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Alt 09.07.2011, 08:46   #1
Lokiss
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Bin ich jetzt Hater ?

Was geht in der Szene ?

So langsam verliere ich meinen Glauben. Was bitte ist los mit dem aktuellen Sound ?
Ich hab vor 15 Jahren angefangen zu feiern und diese Musik zu lieben begonnen.
Mal mehr mal weniger. In den letzten Jahren ( eigentlich seit 2004 ) bin ich nur noch unregelmässig auf Events gewesen ( für viele bestimmt nachvollziehbar ) aber Privat permanent am hören, ab und zu Mixen usw. Klar begeister ich mich inzwischen auch, wenn nicht sogar mehr, für andere Musikrichtungen, Drum N Bass packt mich aber immer wieder. Ich hör mir gerne neue Releases, Livemitschnitte oder andere Mixe an und kann mich auch immer wieder für den einen oder anderen Track begeistern.

Aber was bitte ist Drum Step ???

Ich habe zum feiern immer den dunkleren, schnelleren, basslastigen Kram bevorzugt. Partymusik eben ( Moving Fusion - Turbulence als gutes Beispiel zu nennen ) oder Andy C, Randall, Swan E, Ed Rush & Optical etc etc. Das ist ja Geschmackssache.
Das war das was mich fasziniert hat, was mich mitgezogen hat, was mich dazu bewegt hat zu denken das ich mein ganzes Leben diese Musik hören könnte.

Ich konnte mit den nahen Verwandten von damals ( Garage / 2 Step ) nur bedingt etwas anfangen, dann lieber Speedgarage. Es soll sich auch um Gottes Willen nicht alles nach 1996 Jump Up, 1998 Wormhole oder ab 2002 nach LK anhören, die Zeiten sind vorbei.

Die Liquid Geschichte anfang dieses Jahrtausends fand ich völlig in Ordnung und ist definitv eine Super alternative zum Harten Kram.

Über den Sound ala Clipz, Logan D usw lässt sich streiten. Gibt wenig was ich für mich OK finde.

Dieser experimentelle Kram von D-Bridge, DNAudio, Subtitles der dann auch mal in die Richtung
Neuro ging war etwas neues, war sogar eine logische und herbeigehoffte Entwicklung.

Es ist lange nicht alles von Noisia & Co mein Ding aber da wären wir wieder beim Geschmack.

Den überharten Sound ala The Sect, Counterstrike usw ( BreakCore lässt grüßen ) kann ich mir anhören. Aber bitte nicht die ganze Nacht und nicht zu abgedreht.

Es geht mir ja auch eher um das Partygefühl welches früher energiegeladen war.

Ich kann mit diesem langsamen, qualitativ hochwertig produziertem ( keine Frage ) Dubstep ähnlichem, Vocals on Mass beinhaltendem neuen Sound ehrlich gesagt nichts anfangen.
Alternativ hauen alte protagonisten wie Bassline Smith etwa einen quietschenden, sägenden Track nach dem anderen raus wo ich mich frage, WO IST DER ROLLENDE BASS ???

Früher konnte man sich im Plattenladen lange nicht alles leisten was man gerne mitgenommen hätte. Heute hör ich mir gefühlt 50 Tracks an und finde 3 Gut.

Kann mir mal bitte jemand sagen wie es zu so einer drastischen Entwicklung kam ?

Die Szene ist schnelllebig und kreativ: wunderbar, aber mir sind da irgendwie Grundsätze verloren gegangen.

Ein kleiner Lichtblick sind derzeit wohl die russischen Poducer.

Geändert von Lokiss (09.07.2011 um 08:51 Uhr)
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Alt 09.07.2011, 11:02   #2
Züsch
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höre jetzt auch schon ewig dnb.. bin quasi damit aufgewachsen... ich hab schon dnb gehört da hat ratpack noch mit voller besetzung im bambu (schleswig -Holstein) aufgelegt.. :P

Ich find den aktuellen Sound garnich so verkehrt. Obwohl ich dir zustimmen muss das Dnb auch in meinen Augen lange nicht mehr den Sound hat wie früher..kla is logisch das sich auch dnb weiter entwickeln muss. Aber Dnb ist mittlerweile so vielschichtig geworden, dass man für den privat gebrauch man immer was findet was einen gefällt.

Partytechnisch sieht das schon wieder alles ganz anders aus... Dnb war für mich schon immer Underground und wohin sich das grad entwickelt macht mir nen bissel mehr Sorgen als der Sound ansich..

Das beste an DNB war für mich schon immer auf partys zu gehen wodurch ich unsere musik so lieben gelernt hab. Den Fler den man bei uns erlebt gibt es halt kein 2. mal in der Musikbranche.. Man hat halt immer die gleichen Gesichter auf partys gesehn und sich gefreut das man sich sicher sein konnte wieder ne gechillt, streßfreie Party zu haben. Und das ändert sich in meinen Augen grad drastisch...

Ich weiß ja nich ob es mir so nur geht, aber irgendwie wird das alles grad viel zu öffentlich... Leider zieht unsere Musik immer mehr DnbTouristen an die sich garnich erst mit der musik auseinander setzen und nur mal auf die partys gehen weil dnb grad so nen hype entwickelt...
Das macht für mich den besonderen Fler kaputt.

Ich zb, bin schon immer jemand gewesen der die ganze nacht non stop durchtanzen muss... Und wenn ich die sogenannten Dnbtouristen sehe, die mit der musik halt garnix anfangen können und sich dann halt langweilen und sich dann anderes beschäftigen müssen um auf ihre kosten zu kommen... In meinen Augen wird daurch die stimmungen auf den partys immer aggressiver.. Mir mach halt sorgen das sich das immer mehr in die richtungen entwickelt könnte, die in diesem Weekend Partyclubs gibt... Von wegen guck mich schief an und du bekommst eine aufs mowl..

Ich will jetzt auch nich sagen das DNB Partys zu 100% immer streßfrei ablaufen.. So ne Honks gibs halt überall. läßt sich leider nicht vermeiden... Aber auf den meisten partys wo ich bis jetzt war, ging es immer super familär zu ohne streß oder ähnliches... Große DNB Partys gibs halt nicht jedes wee und man freut sich halt lange auf eine party und will einfach nur feiern...

Naja einfach mal abwarten und hoffen das es bei nem Hype bleibt und sich das alles wieder so entwickelt wie früher ;-)

In diesem Sinne

Bless
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Alt 09.07.2011, 11:44   #3
ravingmeli
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An DnB gefällt mir, dass sich der Rhythmus nie ändert. Er ist meistens gleich, wenn man jetzt mal von den Abzweigungen wie Dubstep usw. absieht. Weiß nicht wie ich das sonst erklären soll. Das ist bei Techno anders. Es entwickelt sich irgendwie alles zu Minimal und das gefällt mir nicht. Früher gab es House/Techno/Electro und jetzt klingt irgendwie alles gleich. Da das bei DnB nicht so ist, gefällt mir DnB auch viel besser. Es wird halt immer mal experimentiert. Aber das sind Modeerscheinungen, die irgendwann verschwinden. Oder gibt es noch Garage-Produktionen? Und Experimentieren ist doch nicht schlecht? Bringt frischen Wind hinein.

Leute auf DnB-Partys, die mit der Musik nichts anfangen können gibt es genau so auf "Techno"- oder House-Partys. Für viele ist es einfach nur wichtig, dass sie ein Glas in der Hand haben, lässig ´mim Arsch wackeln und gut dabei aussehen. Habe mich früher auch über diese Leute aufgeregt, aber es bringt nichts. Leben und leben lassen, lästern ist erlaubt

Im übrigen hat mir die letzte Future gezeigt, dass die Leute friedlich miteinander feiern können und die Musik genau so lieben wie ich.
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La fiesta no es para feos!
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☆−.....(^_−)......−☆
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Alt 09.07.2011, 11:47   #4
soundsurfer
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hilfe, die musik hat sich weiterentwickelt!
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Alt 09.07.2011, 11:59   #5
Lokiss
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Zitat:
Zitat von soundsurfer Beitrag anzeigen
hilfe, die musik hat sich weiterentwickelt!
genau so einer Aussage wollte ich mit meinen Ausführungen eigentlich entgegenwirken.
Da DnB sich weiterentwickelt ist klar und auch gut so. Es bieten sich zum Glück genug möglichkeiten, andere Elemente und Musikrichtungen mit einzubauen, an.
Ich verurteile dies auch nicht. Und für zuhause finde ich ruhigen, experimentellen Kram super.
Vieleicht hab ich mich etwas verschwommen ausgedrückt. Es geht um das Gefühl zu feiern und in angemessenem Level von der Musik in Fresse zu bekommen und angetrieben zu werden. Nicht in Clubatmosphäre wo Deep / Liquid richtig gut ist. Sondern auf größeren Veranstaltungen wo die Frequenzen einfach nicht mehr die selben sind wie mir scheint. Wenig tief viel Hoch und schrill. Und wenn mal ne ordentliche Portion Bass dabei is gehts gleich in Richtung Dubstep und der Beat is nur noch die hälfte.

Aber nochmal - Klar is alles eine Frage des Geschmacks.

Ich bin im wesentlichen nicht daran interessiert mich auszukotzen sonden an anderen Meinungen, Erfahrungen...

Gerne Beispiele für Pro und Kontra

Positiv zB. ---> http://soundcloud.com/nouwawaves/nouwa-rage-nagy <--- so gehts doch auch.

Geändert von Lokiss (09.07.2011 um 12:17 Uhr)
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Alt 09.07.2011, 13:57   #6
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Zitat:
Zitat von Züsch Beitrag anzeigen
... weil dnb grad so nen hype entwickelt...
hab ich da irgendwas net mitgekriegt?

Zitat:
Zitat von Lokiss Beitrag anzeigen
In den letzten Jahren ( eigentlich seit 2004 ) bin ich nur noch unregelmässig auf Events gewesen ( für viele bestimmt nachvollziehbar ) aber Privat permanent am hören, ab und zu Mixen usw.
geht mir genauso. man wird halt auch älter und es stellt sich das gefühl ein "alles schonmal gesehen" zu haben. beim ersten mal tuts noch weh, beim zweiten mal nicht mehr so sehr... ich find das nicht weiter schlimm.
ich geh dann zwischendurch lieber auch mal auf nen gepflegtes grindcore-konzert, der abwechslung halber.
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Geändert von mR_BLACk (09.07.2011 um 14:02 Uhr)
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Alt 09.07.2011, 14:17   #7
baze.djunkiii
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@meli: klassischen garage gibt's noch und mit future garage rollt da grad 'ne kleine welle wieder an in die richtung

und generell - musikalische prioritäten verändern sich halt im laufe der jahre und manchmal geht's halt auch dahin, das eine art von musik in die mensch viel zeit, liebe und ggf. geld investiert hat auf einmal eine wandlung nimmt, die mensch nicht mehr mittragen will / kann. das scheint grad bei dir der fall zu sein und lässt sich wohl nicht ändern gerade - warte mal 'ne weile ab, dann kommt das feeling evt. auch wieder.

für mich war d'n'b nach 2005 auch weitgehend vorbei und von den neuen sachen interessieren mich zur zeit vielleicht 10-15 scheiben im jahr, aber nichtsdestotrotz juckt es mich gerade wieder in den fingern, das alte zeug immer mal wieder rauszuzocken und auch mal wieder zu spielen, gerade weil in den jahren dazwischen ein kompletter generationswechsel stattgefunden hat, für viele jetzt junge partygänger der sound vor 2005 wieder was komplett neues ist und sich für die da wieder ganz andere neuen bezüge zum sound of today auftun.
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Alt 09.07.2011, 14:26   #8
Maximum Black
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Zitat:
Zitat von mR_BLACk Beitrag anzeigen
hab ich da irgendwas net mitgekriegt?
DAS hab ich mich auch gefragt.
einerseits liest man immer etwas im sinne von "dnb liegt unter der erde" und andererseits wird der überhype heraufbeschworen.
meine letzten regelmäßigen eventmomente waren eher vor dem millenium und ab dato nur äußerst explizit auserwählte.
den musikalischen prozess in den letzten vier bis fünf jahren hab ich persönlich als positiv empfunden und fühl mich nun auch wieder sehr gewillt derartiges öfter live zu erleben.
unzwar, abgesehen vom heavy bereich, gerade die mnml sachen, denen ja teilweise `ne couch-attitude vorgeworfen wird.
glaub ich natürlich nicht dran, bzw konnte mich auch schon vom gegenteil bestätigen lassen.
und wenn schon, couch ist auch locker.
auf jeden fall ist die musikalische bandbreite nochmal im hohen maße gewachsen und bestenfalls ist da für jeden, zumindest für die, die nicht nur der vergangenheit hinterhertrauern, durchaus was dabei.
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Alt 09.07.2011, 14:34   #9
Lokiss
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so isses Baze. dieser Future Garage Trend ist in der Tat sehr interessant. Und um ebenfalls auf die Anmerkungen der Leute vorher einzugehen, ich find auch das sich inzwischen der angesprochene Generationswechsel sehr bemerkbar macht ( ohne dies abzuwerten )
Es ist wohl einfach Tatsache das man nicht mehr 50 bekannte Gesichter sieht sondern Partyfolk welches mit einem Sound "aufgewachsen" ist der für mich nicht mehr so interessant ist.
Da isses evtl die erste oder zweite klare Veränderung oder auch gerne Weiterentwicklung für manch einen + Dubstep als alternative und schon haste ne Symbiose welche voll ins schwarze trifft.

Ohne diese Leute und den Support wäre allerdings evtl. nicht mehr so viel los und Massen- wenn nicht sogar Charttauglicher ist es eh geworden.
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Alt 09.07.2011, 15:31   #10
daveM
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ich denke das Empfinden, das früher alles besser war liegt "leider" in der Natur der Menschen.
Deswegen auch dieser ganze "Ostalgie"-Mist! Früher warn auch nicht blos coole Leute auf den Partys.
zumindest nicht da wo ich war ...
...und da liefen genauso mal scheiß Platten. etc.
Ich habe so den Eindruck, dass sich VIEL zu lange nix geändert hat, bis die Szene kurz vorm Kollaps stand. Dann haben ein paar gute Produzenten angefangen die Sache neu zu interpretieren und haben Drum n Bass für meinen Geschmack ganz neu erfunden. (die beats wurden strater, endlich wurde aufgehört den selben Scheiß zum tausendsten mal zu samplen etc.) ABER (so kommt es mir zumindest vor) wird dieser jahrelange "Stillstand" jetzt blitzartig kompensiert. Das dabei auch mal scheiße rauskommt is normal.
Der Fortschritt ist aber wichtig und vor allem bleibt es Intressant
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Alt 09.07.2011, 16:04   #11
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im gegensatz zu früher, als nur drum'n'bass war, was von ein paar auserwählten engländern produziert wurde (mit ganz wenigen ausnahmen), ist heute dank der musikalischen globalisierung ein ungleich größeres spektrum an veröffentlichungen möglich -> die russen wurden hier bereits als beispiel genannt. das hat natürlich auch zur folge, das der gefühlte output an "scheißtunes" wesentlich größer ist. man muss halt viel mehr als früher am "puls der zeit" bleiben, neue talente spriessen dank soundcloud und co wie pilze aus dem boden. es ist sehr aufwendig, aus der masse die sahnehäubchen rauszupicken - ich spreche da aus leidvoller erfahrung
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Alt 09.07.2011, 16:36   #12
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Exclamation

Zitat:
Zitat von mR_BLACk Beitrag anzeigen
....das hat natürlich auch zur folge, das der gefühlte output an "scheißtunes" wesentlich größer ist. man muss halt viel mehr als früher am "puls der zeit" bleiben, neue talente spriessen dank soundcloud und co wie pilze aus dem boden. es ist sehr aufwendig, aus der masse die sahnehäubchen rauszupicken
black plastic = quality control.
nein. wenn man es anders sieht, dann besitzt man derzeit einfach mehr freiheit sich ein eigenes bild zu machen. die ganzen demos, die früher an majors gegangen sind, bekommt man nun fix mal als freebies und es liegt dann letztendlich an deejays, was sie im gesammtbild / im mix draus machen.
gibt schon sehr wohl bemerkenswertes potential, von dem man früher wohl nichts mitbekommen hätte, weil es bzgl release knapp gescheitert ist.
oder auch: rmx contest my ass. ist letztendlich auch nur selfpromo für die produzenten, da muss man sich nichts vormachen.
aber als konsument oder deejay kann man das ruhig positiv sehen.

Geändert von Maximum Black (09.07.2011 um 16:44 Uhr)
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Alt 09.07.2011, 21:27   #13
Dischdl
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Zitat:
Zitat von Maximum Black Beitrag anzeigen
black plastic = quality control.
also, was das technische angeht stimmt das schon.
was da teilweise für unglaublich billg produzierter rotz als mp3 VERKAUFT wird geht auf keine kuhhaut und würde auf vinyl niemals rauskommen.
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Alt 09.07.2011, 22:58   #14
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Alt 09.07.2011, 23:15   #15
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Zitat:
Zitat von Dischdl Beitrag anzeigen
also, was das technische angeht stimmt das schon.
was da teilweise für unglaublich billg produzierter rotz als mp3 VERKAUFT wird geht auf keine kuhhaut und würde auf vinyl niemals rauskommen.
da fallen mir aber bei vinyl auch so EINIGE beispiele ein
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Alt 10.07.2011, 00:22   #16
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Fakt ist: Drum & Bass hat im subkulturellen Bereich der Partyszenen schon an Einfluss verloren (jedenfalls in meiner Region). Um in meinen Gefilden mal auf eine D`n`B Party zu kommen muss man sich schon ernsthafter organisieren als dass es in der letzten Dekade der Fall war - früher purzelten einem die Sessions je nach belieben wöchentlich in den Schoss..
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Alt 10.07.2011, 01:19   #17
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ich finde drumstep ist nur die weiterentwicklung von diesem neuro kram. da hatte ich ehrlich gesagt bisher die größten probleme mit. immer die gleichen drums kaum varianz, unmeldodisch... mit anderen worten furchtbar. ich kann das nicht mehr hören. punkrock ist im übrigen nie langweilig geworden auch wenn er schlecht war. mit diesem neuro zeug ist das irgendwie anders.
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Alt 10.07.2011, 08:56   #18
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Hat in meinen Augen nix mit Neuro zu tun.
Den Wobble-Leuten sind einfach die Presets ausgegangen, da musste ein neuer Beat her...
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Alt 10.07.2011, 10:18   #19
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Wenn man in Schubkästen denkt, hat mans eigentlich immer schwer. Ich finde aktuell mehr Musik auf dem Markt, die ich mag als noch vor Jahren. Und wenn man die Musik von früher mag, dann hört man die eben von früher oder macht selbst welche. Oder so.
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Alt 10.07.2011, 21:31   #20
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oh man....so ne überflüssige diskussion!

ich finde auch dass es bessere rotwein-jahrgänge gibt als den diesjährigen...

diskussion = FAIL!
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Alt 11.07.2011, 12:37   #21
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Alt 11.07.2011, 13:08   #22
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wieso sind musikdiskussionen in musikforen (abweichend von party, offtopics und sonstigen zwischenmenschlichen pimmelvergleichen) eigentlich immer direkt "fail" ?
nur mal so, aber muss man sich da echt sorgen machen ?
raver.
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Alt 11.07.2011, 13:24   #23
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War klar, dass irgendwelche Idioten wieder (selbst) 'failen' und in dem Thread rumtrollen. Das ist ein Forum, eine Diskussionsplattform. Wenn Euch das Thema nicht interessiert: klickt weiter!

Ist doch positiv, dass sich überhaupt noch jemand Gedanken zu bzw. über die Musik macht. Heute ist das leider auch keine Selbstverständlichkeit mehr.
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"Ich finde, sich wegen Musik so anzustellen, zeugt doch von einem engen Geist. Die Intelligenz zeigt sich darin, neue Wege zu finden." (Carl Craig)

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Alt 11.07.2011, 15:12   #24
jacker
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War klar, dass irgendwelche Idioten wieder (selbst) 'failen' und in dem Thread rumtrollen. Das ist ein Forum, eine Diskussionsplattform. Wenn Euch das Thema nicht interessiert: klickt weiter!

Ist doch positiv, dass sich überhaupt noch jemand Gedanken zu bzw. über die Musik macht. Heute ist das leider auch keine Selbstverständlichkeit mehr.
seh ich ähnlich..
vor allem weil der eröffnungspost zeigt, dass er sich sowohl mit verschiedenen styles auseinandersetzt, wie auch entwicklung gernerell absolut nicht als negativ ansieht!
ist wesentlich differnzierter als "ey, die geilen platten von meinem ersten tape laufen nichmehr auf party"!

ich glaube der threadstarter könnte den vibe den er sucht in produktionen von octane & DLR, survival, anile, code 3, etc wiederfinden..
ist sehr bassig und klingt trotz top produktionsstandard wesentlich roher und nicht so durchproduziert wie der angesprochene höhenlastige quietschige party sound!
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Alt 11.07.2011, 16:10   #25
Mic1902
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Ich glaube ja, dass das Ganze eine völlig normale Entwicklung ist. Die Musik wird deswegen gar nicht schlechter sein, nur kennt man halt schon mehr und kann somit besser unterscheiden.

Die Kids von heute werden in zehn Jahren auch sagen: "Man, war das geil damals. So isses heutzutage nicht mehr." Aber ist doch logisch, man erlebt das Ganze Buisness, die Partys und Konzerte und den Lifestyle drumherum das erste Mal ganz bewusst, alles ist neu und aufregend. Und ewig geht das halt nicht, es kommt Routine rein. Einen Strick darf man dem Nachwuchs daraus nicht drehen...der Geburtstermin ist ja dann doch der elterlichen Willkür geschuldet.

Unsere Ellis schwärmen ja auch noch von den Bands damals...und warum? Weil eben ihre Zeit die war, die sie mitgenommen haben. Dann kamen Job, Familie, andere Verpflichtungen, es zieht im Kreuz und in den Knien und schwupps - biste raus aus dem Geschäft. So isses auch mit DnB, HipHop oder was weiß ich.

Time goes on...es wird nicht mehr früher. Und das ist auch gut so. Deswegen bleibt der Kram ja nicht stehen, entwickelt sich halt weiter. Und das ist auch gut so. Ob die Richtung einem dann gefält, sei dahingestellt.

Ich persönlich hab auch gar keinen Bock, mit fuffzig (gar nicht mehr so lange hin ) den Lifestyle der Kids zu haben. Man entwickelt sich doch selber auch weiter. Und der Zeit hinterhertrauern ist auch mies...stellt Euch mal vor, es wäre ewig mit dem Sound von 1995-2005 weitergegangen...irgendwann wäre doch mal der Verdacht aufgekommen, das alles stagniert.

Nun gut, momentan ist der Output an Tunes, die mir persönlich gefallen, auch eher überschaubar. Aber ich hör noch massig viel Musik nebenbei...von daher kann ich es verschmerzen. Aber ich denke auch, es wird bald wieder besser mit dem DnB, nur Geduld!!!

Man müsste mal den Nachwuchs fragen, so die 15-16jährigen, wie die DnB grad empfinden. Ob das für die der heißeste Scheiß ist (glaub ich, weil es für die ja neu ist) oder ob die keine Chancen sehen und sich bald Anderem zuwenden.

Last words...wir "Alten", ob aktive Künstler oder passive Fans der Musik, dürfen auch nicht vergessen das die Szene uns nicht alleine gehört. Alle dürfen rein und mitmachen, in welcher Art auch immer. Wir haben auch mal angefangen, sind belächelt worden und wussten gar nicht warum. Den selben Fehler sollten wir nicht tun...den sonst geht´s wirklich den Bach runter.

Just my 2 cents...
__________________
"Auf alten Fotos sieht man immer jünger aus." Dittsche

"The Sauce is the Boss!"
Mic1902 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.07.2011, 16:41   #26
baze.djunkiii
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Zitat:
Zitat von Mic1902 Beitrag anzeigen

Last words...wir "Alten", ob aktive Künstler oder passive Fans der Musik, dürfen auch nicht vergessen das die Szene uns nicht alleine gehört. Alle dürfen rein und mitmachen, in welcher Art auch immer...
und vielleicht kann es ja auch die aufgabe der "alten" sein, denen der sound heutzutage gerade nicht unbedingt reinläuft, ihr wissen um den älteren sound an die jüngere generation weiterzugeben. sei es in form von sets auf parties oder in form von mixen, die sich die kids ziehen können - nicht um irgendwen zu bekehren sondern um eine form von geschichtsbewusstsein zu schärfen, das so vielleicht gar nicht vorhanden ist, und bezüge herzustellen, die sich eventuell nicht auf den ersten blick erschliessen. denn wer weiss z.b. von den jüngeren heute noch, das manch alte teebee-scheibe z.b. gar nicht so weit von dem weg ist, was leute wie data oder jubei heute machen - da gibt es ja durchaus klare anknüpfungspunkte.
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Alt 11.07.2011, 17:46   #27
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Zitat von baze.djunkiii Beitrag anzeigen
denn wer weiss z.b. von den jüngeren heute noch, das manch alte teebee-scheibe z.b. gar nicht so weit von dem weg ist, was leute wie data oder jubei heute machen - da gibt es ja durchaus klare anknüpfungspunkte.


die sache wird aber auch nicht gerade leichter, umso mehr zeit vergeht.
hab mir gestern noch einen goa rave von `91 angeschaut und die "hippies" bewundert.
wäre ich ein paar jahre früher geboren, hätte ich bestimmt dazu gehört, aber aus dem heutigen blickwinkel, wirkt es doch schon schlichtweg fremdartig.
diese besagten anknüpfungspunkte hatten diese raver damals kaum, aber - my gosh - was waren die frei in ihrer gesammten art und weise sich zu geben.
dieses verlangen nach relativ stupidem technoiden exzess, ohne sich intensiver mit der materie als solches auseinander zu setzen, kann man schlichtweg niemandem verwehren wollen. auch heute nicht.
das problem heute ist wohl eher, dass es kaum noch freigeister, aber immer mehr abgeklärte gibt, die trotzallem nicht mehr auf die geschichte zurückschauen und nur den vermeindlichen fortschritt sehen, der morgen wieder vergessen sein wird.
das mag "techno" in seiner ursprünglichen philosophie zwar ausmachen, aber irgendwie führt schnelllebigkeit eben auch immer sichtbar in`s abseits.
Maximum Black ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.07.2011, 18:27   #28
Hendriks
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Zitat von Lokiss Beitrag anzeigen
Was geht in der Szene ?
Immer noch genug

Zitat:
Zitat von Lokiss Beitrag anzeigen
So langsam verliere ich meinen Glauben. Was bitte ist los mit dem aktuellen Sound ?
Wenn man lange 'dabei' ist und ihn mit frueher vergleicht oder anderen Unterschubladen im DnB, dann findet man ueberall was. Nur wird dem ganzen Geklacker, Geblubber, Gequietsche usw zu viel Beachtung geschenkt, zu viel generde. Schublade um Schublade wird geoeffnet und geschlossen, erst ist neuro hui, dann pfui, technodnb die neue Erloesung und endinnovativ und dann auch wieder so schnell verschwunden wie es kam ausser fuer uebernerds.
Ist halt eine staendige Neuentwicklung im DnB, wobei ich denke, heute ist es schwerer seinen Unterhalt damit zu bestreiten als 'damals'. Die voll fetten hippen UKs denen man in anderen Laendern zujubelt wir Popstars geht der Lebensstil langsam auf das Konto und es werden Aushilfsjobs als Pizzafahrer angenommen um sich ueber Wasser zu halten. Die paar Leute, die noch damit gutes Geld machen, liefern ihrer jahrelang aufgebauten Fangemeinde das, was sie wollen bzw erwarten. Die Leute die neu dazukommen, koennen offener experimentieren und neues wagen, ohne gleich zu scheitern.

Zitat:
Zitat von Lokiss Beitrag anzeigen
Ein kleiner Lichtblick sind derzeit wohl die russischen Poducer.
Das hoert man auch seit 10 Jahren seit die Russen im Neurobereich mit ihren Kram auf den Markt kamen, was wurde der Ostblock nicht gefeiert fuer seine Innovativitaet. Und wo sind die ganzen Producer von frueher? Machen was anderes oder gar nichts mehr. Selbst die Proketfanboys (mal so als Beispiel), feiern ihn nicht mehr als das grosse Ding.

DnB ist wie ein grosser Topf Suppe der vor sich hinkocht. Blubbert auf dem Herd und dann kommen ein paar Leute dazu und nehmen sich einen Teller, wuerzen ihn dann nach belieben und haben was Neues. Ein paar nenen die Suppe dann nicht mehr Erbsensuppe sondern Erbsen-Chili-Suppe mit Huenerfleisch, aber im Endeffekt ist es Erbsensuppe als Basis. Die einen moegen eine neue Suppenkreation, den anderen schmeckt es nicht. So verschwinden Rezepte und neue werden gemacht.

Bei dem Ueberangebot an Tunes durch erschwinglichere Studiotechnik (Software), wird es halt schwerer sich die guten Erbse aus der Suppe zu suchen. Aber sie schwimmen da noch drin und wenn man sie dann findet, schmeckt es auch.
__________________
The overall situation is not satisfying!
Hendriks ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.07.2011, 19:11   #29
Lokiss
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Beiträge: 50
danke für die letzten Kommentare. Regt zum überdenken an ob ich mich selber evtl in eine Schublade gesteckt hab. Die vorgeschlagenen Interpreten werde ich definitiv mal checken.
Und nach http://soundcloud.com/broken-audio/g...podcast-vol-18 kann ich mich noch besser mit aktuellem Sound anfreunden.

Tiefgraben ist wohl angesagt. Aber wie erwähnt sind immer ein paar Sachen dabei.
Und auf Erbsensuppe hab ich auch mal wieder Lust.
Lokiss ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.07.2011, 19:21   #30
baze.djunkiii
Guest
 
Beiträge: n/a
Zitat:
Zitat von Maximum Black Beitrag anzeigen


die sache wird aber auch nicht gerade leichter, umso mehr zeit vergeht.
hab mir gestern noch einen goa rave von `91 angeschaut und die "hippies" bewundert.
wäre ich ein paar jahre früher geboren, hätte ich bestimmt dazu gehört, aber aus dem heutigen blickwinkel, wirkt es doch schon schlichtweg fremdartig.
klar bei techno machen 20 jahre seit '91 schon welten aus, auf der anderen seite sind da z.b. leute wie neil landstrumm, die den vibe (und die samples) von damals ohne dated oder retro zu klingen in ein kontemporäres gewand kleiden können und dafür zurecht auch gefeiert werden.

was ich bei uns im plattenladen - auch dank eines recht grossen vorhandenen d'n'b-backstocks - in letzter zeit häufiger mal erlebe ist das phänomen, das sich relative szeneneulinge auch gern mal für scheiben begeistern können, die 6-10 jahre alt sind und de facto nicht zu den offensichtlichen hits zählen. das geschieht meines erachtens schon aus dem grunde, das ein jetzt zur zeit wieder aktueller sound mit dem aus der "alten zeit" wieder in bezug zu bringen ist, das die älteren scheiben sich wieder nahtloser in sets einfügen lassen als das noch vor meinetwegen zwei jahren der fall war als alles nach neuro, neoclownstep oder pendulum geschrien hat.
und wenn dann der plattendealer halt mal sagt "hier, du magst den und den style... dann hör dir doch das auch mal an, obwohl das schon n paar jahre her ist" dann führt das bei manchen auch mal zu überraschungseffekten, weil die halt vor 6-10 jahren eben noch nicht dabei waren. und i.d.r. sind die dann auch eher mal dankbar für den ein oder anderen tip aus der oldie-kiste, weil sie die tunes aus der zeit - wenn überhaupt - dann nur noch von mixtapes und ohne namen kennen.
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