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kai@future-music 03.05.2005 01:31

Features - Afrikanische Diaspora - the talking drums of the urban cities
 
[b]Just another street thing oder:
the talking drums of the urban cities[/b]

Die "elektronischen Sounds", ob nun House, Downbeat, Drum'n'Bass/Jungle oder Breakbeatz hatten es bisher nicht leicht, von afro-deutschen Künstlerinnen und Künstlern in der Musikszene angenommen zu werden. DJs, MCs und Produzenten widmeten sich primär der Hip-Hop- und R&B-Szenerie. Ein Aspekt, der verwundert, denn richtet man seinen Blick nach England, so wird deutlich, dass dort die elektronische Underground-Szene sehr stark von Schwarzer Kultur und ihren Künstlern beeinflusst wurde. Ob nun Roni Size, LTJ Bukem, New Sector Movement, Goldie, Tricky, 4Hero, Grooverider oder Dizzee Rascal: viele der britischen Künstlerinnen und Künstler zeigten bereits erfolgreich, wie groß das Spektrum afro-urbaner Soundinnovation ist.
...

[url]http://www.future-music.net/stage/features/2005-05_afrikanischediaspora/[/url]

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Kommentare oder Fragen zum Feature? Post in here...

fixed-frequency 04.05.2005 21:46

guter artikel , habe allerdings eine anmerkung : der artikel geht von den einflüssen afro-englisch/-deutschen produzenten aus , aber was mir fehlt ist die erwähnung von weißen künstlern , wie z.b. dj hype , die den sound/stil damals genauso geprägt haben . grade der aspekt , daß es bei jungle/dnb keine "rassentrennung/-gewichtung" gibt und einflüsse aus allen richtungen enthält , ist einer der gründe , warum ich mich in dieser szene seit über 10 jahren bewege und wohl fühle...

duerschi 11.05.2005 13:46

ich versteh die absicht des artikels nicht

ich dtl leben doch viel weniger schwarze
als in uk, da is doch klar, dass es auch
viel weniger schwarze in der dnb szene
gibt, oder nicht?!

als historischer abriss is der text sehr in-
teressant.

Mad Vibes 12.05.2005 22:07

hi,

@fixed-frequency : warum keine weissen in dem bericht erwaehnt werden ist, weil es in diesem bericht halt nun mal um schwarze kultur geht - das hat aber gewiss nichts mit rassentrennung zutun, sondern is halt einfach mal thema dieses sehr gutem artikel ...er soll ja nicht die geschichte von d&b im allgemeinen erzaehlen, sondern thematisiert halt nun mal die stellung dessen innerhalb schwarzer kultur insbesondere afro-deutscher kultur ...

@duerschi : ich denke es geht hier nicht um eine bestimmte anzahl x, sonder vielmehr um den anteil den afro-deutsche innerhalb der dnb szene ausmachen im vergleich zu dem anteil innerhalb der hip-hop oder rnb szene ... das zeigt wohl nur einen trend oder orientierung ... aber wie ja auch im artikel unter anderem von ND erwaeht, wird der anteil ja auch mehr ...

zu diesem punkt, wuerde ich ueberigens gerne folgendes anmerken ( das hat jetzt nix mehr mit duerschi zu tun ) :
die orientierung der in deutschland lebenden schwarzen mitte der 80er anfang der 90er war halt nun mal sehr deutlich von dem einfluss der us amerikanischen besatzermacht geprägt...
ich selbst komme aus frankfurt und habe das dort sehr genau miterlebt ...
und da die amis nun mal mit black-music (hip-hop/soul) aus den staaten ankamen ... diente das auch stark als prägung ( den an welchen anderen schwarzen konnte man sich schon grossartig orientieren ... )
und so hat man als junger afro-deutscher nun mal andere schwarze ( amis ) immer nur hip-hop/soul konsumieren gesehen ... und das hat man dann auch so gemacht ...

die kultur der schwarzen engländer hingegen war vornehmlich von einwanderern aus der karibik geprägt ( reggae/ska )
was deren einstieg in die damalige rave-scene in england natuerlich leichter machte ... den wie auch in dem artikel erwaehnt waren ragga-dancehall einfluesse schon immer teil der elektronika szene in england ....

cheers
tony

duerschi 13.05.2005 00:22

[QUOTE=Mad Vibes]die orientierung der in deutschland lebenden schwarzen mitte der 80er anfang der 90er war halt nun mal sehr deutlich von dem einfluss der us amerikanischen besatzermacht geprägt...
ich selbst komme aus frankfurt und habe das dort sehr genau miterlebt ...
und da die amis nun mal mit black-music (hip-hop/soul) aus den staaten ankamen ... diente das auch stark als prägung ( den an welchen anderen schwarzen konnte man sich schon grossartig orientieren ... )
und so hat man als junger afro-deutscher nun mal andere schwarze ( amis ) immer nur hip-hop/soul konsumieren gesehen ... und das hat man dann auch so gemacht ...

die kultur der schwarzen engländer hingegen war vornehmlich von einwanderern aus der karibik geprägt ( reggae/ska )
was deren einstieg in die damalige rave-scene in england natuerlich leichter machte ... den wie auch in dem artikel erwaehnt waren ragga-dancehall einfluesse schon immer teil der elektronika szene in england ....[/QUOTE]

sofort den text nehmen und mit dem anderen austauschen ;-)

kai@future-music 13.05.2005 11:28

@ Tony: Danke für den Beitrag. :top:


Ich werde dem Autor des Textes den Link zum Thread schicken.
Vielleicht will er was dazu sagen.


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