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Alt 21.11.2005, 01:18   #1
baze.djunkiii
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atomares end-/zwischenlager gorleben

eigentlich ist der fight um die castor-behälter ja nicht meine baustelle -

das da >>> http://www.zeit.de/2003/48/Gorleben

fand ich trotzdem recht bemerkenswert
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Alt 21.11.2005, 01:34   #2
MC DubLN
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tja, das sind nur einige der gründe warum es sinnig ist gegen diesen wahnsinn vorzugehen.
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Alt 21.11.2005, 01:43   #3
icam
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da gibt es noch ein phaenomen in der ganzen angelegenheit, und zwar die abnahme des interesses an solchen tatsachen. auch sie nimmt - wie die waermestrahlung der castoren - mit dem quadrat der entfernung vom ort des geschehens ab.
ab einem gewissen punkt spuert man die waerme nicht mehr und auch der rest scheint egal. schade, aber es ist so.

1995 war ich auch noch aktiver an den protesten beteiligt, musste aber feststellen, dass es doch zu vielen der angereisten demonstranten vor ort nicht unbedingt um die sache ging. mehr um den krawall, den man aus der masse/sicherheit der leute mit seinen zwillen und steinen heraus veranstalten kann.

komischerweise war es schon damals vor 10 jahren allen fachleuten klar, dass solche salzstoecke wie in gorleben, eine sichere aufbewahrung fuer die castor-ladungen fuer min. die naechsten 100000 jahre bieten... haha. wie weitsichtig wissenschaftler und politiker doch sein koennen, wenn man ihnen bloss genug geld bietet... sonst gibt es meist noch nicht einmal prognosen fuer die naechsten 25 jahre.

eine alte geschichte der widersprueche und ungereimtheiten... auf beiden seiten.
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Alt 21.11.2005, 02:20   #4
baze.djunkiii
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Zitat:
Zitat von icam
- wie die waermestrahlung der castoren - mit dem quadrat der entfernung vom ort des geschehens ab.
ab einem gewissen punkt spuert man die waerme nicht mehr und auch der rest scheint egal. schade, aber es ist so.
wissenschafts-cam
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Alt 21.11.2005, 03:05   #5
MC DubLN
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bin aber schon mit münchener leuten nach dannenberg gefahren.
grösste anzunehmende ausnahme?

trotzdem klar: je weiter weg, umso grösser muss auch das strukturelle interesse an der sache ein, um sich aktiv zu beteiligen.
vor der eigenen tür will den schrott wohl niemand (ansonsten ab damit zum potsdamer platz...)
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Alt 21.11.2005, 18:59   #6
MC DubLN
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Castor-Neutronenstrahlung 230-fach erhöht
Greenpeace fordert Veröffentlichung der offiziellen Messergebnisse im Vorfeld
(Pressemitteilung von GREENPEACE)

vom 21.11.2005
Castor-Neutronenstrahlung 230-fach erhöht
Greenpeace fordert Veröffentlichung der offiziellen Messergebnisse im Vorfeld
Dannenberg - Die von den Castor-Behältern in Dannenberg ausgehende Neutronenstrahlung ist in zwölf Metern Entfernung noch rund 230 mal höher als die gleichartige natürliche Hintergrundstrahlung. Der von Greenpeace beauftragte Nuklearexperte Dr. Helmut Hirsch hat heute am Verladebahnhof von Dannenberg in zwölf Metern Abstand 3,45 Mikrosievert pro Stunde gemessen. Die natürliche Hintergrundstrahlung am gleichen Ort lag wenige Stunden vorher bei etwa 0,015 Mikrosievert pro Stunde. Mikrosievert ist ein Maß für die biologisch schädliche Wirkung der Strahlung. Zwar liegt der Messwert noch innerhalb des Rahmens des verkehrsrechtlichen Grenzwertes. Dennoch fordert Greenpeace, dass die offiziellen Messergebnisse direkt veröffentlicht werden, damit Begleitpersonal, Anwohner und Demonstranten wissen, welcher Strahlung sie ausgesetzt werden.

„Jeder Castortransport sendet Strahlung in die Umgebung aus. Begleitpersonal und Demonstranten dieser Gefährdung auszusetzen, widerspricht dem Prinzip des Strahlenschutzes, nach dem eine Strahlenanwendung gerechtfertigt sein muss", sagt Thomas Breuer, Atom-Experte von Greenpeace. „Da heute schon klar ist, dass Gorleben als Endlager nicht geeignet ist, sind die Transporte nicht gerechtfertigt. Ganz im Gegenteil: Irgendwann muss der strahlende Atommüll hier wieder weg geschafft werden." Der Salzstock in Gorleben hat Kontakt zu Grundwasser führenden Erdschichten und ist daher nicht als Endlager für hochradioaktiven Müll geeignet.

Radioaktive Stoffe senden verschiedene Strahlungen aus. Ein Teil der Strahlung wird durch die Stahlwände und die darin eingelassenen Kunststoffstäbe des Castor-Behälters abgefangen. Neutronenstrahlen hingegen durchdringen die Metallwände, haben eine Reichweite von einigen hundert Metern und wirken von außen auf den menschlichen Körper. Die Neutronenstrahlung zählt zu den ionisierenden Strahlungen. Sie besitzt genügend Energie, um aus elektrisch neutralen Atomen und Molekülen positiv und negativ geladene Teilchen zu erzeugen. Dies geschieht zum Beispiel beim Durchgang durch die Zellen des menschlichen Körpers. Die Zellen können dadurch geschädigt werden. Mögliche Folgen: genetische Veränderungen und Krebs. Je höher die Strahlendosis ist, desto wahrscheinlicher ist ein solcher Schaden.

Neben der Neutronenstrahlung wird auch die Gammastrahlung nicht durch die Behälter abgeschirmt. Darüber hinaus würden im Falle eines Unfalls, bei dem der Castor-Behälter beschädigt wird, das Begleitpersonal, Anwohner und protestierende Menschen durch die strahlenden Stoffe selbst noch einer weitaus höheren Strahlendosis ausgesetzt.

Die Castor-Behälter kommen aus der französischen Wiederaufarbeitungsanlage in La Hague. Greenpeace lehnt die Wiederaufarbeitung abgebrannter Brennelemente ab, da sich der Atommüll dabei nur vermehrt. Zudem werden Anwohner beim Transport der strahlenden Fracht unnötig gefährdet.

Achtung Redaktion:
Rückfragen bitte vor Ort an Thomas Breuer, Tel. 0171-8780 820, oder an Pressesprecher Patric Salize, Tel. 0171-8780 835. Fotos erhalten Sie unter Tel. 040-306 18-377, Beta-Material unter Tel.: 0172-8275116

Greenpeace Pressestelle
Tel. 040 / 306 18 - 340
Fax 040 / 306 18 - 130
presse@greenpeace.de
www.greenpeace.de

(Quelle: http://castor.de/presse/sonst/2005/gp1121.html)
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