Hendriks
26.09.2004, 17:32
Bei uns im Nachbarviertel gastiert zur Zeit der Kinderzirkus!!! Es wird eingeladen mit den Clowns und der gesamten Familie einen Nachmittag voller Spiel & Spass zu erleben...."alle sind herzlich eingeladen dabeizusein" (original Zitat vom Werbeplakat)....nur eben die Polizei nicht :lol:
(Bericht der Bremer Polizei)
Mit schweren Kopfverletzungen musste heute Morgen ein 47 Jahre
alter Bremer Polizeibeamter in ein Krankenhaus eingeliefert werden,
nachdem er bei einem erforderlichen Polizeieinsatz niedergeschlagen
worden war. Der Täter ist flüchtig.
Betreiber, Angehörige und Angestellte eines Wanderzirkus, der
derzeit in Woltmershausen Station macht, hatten bei einer Feier die
Anwohner derart mit Lärm gestört, dass die genervten Woltmershauser
die Polizei informierten. Die eintreffenden Einsatzkräfte wurden
sofort von den geschlossen auftretenden Zirkusleuten angegangen. Die
stark alkoholisierten „Artisten“ störten sich sofort an dem
Erscheinen der POLIZEI und taten dies unter Beschimpfungen und
massivsten Drohungen kund. Ein geordnetes Gespräch war nicht möglich.
In der Folge wurden die Polizeibeamten angegriffen. So erhielt eine
Diensthundeführerin von hinten einen Schlag auf den Kopf. Einer
Ohnmacht nah entging sie nur deshalb weiteren Angriffen, weil ihr
Diensthund erneuten Angriffen auf die Beamtin aber auch auf ihn
selbst ausbildungsgerecht begegnete: Er biss einen aggressiven
30-jährigen Familienclanmitglied mehrfach in Arme und Bauchbereich.
Der Mann wurde ebenso wie die verletzte 31 Jahre alte
Diensthundeführerin ärztlich behandelt. Die Beamtin erlitt starke
Prellungen am Kopf und musste geröntgt werden.
Im Zuge der Auseinandersetzungen wurde ein 47 Jahre alter
Polizeibeamter durch ein weiteres Zirkusmitglied niedergeschlagen.
Der Polizeibeamte erlitt bei dem plötzlichen und unerwarteten Schlag
ins Gesicht schwere Augenverletzungen und Schädelprellungen. Erste
Hinweise auf eine Schädelfraktur bestätigten sich bislang
glücklicherweise nicht. Derzeit wird er noch immer in einem Bremer
Krankenhaus ärztlich versorgt.
Da eine weitere Eskalation drohte, die Zirkusbetreiber das
Gelände verdunkelten und weiterer massive Drohungen ausstießen,
wurden weitere Kräfte - darunter auch Spezialkräfte der POLIZEI
BREMEN - zusammengezogen Nach Rücksprache mit dem Staatsanwalt der
Staatsanwaltschaft Bremen, Uwe Picard, erfolgte in den frühen
Morgenstunden eine Durchsuchung des Geländes, um die Straftäter zu
ermitteln und Beweismittel zu sichern. Wie Herr Picard betonte, sind
Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung, Landfriedensbruchs
und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet worden.
Angesichts des Großaufgebotes an Polizeikräften kam es zu keinen
weiteren Auseinandersetzungen. Es wurden mehrere Personen vorläufig
festgenommen. Sie werden derzeit bei der Polizei befragt und
erkennungsdienstlich behandelt. Beweismittel werden ausgewertet. Der
vermutliche Haupttäter, ein 33-jähriger Sohn der Zirkuschefin und
Bruder des vom Diensthund gebissenen Mannes ist zurzeit flüchtig.
Nach ihm wird gefahndet.
Bereits in der Vergangenheit ist der Zirkus bzw. seine Mitglieder
durch aggressives Verhalten aufgefallen. So kam es in einer
Nachbargemeinde des niedersächsischen Umlands zu größeren
Polizeieinsätzen. Auch in Bremen hat der Wanderzirkus bereits
mehrfach Station gemacht. Polizeiliche Einsätze, die von den
jeweiligen Einsatzkräften mit großer Nachsicht und einigem
Fingerspitzengefühl vollzogen wurden, verliefen bislang überwiegend
friedlich. Einmal führte aber lediglich die Androhung konkreter
Zwangs- bzw. Vollzugsmaßnahmen zum Einlenken durch die Zirkus-
betreiber.
Der jüngste Vorfall wird von der POLIZEI BREMEN zum
Anlass genommen, weitergehende Gespräche mit der zuständigen Behörde
zu führen, um erneute Anträge auf weitere „Gastspiele“ des
Wanderzirkus unter Berücksichtigung der aktuellen, aber auch der
vorangegangenen Vorfälle zu würdigen.
Da sag noch einer, Zirkus sei langweilig :D
(Bericht der Bremer Polizei)
Mit schweren Kopfverletzungen musste heute Morgen ein 47 Jahre
alter Bremer Polizeibeamter in ein Krankenhaus eingeliefert werden,
nachdem er bei einem erforderlichen Polizeieinsatz niedergeschlagen
worden war. Der Täter ist flüchtig.
Betreiber, Angehörige und Angestellte eines Wanderzirkus, der
derzeit in Woltmershausen Station macht, hatten bei einer Feier die
Anwohner derart mit Lärm gestört, dass die genervten Woltmershauser
die Polizei informierten. Die eintreffenden Einsatzkräfte wurden
sofort von den geschlossen auftretenden Zirkusleuten angegangen. Die
stark alkoholisierten „Artisten“ störten sich sofort an dem
Erscheinen der POLIZEI und taten dies unter Beschimpfungen und
massivsten Drohungen kund. Ein geordnetes Gespräch war nicht möglich.
In der Folge wurden die Polizeibeamten angegriffen. So erhielt eine
Diensthundeführerin von hinten einen Schlag auf den Kopf. Einer
Ohnmacht nah entging sie nur deshalb weiteren Angriffen, weil ihr
Diensthund erneuten Angriffen auf die Beamtin aber auch auf ihn
selbst ausbildungsgerecht begegnete: Er biss einen aggressiven
30-jährigen Familienclanmitglied mehrfach in Arme und Bauchbereich.
Der Mann wurde ebenso wie die verletzte 31 Jahre alte
Diensthundeführerin ärztlich behandelt. Die Beamtin erlitt starke
Prellungen am Kopf und musste geröntgt werden.
Im Zuge der Auseinandersetzungen wurde ein 47 Jahre alter
Polizeibeamter durch ein weiteres Zirkusmitglied niedergeschlagen.
Der Polizeibeamte erlitt bei dem plötzlichen und unerwarteten Schlag
ins Gesicht schwere Augenverletzungen und Schädelprellungen. Erste
Hinweise auf eine Schädelfraktur bestätigten sich bislang
glücklicherweise nicht. Derzeit wird er noch immer in einem Bremer
Krankenhaus ärztlich versorgt.
Da eine weitere Eskalation drohte, die Zirkusbetreiber das
Gelände verdunkelten und weiterer massive Drohungen ausstießen,
wurden weitere Kräfte - darunter auch Spezialkräfte der POLIZEI
BREMEN - zusammengezogen Nach Rücksprache mit dem Staatsanwalt der
Staatsanwaltschaft Bremen, Uwe Picard, erfolgte in den frühen
Morgenstunden eine Durchsuchung des Geländes, um die Straftäter zu
ermitteln und Beweismittel zu sichern. Wie Herr Picard betonte, sind
Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung, Landfriedensbruchs
und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet worden.
Angesichts des Großaufgebotes an Polizeikräften kam es zu keinen
weiteren Auseinandersetzungen. Es wurden mehrere Personen vorläufig
festgenommen. Sie werden derzeit bei der Polizei befragt und
erkennungsdienstlich behandelt. Beweismittel werden ausgewertet. Der
vermutliche Haupttäter, ein 33-jähriger Sohn der Zirkuschefin und
Bruder des vom Diensthund gebissenen Mannes ist zurzeit flüchtig.
Nach ihm wird gefahndet.
Bereits in der Vergangenheit ist der Zirkus bzw. seine Mitglieder
durch aggressives Verhalten aufgefallen. So kam es in einer
Nachbargemeinde des niedersächsischen Umlands zu größeren
Polizeieinsätzen. Auch in Bremen hat der Wanderzirkus bereits
mehrfach Station gemacht. Polizeiliche Einsätze, die von den
jeweiligen Einsatzkräften mit großer Nachsicht und einigem
Fingerspitzengefühl vollzogen wurden, verliefen bislang überwiegend
friedlich. Einmal führte aber lediglich die Androhung konkreter
Zwangs- bzw. Vollzugsmaßnahmen zum Einlenken durch die Zirkus-
betreiber.
Der jüngste Vorfall wird von der POLIZEI BREMEN zum
Anlass genommen, weitergehende Gespräche mit der zuständigen Behörde
zu führen, um erneute Anträge auf weitere „Gastspiele“ des
Wanderzirkus unter Berücksichtigung der aktuellen, aber auch der
vorangegangenen Vorfälle zu würdigen.
Da sag noch einer, Zirkus sei langweilig :D