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Alt 22.03.2004, 16:32   #22
Morbius
Gold Head
 
Registriert seit: 04.05.2002
Beiträge: 1.218
Zitat:
Original geschrieben von soundboy rascal
btw. chris: seh ich ähnlich.
es ist gut sich zu inspirieren. aber genauso könnte man x artikel schreiben was dnb von jazz, funk, hip hop, rnb etc. noch lernen könnte.
sicher ist techno als "club und vinyl musik" sehr naheliegend. aber jedes andere genre kann mindestens genausoviel inspiration geben.
jedem das seine halt.
ich für meinen teil hätte lieber einen artikel, wie dnb wieder etwas verspielter, offener und mit freundlichereren elementen überzeugen könnte. ohne das jeder gleich vom spukgespenst des clownstepjumpupkindergartenbähpfui zu schimpfen anfängt.
it´s all about vibes. und das große publikum sollte vielleicht nicht nur aus schranzern, alt-teckies und pillomanen bestehen. sondern vielleicht auch aus einer größeren anzahl weiblicher gäste.
es sind doch einige djs dabei, die ihren ganzen lebensfrust in +/-90 min. bei 180bpm mit gnadenlosem geschrubber auf die armen eintrittszahlenden ablassen. wo bestimmt nicht alle sich das 10 mal antun.
also struktur, aufbau und arbeitsweise vom techno sind sicher interessant. dagegen bin ich überhaupt kein freund davon, den mainstream des dnb mit synthiegekratze, acidgebrabbel und straighten drums vollzustopfen.
entwicklung ist absolut wichtig. aber die musikalischen fortschritte, rein vom feeling welches die musik versprüht stehen für mich absolut im vordergrund.
und nach fast 5 jahren tech-n-bass sieht ein evolutionssprung für mich anders aus, als die percussions etwas zu innovieren.

ein guter artikel allemal! aber leider kein realistisches rezept zur überwindung des "lack of natural process".
eher ein rezept zur weiterentwicklung von tech´n´bass.
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