenn man mal 3-4 monate in nen tune gesteckt hat.
ich will gar nicht die ganze teure hardware erwähnen,
die in den jahren mit eingeflossen ist, dann überlegt man
sich zweimal ob man seine stücke rausgibt.
ich will niemand was unterstellen, aber mir ist zuviel mist
selbst mit leuten passiert, die ich scheinbar genug kannte.

deshalb sende ich eigentlich auch nur leuten was
die mir auch etwas zurückgeben, dass ich dann auch spielen würde.
ne einseitige geschichte bringt mir leider nichts.
ums representen vor nem uk artist oder label finden gehts mir mal gar nicht.
ich will eigentlich nur meinen geschmack mit gleichgesinnten teilen.
wo die her sind und ob ich irgend ne szene pushe (uk/deutschland/timbuktu)
ist mir primär nicht so wichtig ...
ausserdem .. wenn was gut ist, kann man auch ein jahr warten...
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Alt 25.03.2005, 01:49   #12
Shroombab
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@val.. ohne auf die diskussion eingehen zu wollen: hast du AIM , dann schick ich dir gern ein paar neue tracks!

das gilt auch gern für andere veranstalter und djs, bei denen ich zu gast war... ich geb meine tracks gern auch an DEUTSCHE (und österreichische uva.) djs weiter, sofern sie gefallen ... denk da nicht in so kategorien wie "kann mir das jetzt was nützen" , das einzige, worauf ich achte, ist, dass die dann nicht einfach an dritte weitergegeben werden.

ehrlich gesagt ist das schon lange so , dass man nicht wirklich "entdeckt" wird... im normalfall findets irgendwer geil, spielt das zeug im club, irgendeiner hört das zufällig und will es signen... oder es empfielt wer der es geil findet einem englischem dj/label, und der will es auf einmal signen... mit der klassischen "schick ein demo"-situation kommt man heutzutage eh nicht mehr sonderlich weit...
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http://www.high-tension-rec.com 4 releases
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Alt 25.03.2005, 02:29   #13
caress173
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versenden is RAUS !!
da.
-kostet geld
-irgend eine falsche nase bekommts dann eh und der rest dann sowieso bei den verdächtigen zum dl.

aber
-die möglichkeit den neuen scheiss zu hören von artists ausser wenn man sie trifft oder jemand von sich aus was sendet is halt kaum gegeben.


besser wäre ne kleine upload auf den websiten (oder gebündelt auf einer) auf denen snippets uploaded werden, geschützt durch ein passwort oder halt für jederman.
wenn einem was gefällt kann man ja nachfragen.
eine bessere kontrolle als ein persönliches gespräch gibt es nicht und die mühe für etwas zu fragen halte ich nicht nur für angebracht sondern für nahezu essentiel.
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Nein, antworte nicht.
caress173 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 25.03.2005, 03:40   #14
Dr.Schmidt
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Also wenn ich hier mal die Ansicht eines Labelbetreibers beisteueren darf, auch wenn's jetzt kein D&B label ist. Aber die Kernausssagen sind ja sehr universell.

@Valerian:

Du beschwerst dich darüber, das Du kein unveröffentlichtes Material geschenkt bekommst. Verstehe ich das richtig? Oder du must erst fragen, ob du unveröffentlichtes Material geschenkt bekommst, bevor Du es geschenkt bekommst.

Da lautet dann meine Frage: welchen Vorteil haben denn die Labelbetreiber, wenn sie Dir ihre Tracks schenken? Jetzt betrachten wir's doch mal nüchtern. Du hast als Beispiel einen DJ-Gig angeführt, and dem du Promos gespielt hast, die offensichtlich gut angekommen sind und dich gut aussehen ließen. Aber was hat der Produzent oder Labelbetreiber davon, dass Du gut aussiehts? Von nem DJ-Gig gibt es in den seltesten Fällen eine Playlist, wo man nachvollziehen kann, dass diese und jene Promo überhaupt gespielt wurden. Und jetzt sehen wir uns das Publikum an. Sagen wir, wir haben ne gute Party, Durchschnitt, lassen wir es 500 Besucher sein. Dann haben wir vielleicht 5% DJs darunter, die regelmäßig Platten kaufen, also 25 (und das ist ne hohe Schätzung). Die Promo die Du spielst ist ein guter Track, sogar ein sehr guter, aber nicht gerade die Hymne des Jahres - wieviele von den DJs machen sich die Mühe, zum DJ zu gehen und nach dem Track zu fragen, oder dich nachträglich zu kontaktieren um Herauszubekommen was du da so gegen 1 Uhr, dieses Teil mit den schrägen Stabs und dem geilen Bass, gespielt hast? Lass es 2 sein. Der Rest hat einfach Spass zu guter Musik, und kümmert sich nicht darum, dass unter den 99% der Tracks die sie nicht kennen, diese eine Deutsch Promo war.

Das Anspruchsdenken unter DJs ist mir zuweilen sehr Fremd. Das verschicken von Promos an DJs hat doch volgendes Prinzip als Grundlage: Ein Berühmter DJ bekommt ne Promo von mir, und wenn er die Spielt, färbt ein bisschen des Ruhms auf meine Release ab. Das ist genauso, als ob Gucci Halle Berry ein Kleid für den Roten Teppich am Abend der Oscar-Verleihung schenkt. Jetzt will ich hier nicht Dein Standing runterspielen. Ich bin kein D&Bler und selbst mir ist Dein Name ein Begriff, aber ehrlich gesagt, die Position, um einen Tune nach vorne zu spielen, die hast Du auch nicht.

Warum Dir also Promos schicken? O.K., vielleicht bist Du ein guter Freund, für den ich das gerne mache, oder ich ich verpsreche mir einen Vorteil aus dem Geschenk, sei es nun ein Booking oder Kontakte, oder irgendwas anderes was für mich von Wert ist.

Wer bekommt also Promos?

Leute mit Radisendungen oder mit Webradiosendungen, die eine große Fangemeinde und einen großen Einzugsbereich haben, welche die Tracks namentlich ankündigen, Playlists veröffentlichen, und am besten auch noch Archive haben, wo man auch nachträglich die Sendung nochmals hören kann. Sowas kreiert Nachfrage.

Freunde: Warum? Weil sie Freunde sind.

Leute die mir auch Platten schenken. Ein guter Weg Kontakte zu knüpfen und zu Pflegen. Man weiss nie, wozu es gut ist.

Wirklich bekannte DJs, deren Playlists verkaufsfördernd sind, und die meine Platte auch spielen.

Leute die zuverlässig Reviews schreiben und diese in Magazinen oder Webportals veröffentlichen, die Gewicht in der entsprechneden Szene haben und somit verkaufsfördernd wirken.

Leute, von denen ich mir in Zukunft auch mal nen Gefallen wünsche. Webdesigner, Künstler etc.

Der Rest soll sich die Platte bitte kaufen. Und ich muss baze.djunkiii recht geben, wenn er hier die Kosten für Vinyl ins Feld führt. Promos kosten ein Schweinegeld und hinzu kommt dann noch das Porto, zumal wenn die Platten nach UK gehen. Da ist man schnell mal bei 1/4 der Kosten nur für Promos. Bei auflagen um 500, und das ist was momentan so in der Breite übern Tisch geht, ist das genauso gut, wie sein Geld zu verbrennen.


Noch ein Gedanke: Wir machen Platten für DJs. Jetzt nehmen wir mal 50 Promos, und die hat man ganz, ganz schnell zusammen, speziell wenn der Vertrieb auch Promos will, um die Presales zu ködern. Das sind bei ner 500er Pressung 10% der Auflage, die ich verschenken muss. Und noch dümmer: ich verschenke an meine Zielgruppe, die doch die Platte kaufen soll. Ist ja, wenn da nicht wirkliche positive Synergieeffekte mit im Spiel sind, kaufmännischer Schwachsinn.


DJs sollen die Platte kaufen. Wenn Blame sich also Platten notiert hat, wird er sich die hoffentlich auch kaufen, und dann auch spielen. Passt doch!

Am Ende geht's um die Musik. Wenn die Platte rockt, verkauft sie sich auch ohne grosse Promo-Runde. DJs sind Egozentriker. Wenn sie denken, diese oder jene Platte rockt das Publikum und sie sind die Helden, dann kaufen sie die, unabhängig von allem Drumherum.

My 2 Cents

Andreas
__________________
Maschinen Musik / www.maschinen-musik.de
http://www.myspace.com/technobreaks
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Geändert von Dr.Schmidt (25.03.2005 um 03:50 Uhr)
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Alt 25.03.2005, 03:59   #15
baze.djunkiii
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Zitat:
Zitat von caress173
versenden is RAUS !!
da.
-kostet geld
-irgend eine falsche nase bekommts dann eh und der rest dann sowieso bei den verdächtigen zum dl.

nee, ganz raus ist versenden nicht. wenn mir jemand unveröffentlichte tracks zukommen lassen will oder auch n set als demo - was durchaus öfter vorkommt find ich das ja nett, aber ich sag dann immer zu den jungs oder mädels, das sie mir dann gefälligst auch ne audio-cd schicken sollen.

gründe dafür:

- dubplates schneid ich nur von audio-files, würd nie auf die idee kommen von mp3 zu schneiden
- der erste ort an dem ich demos höre ist mein ghettoblaster im badezimmer morgens/mittags beim duschen - direkt zum aufstehen halt. wenn mich dann n tune/set catched so nebenbei, hat er meistens schon gewonnen. danach gehts dann in die anlage und dann hör ich mir das zeug im laden evt auch noch mal an - schlepp den shit halt gern mal mit mir rum, hör das in verschiedenen räumen etc...
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Alt 25.03.2005, 12:10   #16
niklas
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Zitat von Dr.Schmidt
Da lautet dann meine Frage: welchen Vorteil haben denn die Labelbetreiber, wenn sie Dir ihre Tracks schenken? Jetzt betrachten wir's doch mal nüchtern. Du hast als Beispiel einen DJ-Gig angeführt, and dem du Promos gespielt hast, die offensichtlich gut angekommen sind und dich gut aussehen ließen. Aber was hat der Produzent oder Labelbetreiber davon, dass Du gut aussiehts? Von nem DJ-Gig gibt es in den seltesten Fällen eine Playlist, wo man nachvollziehen kann, dass diese und jene Promo überhaupt gespielt wurden. Und jetzt sehen wir uns das Publikum an. Sagen wir, wir haben ne gute Party, Durchschnitt, lassen wir es 500 Besucher sein. Dann haben wir vielleicht 5% DJs darunter, die regelmäßig Platten kaufen, also 25 (und das ist ne hohe Schätzung). Die Promo die Du spielst ist ein guter Track, sogar ein sehr guter, aber nicht gerade die Hymne des Jahres - wieviele von den DJs machen sich die Mühe, zum DJ zu gehen und nach dem Track zu fragen, oder dich nachträglich zu kontaktieren um Herauszubekommen was du da so gegen 1 Uhr, dieses Teil mit den schrägen Stabs und dem geilen Bass, gespielt hast? Lass es 2 sein. Der Rest hat einfach Spass zu guter Musik, und kümmert sich nicht darum, dass unter den 99% der Tracks die sie nicht kennen, diese eine Deutsch Promo war.

hab ich mir auch gedacht als ich des oben gelesen hab

sehr sinnvoller beitrag
niklas ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 25.03.2005, 14:16   #17
caress173
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bei der weitergabe von tracks geht es doch darum (bei unreleasten bzw. tracks OHNE labelsupport) resonanz für diese zu erhalten oder irre ich mich da ?!

ob irgendjemand im publikum weiß oder wissen will wie der tune heißt ist doch ma absolut unerheblich. wenn jemand fragen kommt ist dies nur ein weiterer indiz für die quali des tunes -> pers. kontakt ist absolut wichtig,und wenn es nur ne pn oder email ist.
einzig "ey der tune kommt gut" is wichtig"

der nächste punkt ,also promotion arbeit fällt doch erst für den zeitpunkt an, das der tune unter label support steht.


außnahmen bestätigen die regel (ich bemühe wieder das steck der zeiten beispiel)
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Nein, antworte nicht.
caress173 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 25.03.2005, 14:28   #18
Valerian
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Zitat von Dr.Schmidt
Da lautet dann meine Frage: welchen Vorteil haben denn die Labelbetreiber, wenn sie Dir ihre Tracks schenken? Jetzt betrachten wir's doch mal nüchtern. Du hast als Beispiel einen DJ-Gig angeführt, and dem du Promos gespielt hast, die offensichtlich gut angekommen sind und dich gut aussehen ließen. Aber was hat der Produzent oder Labelbetreiber davon, dass Du gut aussiehts? Der Rest hat einfach Spass zu guter Musik, und kümmert sich nicht darum, dass unter den 99% der Tracks die sie nicht kennen, diese eine Deutsch Promo war.
Fehleinschätzung Nr.1:

ich denke mal, dass Labelbetreiber, die in personalunion auch producer sind einen denkfehler machen. Sie unterschätzen das Publikum und vernachlässigen eine langfristige labelstrategie.
Tut mir leid für das beispiel Mr. schmidt, aber ein track wie das Breaksbootleg "Thunderbounce" von der Boogie Army hat seinen Weg über die dancefloors gefunden: Massig unterstützung von djs+ massig Nachfragen aus dem Publikum = 1000er Auflage innerhalb einer Woche ausverkauft.
"Was hat das Label davon ?" Ich versteh die Frage nicht. Wenn der track gut ist, wird er gespielt und dadurch bekannt und zwar nicht nur den paar superspezialisten, sondern auch einem Publikum, was darauf reagiert und den track kennenlernt. Dass ein track so seinen weg auch in Radios, Plattenköffer und CD-Spieler schaffen kann, ist einfach Fakt. Der Zusammenhang dass eben auch ein auswärtiger DJ einen track so zu hören bekommt, ggf. nach england mitnimmt, dort spielt und eben so weiterverbreitet, scheint kein Argument zu sein, oder was ?

Noch ein Hinweis: mir passt dieser persönliche Ton in deinem Post nicht, -ich kenn dich nicht und du mich nicht. Es geht mir nicht darum mit dubs "gut auszusehen".
Glücklicherweise haben wir in Konstanz diesen promo/dub-Druck im Gegensatz zu anderen DnB-Hochburgen nämlich nicht. Wenn ich dubs spiele, dann weil ich sie gutfinde und präsentieren will.
Auch die Behauptung, ich sei nicht bekannt genug, "um einen track nach vorne zu pushen" ist eine beleidigung nicht für mich, sondern für das publikum vor dem ich spiele. Wir reden ja nicht von den charts, aber doch davon dass ein track eines producers das interesse des publikums sehr wohl wecken kann, dh. auch z.B. bookings für den producer nachfolgen. Ein Grund übrigends warum die Boogie Army mehrfach in KN gespielt hat und Dr. Schmidt noch nie.
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Alt 25.03.2005, 14:32   #19
Valerian
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Zitat:
Zitat von misanthrop
hab schon viel scheisse erlebt mit tunes rausgeben demos verschicken.
...
Das ist ein argument was ich auch sehe. vertrauen ist wichtig und ich denke, in der Vergangenheit haben dieses Vetrauen auch einige deutsche djs missbraucht.
Wenn ich allerdings dann nur unter producern mich austausche, ist das aber doch der falsche weg. Schliesslich muss der track doch auch vor publikum gespielt werden, oder nicht?

Aber nochmal deutlich: ich sage nicht dass es ein recht auf promo oder permission gibt. Ich kann auch voll verstehen, wenn man seine tracks garnicht rausgibt, oder sagt "dem valerian geb ich ihn nicht, ich geb den nur den djs, die voll meinen style und sound repräsentieren".
Klar, das muss man auch akzeptieren, aber ich denke, wenn man einerseits will dass deutscher dnb gepusht wird, muss man dann halt schauen, dass die tracks auch in die öffentlichkeit kommen.
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Alt 25.03.2005, 14:39   #20
Valerian
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Zitat:
Zitat von Dr.Schmidt
Der Rest soll sich die Platte bitte kaufen. Und noch dümmer: ich verschenke an meine Zielgruppe, die doch die Platte kaufen soll. Ist ja, wenn da nicht wirkliche positive Synergieeffekte mit im Spiel sind, kaufmännischer Schwachsinn.
Fehleinschätzung Nr.2:
Das ist geiz und der Geiz rächt sich. Es geht mir darum, dass die Promos Leute erreichen, die den optimalen Synergieeffekt erzeugen können, von dem du sprichst. Ich sage, dass sind die DJs, die den track spielen und eben nicht irgendwelche vertriebshengste. Soll ein track erfolgreich sein, muss ihn die Basis gutfinden, denn dann wächst nämlich auch der Druck auf deine Zielgruppe (die DJs) diesen track zu kaufen und zu spielen. Du unterschätzt einfach die leute. Ein track der auf dub für Hallo sorgt und bei der basis bekannt ist, wird dann auch mehr gekauft, wenn er denn draussen ist. Ich kriege sehr viel nachfragen auf bestimmte tracks....auch deutsche. In meinen Augen ist es Verschwendung von zeit und gelegenheiten, wenn ich auf nen deutschen hammertrack warten muss, bis er released ist, aber das möge sicher jeder producer selbst beurteilen, ob es sinn macht, seine tracks zu verschicken.
Ich sage für mich: ja es bringt was und ich sehe, dass nicht nur Blame, sondern einige Gast-DJs ein offenes Ohr für gute deutsche tracks haben. ...kann man denen also dann was zeigen, ist das gut für das Label und den Producer, -selbst wenns nur mal ein gutes feedback ist und nicht mehr.
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Alt 25.03.2005, 14:43   #21
baze.djunkiii
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Zitat:
Zitat von Valerian
Tut mir leid für das beispiel Mr. schmidt, aber ein track wie das Breaksbootleg "Thunderbounce" von der Boogie Army hat seinen Weg über die dancefloors gefunden: Massig unterstützung von djs+ massig Nachfragen aus dem Publikum = 1000er Auflage innerhalb einer Woche ausverkauft.
...nur das die boogie army offiziell nix davon hat, denn sofern die das sample nicht geklärt haben - wovon ja auszugehen ist - sollten die sich mal schön hüten irgendwo zu sagen "ja klar, die nummer war von uns..." , denn das kann auch ins auge gehen. meinetwegen weiss es jeder irgendwie inoffiziell, was natürlich auch fame ist, aber richtig drauf berufen können die sich halt nich.

was du in dem moment aber vergisst - bootlegs, gerade wenn sie so offensichtlich gemacht sind, funktionieren halt nicht so wie ein "normaler" track, weil da einfach das crossoverpotential da ist, so das sich auch normale konsumenten, also leute die keine djs sind, den track einfach mal zulegen oder auch irgendwelche dorfdissen-dj's, die davon mal gehört haben und einfach mal was witziges für zwischendurch wollen.
und ich würd fast drauf wetten, das von dem "thunderbounce" weniger promos unterwegs waren als es von ner normalen VÖ gewesen wären, denn booties gibt mensch halt eigentlich erst recht nicht so freimütig raus...
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Alt 25.03.2005, 14:46   #22
Valerian
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Zitat:
Zitat von Dr.Schmidt
Das Anspruchsdenken unter DJs ist mir zuweilen sehr Fremd. Das verschicken von Promos an DJs hat doch volgendes Prinzip als Grundlage: Ein Berühmter DJ bekommt ne Promo von mir, und wenn er die Spielt, färbt ein bisschen des Ruhms auf meine Release ab. Das ist genauso, als ob Gucci Halle Berry ein Kleid für den Roten Teppich am Abend der Oscar-Verleihung schenkt. Jetzt will ich hier nicht Dein Standing runterspielen. Ich bin kein D&Bler und selbst mir ist Dein Name ein Begriff, aber ehrlich gesagt, die Position, um einen Tune nach vorne zu spielen, die hast Du auch nicht.
Fehleinschätzuung Nr.3:
Die Wahrscheinlichkeit, dass eine Promo einen "berühmten DJ" erreicht und er ihn auch dergestalt spielt, dass es ein großes hallo auf BBC oder nem großen Rave in UK gibt, IST GERINGER als dass ein track durch den support eines deutschen residents ein vergleichbares echo erzeugt.
Das ist nämlich der synergieeffekt:
der resident ist stolz auf die promo, spielt den track, labert davon, zeigt ihn UK-Gästen, versucht durch seine unterstützung etwas zurückzugeben.
Der DJ kennt leute bei nem freien radio, macht ihn in seine topten, schreibt ggf. noch drüber in nem thread etc.
Der weg der promos, wer was bekommt...darin liegt der fehler. Ich denke eben, dass viele deutsche producer hier falsch priorisieren und dann wirds nämlich, wie schon richtig gesagt, auch richtig teuer, wenn sich die 20 promos nach UK nicht im geringsten lohnen.
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Alt 25.03.2005, 14:49   #23
Valerian
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Zitat:
Zitat von baze.djunkiii
...nur das die boogie army offiziell nix davon hat,..
man kann von der thunderbounce halten was man will- du hast auch mit den anmerkungen bzgl clearance etc. recht, aber der track hat die aufmerksamkeit auf die anderen boogie army tracks erhöht und einiges
an fame und bookings gebracht.
Von daher ist die sache aufgegangen.
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Alt 25.03.2005, 15:10   #24
baze.djunkiii
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Zitat:
Zitat von Valerian
man kann von der thunderbounce halten was man will- du hast auch mit den anmerkungen bzgl clearance etc. recht, aber der track hat die aufmerksamkeit auf die anderen boogie army tracks erhöht und einiges
an fame und bookings gebracht.
Von daher ist die sache aufgegangen.

hab mich ja zu dem track selbst gar nicht geäussert - zumindest nicht wertend. wollte dich einfach nur mal drauf hinweisen, das dein vergleich bzgl der verkäufe insofern hinkt das der main-verkaufseffekt halt nicht auf der musikalischen genialität der BA beruht, sondern halt auf dem gerippten ac/dc-sample... das kennt halt auch jeder, deswegen knallt die nummer und aus sowas generiert sich halt nachfrage in der form.

die jungs hatten halt die richtige idee zur richtigen zeit - waren allerdings auch nicht die ersten mit nem rip von der nummer - , der erfolg sei ihnen auch vergönnt, aber wäre es halt "nur" n normaler BA-track gewesen ohne das entsprechende sample wäre da in ner woche nicht mal die hälfte von übern tisch gegangen - dj-support hin oder her.

hättest du ne nummer wie alter ego's "rocker" genommen oder roman flügel's "gehts noch" hätte deine argumentation gezogen mit den verkaufszahelen, weil die halt den hit-effekt aus eigenen ideen generiert haben, BA haben was sehr bekanntes einfach verwurstet und daraus nochmal wieder n hit gemacht...
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Alt 25.03.2005, 16:54   #25
marvel
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Zitat:
Zitat von misanthrop
guter gedanke von valerian....
.

deshalb sende ich eigentlich auch nur leuten was
die mir auch etwas zurückgeben, dass ich dann auch spielen würde.
ne einseitige geschichte bringt mir leider nichts.
...

falsch


ich seh das nicht ganz so grob wie der valerian aber schon sehr ähnlich. deutsch top produzer sollten mehr tunes an deutsche dj rausgeben. defintiv!! wenn ich mir so überlöeg wie viel gutes zeug in deutschland produziert wird und was davon dann rauskommt.

da hörst mal auf ner party einen neuen guten deutschen track und bekommst so beiläufig mit dass der produzent noch 10 bis 20 weiter tunes daheim auf der paltte hat die vor sich hin gammeln. da frag ich mich wiesooooo. her damit ich spiels wenns was taugt.

aber ich versteh auch dass die jungs ihre tracks einfach so an jeden x beliebigen dj raus geben wollen.

las lösungsvorschlag wäre meine idee:

mp3 label für alle deutsche sachen. zuerst 1-2 wochen nur snippets dass "richtige labels sich überlegen können ob sie den track rausbringen wollen. danach kann man ihn sich als 320 mp3 für 1,50 ziehen. wenn sich daran alle D&B produzer beteiligen würden wäre dass ne runde sache und würde das ganze sicher weiterbringen.

es hätte noch den vorteil dass uk label auch für deutsch produktionen eine anlaufstelle hätten wo sie immer sehen/hören was gerade abgeht. die verzögerungen von der produktion bis zur release wären sehr kurz, was einen zeitlichen vorsprung gegen über den normalen labels/uk labekls bringen würde.


was mir auch noch auf den sack geht dass es viel zuviel deutsche D&B labels gibt die gar nichts pressen lassen aber ein haufen tracks gesignt haben an die man dann nicht mehr ran kommt weil sie ja gesignt sind. *kopfschüttel* sorry aber das ist dann wohl das ergebniss von der bisherigen cdr politik der deutschen produzenten. na so bekommen wenigstens die "labelbesitzer" ihre exklusiven tracks . drüber ham sich auch schon ein paar produzenten ganz schön aufgeregt. selber schuld sag ich dazu nur.

my 2 cents
marvel ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 25.03.2005, 17:19   #26
baze.djunkiii
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Beiträge: n/a
Zitat:
Zitat von marvel

die verzögerungen von der produktion bis zur release wären sehr kurz, was einen zeitlichen vorsprung gegen über den normalen labels/uk labekls bringen würde.

sorry, das ist bullshit - die vorlaufzeiten werden dadurch nicht kürzer, denn beovr sich ein label wirklich dafür entscheidet nen tune zu veröffentlichen rotiert der erstmal ne weile auf dub.. mal ein paar monate, mal auch länger. da ist der eigentliche haken und das wirst du auch mit deiner idee nicht ändern
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Alt 25.03.2005, 17:23   #27
Riddler
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Ort: U-Town
Beiträge: 659
Auch die weniger bekannten Uk´s müssen für Tunes "kämpfen".
Ist mittlerweile bei uns halt auch so!
Die Tunes von den Deutschen werden halt immer profesioneller und vorallem können Sie International mitmischen.
Wenn ich mir in letzte Zeit die signings so anschaue ( Phace/subtiltes/RH und z.b. Syncopix ) finde ich schon das die deutschen aufpassen müssen das Ihre Tunes nicht den weg in Tauschbörsen finden, und vorallem noch Interessant sind für Labels.

So schätze ich die Situation halt ein....

Aber was ich wirklich nicht mag ist wenn ein Artist bei Deiner Party Dir ein paar Tunes verspricht und dann aber sich nicht mehr meldet, und man vergeblich auf Tracks wartet .....
Da ist es dann mit dem Zusammenhalt der Deutschen Szene nicht weit her ....

Aber ich habe über die Jahre die Erfahrung gemacht das es schon geht mit Dub´s, wenn man nett frägt.
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Alt 25.03.2005, 17:41   #28
Dr.Schmidt
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Registriert seit: 15.08.2002
Ort: Augsburg / Germany
Beiträge: 745
Hey Valerian, ich wollte Dir keineswegs auf den Schlips treten. Wenn Du meinen Ton beleidigend findest, tut es mir leid. War so nicht beabsichtigt.

Ich muss in Bezug auf Boogie Army's AC/DC Bootleg dem, baze.djunkiii wieder recht geben. Der Erfolg beruht hier wirklich auf dem markannten Riff und dem Wiedererkennungswert.

Aber wir sollten die Diskussion hier nicht an nem Track festmachen. Ich sag halt aus eigener Erfahrung:

Weites Promostreuen kostet ein wahnsinns Geld, und bringen tut's gar nichts. Viele der DJs, denen man Zeug schickt, haben es nicht mal nötig das Reactionsheet auszufüllen und zurückzufaxen. Ich hab für Maschinen Musik 02 über 250 Euro in whitelabels und deren Versand investieret. Gebracht hat's halt so gut wie nichts. Im Vergleich dazu habe ich mit 15 Promos und gesamtkosten von vielleicht 75 Euro mit Maschinen Musik 03 den 4. Platz in den Streetwise Sales Charts und nummer 10. in den Vinyl Addiction Breaks-sales charts erreicht, was heisst, dass die Platte auf Kiss100 gespielt wird.

Ich kann das gar nicht überbetonen, dass es hier wirklich hauptsächlich um Geld geht. Wenn ich wahnsinns Summen für Promos rausfeure habe ich z.B. nicht das Geld nem Remixer das zu zahlen, was er verdient. Dann habe ich nicht das Geld, um wie z.B. für unsere nächste Platte, nen Künstler Lizensgebühr für das Coverartwork zu zahlen. Das ist mir aber wichtig, denn dann passt die Qualität von Musik und Artwork. Und ich hab's bei der letzten Platte gesehen, dass wenn die Qualität passt, sich auch Material verkauft, das von der Anlage her momentan eher nicht en Vogue ist.

Ein anderes Beispiel: Ich habe gerade von dem Künstler fürs Coverartwork geschrieben. Das sind Leute die von mir ne Promo bekommen. Der freut sich wie ein Schneekönig, unsere ganze Zusammenarbeit ist gleich auuf nem viel persönlicheren Level und beide Seiten haben gleich viel mehr Spass. Die nächste Promo bekommt heute Abend ein Produzent und Grafiker von mir in die Hand gedrückt, den ich vorgestern hier in State College kennengelernt habe. Man weiss nie wozu es gut ist, hier gebe ich Dir in Sachen Zukunftsplannung recht. Und die Leute sehen doch gleich, dass man bereit ist von sich aus was in gute Beziehungen zu investieren.


Und um auf deinen letzten Punkt einzugehen, wo du mir offensichtlich eine austeilen wolltest:

Wenn Du BA kennst, weißt Du auch, dass Marten und ich sich wie Feuer und Wasser verhalten. Mir ist mein beschissener Ruf in der Deutschen BreakBeat-Szene durchaus bewußt. Dr. Schmidt der arrogante Klugscheisser, der Miesmacher, der mit dem nicht massenkompatiblen Musikgeschmack. Das musst Du mir nicht sagen. Und dass ich gerade in Südeutschland, wo ich ja herkam, nie gebookt wurde, ausser von meinemm guten Bekannten Tronik in Nürnberg, das lässt mich inzwischen einfach nur noch kalt. Leg ich halt nicht auf, geht die Welt auch nicht unter, zahlen die Leute halt die Kohle für Schweizer oder Berliner oder wenn sonst noch. Aber jetzt möchte ich mal ne ehrliche Antwort von dir: hättet ihr mich gebookt, wenn ich Dir Promos geschickt hätte?
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Geändert von Dr.Schmidt (25.03.2005 um 18:09 Uhr)
Dr.Schmidt ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 25.03.2005, 18:33   #29
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Zitat:
Zitat von Dr.Schmidt
H
Weites Promostreuen kostet ein wahnsinns Geld, und bringen tut's gar nichts. Viele der DJs, denen man Zeug schickt, haben es nicht mal nötig das Reactionsheet auszufüllen und zurückzufaxen.
Das Problem gab's schon immer.

http://www.merz-akademie.de/~marco.t...ismremixes.jpg

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Alt 25.03.2005, 18:53   #30
Dr.Schmidt
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Zitat:
Zitat von misanthrop
ich will eigentlich nur meinen geschmack mit gleichgesinnten teilen.
wo die her sind und ob ich irgend ne szene pushe (uk/deutschland/timbuktu)
ist mir primär nicht so wichtig ...
ausserdem .. wenn was gut ist, kann man auch ein jahr warten...
Da bin ich aber mal sowas von 100%ig Deiner Meinung.........
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