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Chris1202
22.07.2004, 08:05
BLINDER PASSAGIER

Leiche flog tagelang im Fahrwerk eines Ferienfliegers mit

Im Fahrwerk eines LTU-Jets haben Flugzeugtechniker einen Toten entdeckt. Die Leiche des blinden Passagiers muss mehrmals über den Atlantik geflogen worden sein, bevor sie entdeckt wurde.

Düsseldorf - Eine Flugzeugtechnikerin fand den toten 20-jährigen Kubaner heute im Airbus-Fahrwerksschacht bei einer Routinekontrolle auf dem Düsseldorfer Flughafen, teilte die Staatsanwaltschaft mit. Nach achtstündiger Flugzeit war der in der Dominikanischen Republik gestartete Jet am Morgen in Düsseldorf gelandet.

Den Ermittlungen zufolge war der Mann an Sauerstoffmangel erstickt, nachdem die Maschine eine Reiseflughöhe von 10.000 Metern erreicht hatte. In dieser Höhe liegen die Temperaturen bei etwa minus 40 Grad Celsius. Der Obduktion zufolge lag der Tote, der nur Hose und T-Shirt trug, bereits seit einigen Tagen im Fahrwerksschacht. Die Leiche sei "mehrfach gefroren und wieder aufgetaut", sagte Staatsanwalt Johannes Mocken bei einer Pressekonferenz.

Nach Angaben der LTU war der Airbus zuletzt am Montag von einem kubanischen Flughafen gestartet. Dort könnte der 20-Jährige zugestiegen sein, vermutet LTU-Sprecher Marco Dadomo. Allerdings seien die Sicherheitsvorkehrungen auf Kuba wesentlich strenger als in der Dominikanischen Republik, wo es zudem zahlreiche kubanische Gastarbeiter gebe. Die Staatsanwaltschaft will nun mit der Familie des Mannes in Kontakt treten, um seinen Herkunftsort zu erfahren. Die Identität des Toten ist bekannt. Er trug Ausweispapiere bei sich.

Der Schacht, in dem der Mann gefunden wurde, liegt der LTU zufolge hinter dem Hauptschacht, in den das Fahrwerk während des Fluges eingefahren wird. Während der Hauptschacht nach jedem Start und jeder Landung kontrolliert wird, muss der hintere Schacht laut Luftfahrtvorschriften nur einmal pro Woche inspiziert werden. Daher sei die Leiche erst jetzt gefunden worden, sagte Dadomo.

Laut LTU werden weltweit pro Jahr zwischen fünf und zehn Fälle von blinden Passagieren bekannt, die sich in Fahrwerksschächten verstecken und dabei umkommen.


http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,309823,00.html



:freak: :freak: :freak:

hustlin l.
22.07.2004, 08:21
Die Leiche sei "mehrfach gefroren und wieder aufgetaut", sagte Staatsanwalt Johannes Mocken bei einer Pressekonferenz.

wie grob :freak:

Gomez
22.07.2004, 08:26
Mußn übles Ende sein...

man kann ja in dem Moment gar nichts machen...
Oben anklopfen is wohlnicht drin...

bös bös