Valerian
27.11.2001, 14:09
Je länger ich in diesem hochklassigen Forum lese und schreibe, um so mehr scheint ein Thema viele Diskussionen immer wieder zu durchdringen:
So sehr alle um Vernetzung, Szenezusammenhalt, Kommunikation und gemeinsames Ziel bemüht scheinen, kommt immer mal wieder die Diskussion um Kommerzialisierung, verschiedene Styles, große vs. kleine Parties hoch.
Was ich persönlich in vielen größeren Städten bemerke und was auch immer in der Diskussion mit äusserst unterschiedlichen Meinungen um die Mannheimer Szene hochkommt, ist, dass es mir so vor kommt als, würde Drum and Bass immer weiter in verschiedene Styles und damit verschiedene Richtungen auch von den leuten her auseinanderdriften.
Interessant hierbei war der thread im sommer der sich um die Züricher Lethargy drehte, wo sich leute aus der Mannheimer Szene über die Züricher leute beschwert hatten, die sie komisch angeschaut hatten, weil sie trompetend und voll abravend ihren spass hatten und wohl den eindruck hatten, dass manche Züricher pikiert waren. Gleichzeitig fällt mir generell auf, dass es in vielen Städten, meistens zwei sorten drum and bass crews gibt: Die einen sind mehr die soundforscher, die einen gediegeneren Style, -c4c, hardedged-sachen, klute und basswerk spielen und ihre parties mit Animationen etc. ausstatten und es gibt die eher crewmässigen baggypantleute, die eher jünger sind, wilder abgehen, gerne die harten sound von BC etc spielen und auch vom style und gehabe eher hiphop-mässig unterwegs sind.
Früher war es so, dass diese verschiedenen Szenen eher irgendwo vereint waren und es scheint mir , -es ist mehr ein eindruck und ich möchte auch hier nichts in irgendeiner Weise bewerten, das die Szene stärker auseinander driftet.
Indizien sind für mich zum teil, rivalitäten zwischen verschiedenen crews, die tatsächlich nicht mehr heiss/persönlich sind, sondern eher "hey, die machen ihren style-wir unseren" auf soundunterschieden beruhen. Dasselbe passiert auf einer höheren ebene, wenn leute schlecht über die mannheimer szene reden, die in der landläufígen meinung eher den massenkompatiblen, rave-orientierten abgehsound repräsentiert. Auch in dem threat über das jahr 2002 spiegelt sich in den diverse meinungen über den zukünftigen sound eine oft ganz unterschiedliche sichtweise von Future drum and bass.
Wohin führt das also in Zukunft ?
das sich im drum and bass gräben auftun, so groß wie zwischen Trance und Minimal ?
Wie seht ihr das ? Täusche ich mich mein Eindruck ? Ist das auch ganz normal, zwangsläufig, gut oder schlecht ?
So sehr alle um Vernetzung, Szenezusammenhalt, Kommunikation und gemeinsames Ziel bemüht scheinen, kommt immer mal wieder die Diskussion um Kommerzialisierung, verschiedene Styles, große vs. kleine Parties hoch.
Was ich persönlich in vielen größeren Städten bemerke und was auch immer in der Diskussion mit äusserst unterschiedlichen Meinungen um die Mannheimer Szene hochkommt, ist, dass es mir so vor kommt als, würde Drum and Bass immer weiter in verschiedene Styles und damit verschiedene Richtungen auch von den leuten her auseinanderdriften.
Interessant hierbei war der thread im sommer der sich um die Züricher Lethargy drehte, wo sich leute aus der Mannheimer Szene über die Züricher leute beschwert hatten, die sie komisch angeschaut hatten, weil sie trompetend und voll abravend ihren spass hatten und wohl den eindruck hatten, dass manche Züricher pikiert waren. Gleichzeitig fällt mir generell auf, dass es in vielen Städten, meistens zwei sorten drum and bass crews gibt: Die einen sind mehr die soundforscher, die einen gediegeneren Style, -c4c, hardedged-sachen, klute und basswerk spielen und ihre parties mit Animationen etc. ausstatten und es gibt die eher crewmässigen baggypantleute, die eher jünger sind, wilder abgehen, gerne die harten sound von BC etc spielen und auch vom style und gehabe eher hiphop-mässig unterwegs sind.
Früher war es so, dass diese verschiedenen Szenen eher irgendwo vereint waren und es scheint mir , -es ist mehr ein eindruck und ich möchte auch hier nichts in irgendeiner Weise bewerten, das die Szene stärker auseinander driftet.
Indizien sind für mich zum teil, rivalitäten zwischen verschiedenen crews, die tatsächlich nicht mehr heiss/persönlich sind, sondern eher "hey, die machen ihren style-wir unseren" auf soundunterschieden beruhen. Dasselbe passiert auf einer höheren ebene, wenn leute schlecht über die mannheimer szene reden, die in der landläufígen meinung eher den massenkompatiblen, rave-orientierten abgehsound repräsentiert. Auch in dem threat über das jahr 2002 spiegelt sich in den diverse meinungen über den zukünftigen sound eine oft ganz unterschiedliche sichtweise von Future drum and bass.
Wohin führt das also in Zukunft ?
das sich im drum and bass gräben auftun, so groß wie zwischen Trance und Minimal ?
Wie seht ihr das ? Täusche ich mich mein Eindruck ? Ist das auch ganz normal, zwangsläufig, gut oder schlecht ?