Injure
10.07.2003, 17:54
Hamburg (dpa) - Musikliebhaber, die sich aus den Internet-Tauschbörsen ihre Stücke herunterladen, sind gute Kunden der Musikindustrie. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der britischen Marktforscher von Music Programming Ltd, die am Donnerstag veröffentlicht wurde.
So sagten 87 Prozent der britischen User, die sich ihre Musik kostenlos aus dem Internet besorgen, dass sie sich nach dem Probehören die Alben kaufen. Zwei Drittel der 500 Befragten erklärten, Downloads seien eine Entscheidungshilfe vor dem Kauf einer CD. So luden 91 Prozent der 13- bis 45-Jährigen auch keine kompletten Alben, sondern nur einzelne Lieder herunter.
Gegenüber der BBC sagte eine Sprecherin der Britisch Phonographic Industry (BPI), die Untersuchung enthalte einen Funken Wahrheit. Die These, die Industrie könnte die Tauschbörsen als Marketinginstrument benutzen und den Absatz von Alben erhöhen, hielt die Sprecherin allerdings für abwegig. «Nach unseren Umfragen hat die Mehrheit der Befragten gesagt, sie lädt Musik runter, weil sie umsonst ist.»
Die britische Musikindustrie will die Hörer nun lehren, Musik nur von legalen Seiten herunterzuladen, damit die Urheber zu ihren Rechten und Honoraren kommen. Allerdings haben Anbieter von Tauschbörsen im Königreich offenbar keine strafrechtliche Verfolgung zu befürchten, wie dies momentan in den USA probiert werde.
So sagten 87 Prozent der britischen User, die sich ihre Musik kostenlos aus dem Internet besorgen, dass sie sich nach dem Probehören die Alben kaufen. Zwei Drittel der 500 Befragten erklärten, Downloads seien eine Entscheidungshilfe vor dem Kauf einer CD. So luden 91 Prozent der 13- bis 45-Jährigen auch keine kompletten Alben, sondern nur einzelne Lieder herunter.
Gegenüber der BBC sagte eine Sprecherin der Britisch Phonographic Industry (BPI), die Untersuchung enthalte einen Funken Wahrheit. Die These, die Industrie könnte die Tauschbörsen als Marketinginstrument benutzen und den Absatz von Alben erhöhen, hielt die Sprecherin allerdings für abwegig. «Nach unseren Umfragen hat die Mehrheit der Befragten gesagt, sie lädt Musik runter, weil sie umsonst ist.»
Die britische Musikindustrie will die Hörer nun lehren, Musik nur von legalen Seiten herunterzuladen, damit die Urheber zu ihren Rechten und Honoraren kommen. Allerdings haben Anbieter von Tauschbörsen im Königreich offenbar keine strafrechtliche Verfolgung zu befürchten, wie dies momentan in den USA probiert werde.