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Alt 27.04.2010, 09:53   #1
Mentolog
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Ableton, APC40, MacBook und Live Performance

Hallo,

ich habe mir vor kurzem ein Mac Book Pro zugelegt. Nun plane ich mir eine APC 40 zuzulegen und mit Ableton für Live Performance zu üben. Allerdings wollte ich mich vorab schonmal informieren was ich da alles so brauche, weil es ja doch noch einige Kosten sind, die da auf mich zu kommen. Ich hoffe hier ein paar Info's oder Erfahrungen von euch zu erhalten.

Da ich ja garkeine Ahnung hab wie's im Club so läuft ^^ kommen jetzt eventuell bescheuerte Fragen

Ich hatte an ein Firewire Audio Interface für das MacBook gedacht, weil das Ding ja nur wenige USB Anschlüsse hat und ich ja nicht noch'n Hub mit schleppen will. Ist Firewire eventuell sogar besser oder überholt USB das mittlerweile?

Ich denke an der APC40 kann man nix falsch machen, ist sicher auch ein feines Teil für's Producing. Kann mein Midi Keyboard nie so richtig usen, wegen fehlenden endlos Reglern (da hatte ich beim Kauf nicht drüber nach gedacht).

Gibt es denn noch weiteres Equip für die Live Performance, was man umbedingt haben sollte, oder was zu empfehlen ist?

Und eine Sache noch, da zerbrech ich mir auch schon die ganze Zeit das Hirn drüber. Wenn ich nen Track produziere, dann würde ich den ja aus Clip's zusammen setzten, statt im Sequencer. Aber wie bekommt man es dann hin mit Ableton, zwei Tracks ineinander zu mixen. Werden dann alle Tracks in einem Projekt in die Clip's gespeichert, oder hat man zwei Instanzen von Ableton auf? Oder gibt's nen extra Programm, was da synchronisieren kann? Im Falle von zwei Ableton Instanzen checkt die APC das dann? Also ihr seht, das ist mir noch völlig unklar, vllt. gibt's da ja eine Aufklärung.

Alles in allem, möcht ich mich einfach vorab mal informieren, was man so braucht, damit ich nicht wieder equip kauf was nicht optimal passt ^^ Es ist ja (bis jetzt) nur ein Hobby und ich werd vielleicht nie live irgendwas machen. Aaaber es macht so einen Spass!

Vielen Dank schonmal.
Mento
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Alt 27.04.2010, 17:28   #2
jens
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bevor du dir equipment & software fuer liveprformances kaufst wuerde ich dringend empfehlen erst mal ein bisschen zu produzieren. am anfang reicht ein midi keyboard erst mal aus. als software kaeme u.a. auch ableton live in frage so dass du das nicht spaeter noch kaufen musst. so wie du schreibst scheinst du noch nicht so viel erfahrungen in dem bereich gemacht zu haben. es dauert erst mal ne ganze zeit bis man genug material zusammen hat um damit ne stunde live voll zu bekommen. was fuer equipment du dir kaufst haengt auch ganz stark davon ab wie dein konzept zur umsetzung live aussieht.

zu deinen fragen:

firewre ist gut aber usb auch. je nachdem was du vorhast musst du sehen welche ein und ausgangskonfiguration der karte sinnvoll ist. da os x mit core audio die interne soundkarte sehr flott anbidet kannst du auch erst mal die interne karte vom macbook nehmen. habe schon ewigkeiten nicht mehr auf dem soundkartenmarkt geguckt abr es scheint als wuerde usb firewire nach und nach verdraengen zumindest im consumerbereich. falls dann irgendwann ein auftritt ansteht kannst du dir immer noch ne bessere karte kaufen.

apc 40 ist bestimmt super fuer live. generell denke ich aber dass live bei d&b immer etwas schwieriger umzusetzen ist und son apc teil erst richtig cool ist wenn man techno o.ä. macht da dort ja eigentlich fast alle sounds von allen tracks mit einander kompatibel sind und man dann mit so nem apc teil richtig jammen kann was bei d&b sehr schwer ist da ja die beats aus sehr vielen verschiedenen teilen zusammengebastelt werden die alle sehr fein aufeinander abgestimmt sind und meist nur so in dieser kombination gut zusammen funktionieren (z.b. wenn du einen beat aus bassdrum, snare, hihats percussions und ein paar geslicten loops zusammenbaust werden alle elemente sehr stark mit dem eq bearbeitet um miteinander zu funktionieren. das ganze geht dann meist noch ueber ne subgruppe mit viel nachbearbeitung. wenn du da jetzt ploetzlich nen loop durch einen anderen ersetzt der ganz anders abgemischt ist und eine andere rhythmik hat kann das gut klingen kann aber auch voll daneben gehen. bei techno ist das wesentlich einfacher, womit ich natuerlich nicht sagen will dass techno liveacts einfach sind)

du musst natuerlich keine 2 abletons laufen lassen. das programm ist ja schliesslich fuer liveperformances gedacht. wie du das nun machst bleibt komplett dir ueberlassen.
ob du deine tracks einfach nur in live zusammenmixt oder jeden einzelnen sound deiner tracks in cycles bounct und in live neu zusammenbaust haengt davon ab wie du das ganze gestalten willst. das grundprinzip von live als liveact programm ist dass du events hast (loops die entweder audio oder midi sein koennen) die du quantisiert starten kannst und davon so viele bis dein computer nicht mehr kann. im falle von audio sind das sehr sehr viele. mit diesen track bausteinen kannst du dann tracks waehrend sie spielen neu zusammensetzen.

keine ahnung wie weit du bist und ob du schon eigene tracks gemacht hast. falls ja wuerde ich empfehlen einfach mal bestimmte elemente der tracks zu bouncen (bassline, beats, zusaetzlich 16tel hihats, sounds ....) und mal ne demo von abeton live auszuprobieren. das ist eigentlich recht intuitiv gemacht und du bekommst ne vorstellung wie das funktioniert. dann ist es auch etwas leichter sich zu ueberlegen was man denn braucht. live laesst sich uebrigens auch sehr gut mit midikeyboard und tastatur bedienen.
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Geändert von jens (27.04.2010 um 17:48 Uhr)
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Alt 27.04.2010, 17:52   #3
Mentolog
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hi erstmal danke für die ausführliche erklärung

Ich hatte mich wohl etwas falsch ausgedrückt. Ich produziere nun schon etwas länger mit Ableton, und hab für meinen PC, Controller, Mixer, Monitore etc. am start. Da ich beruflich ein neues Laptop brauchte und ich das MacBook Pro einfach sooo sexy fand, hab ich mir das dann zugelegt und auch ein bisschen ans Producing damit gedacht.

Live Performance finde ich schon seit längerem interessant. Allerdings denke ich, man braucht sicher eine gewisse Zeit um da auch fit zu werden. Daher wollte ich Schritt für Schritt beginnen mich in diese Richtung zu entwickeln. Eine APC40 kam mir da sinnvoll vor, da sie ja auch beim Producing Vorteile bringt. Meine Musik geht in Richtung Dubstep, so dass ich denke, da lässt sich live eher "jammen"?

Was die interne Sounkarte vom Macbook angeht, konnte ich bisher noch nicht richtig testen, weil ich Win7 drauf hab (hab ja noch null Software für Mac). Wollte mir aber mal ein paar Demos für Mac OS X runter laden. Der Tipp, erstmal ohne externes Interface zu probieren ist schonmal gut. Könnt mir ansonsten noch eine Terratec Phase 26 ausleihen/günstig abstauben.

Für Ableton gilt dann wohl, man muss sich das kreativ selber überlegen, wie man am liebsten live perfomt? Dachte nur, es gibt eventuell noch wichtige zusätzliche Hardware/Software ohne die man garnicht erst live probieren muss.

Ach noch eine Frage: Sollte man sich eventuell auch mal Logic anschaun, oder ist das total daneben für live performance (mit anderem Controller dann) ?
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Alt 28.04.2010, 11:27   #4
jens
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logic ist super zum produzieren. was live betrifft halte ich es eher fuer ungeeignet.
wie bereits geschrieben. wenn du schon tracks hast einfach mal viele cycles je nachdem 1,2,4 oder 8 takte lang bouncen und dann in ableton live importieren.
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Alt 28.04.2010, 12:01   #5
Mentolog
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hehe - hab grad gesehen, dass ich meine antwort geschrieben habe, als du geantwortet hast ^^

Hab gestern, genau wie du gesagt hast, einfach mal bissl gebounced und getestet. Hab mir, einfach ein paar clips in scenen zusammen gebastelt und mit Midi Keyboard+Knobs und Maus rumgespielt. Das ziemlich kompliziert, aber das Prinzip verstehe ich so langsam Allerdings, die APC40 ist auf jeden Fall ne gute Sache, ansonsten geht das ja kaum.

Hab auch mal Logic ausprobiert, muss aber sagen, dass mir Ableton wirklich mehr liegt. Kann man natürlich nicht nach so kurzer Zeit sagen, aber hab mich an Live schon sehr gewöhnt und kann ja alles damit machen.

Die Soundkarte vom Macbook macht bei mir ~25ms Latenz, hab aber das Midi Keyboard noch nicht angeschlossen um zu schaun, ob das gut genug ist. Ich spiel ganz gern was direkt ein und bearbeite dann nurnoch ein bissl nach.

Wollt mir eventuell dieses Akai LPK 25 Mini ding da zulegen, oder die Korg Teile.

Aber es hat mir schon weiter geholfen ... denke mal ich weiß jetzt wo's lang geht.
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Alt 28.04.2010, 16:01   #6
jens
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hast du mal die buffergroesse verstellt?
habe selbst ein mpb von 2008 und das schafft weniger als 10ms mit interner karte.
25ms wirst du denk ich mal beim spielen merken
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