Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Erstmals deutscher Anbieter von Musik in Tauschbörsen verurteilt


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Chris1202
08.06.2004, 17:07
ERSTE VERURTEILUNG

8000 Euro Schadensersatz wegen KaZaA-Nutzung

Das Aktenzeichen Az.: 95 Ds 1653 Js 15556/04 (57/04), Landgericht Cottbus, leitet ein neues Kapitel in der Geschichte des Konfliktes zwischen Musiktauschbörsen und Musikindustrie ein: Es ist die Verfahrensakte des hierzulande ersten verurteilten Filesharers. 23 Jahre jung ist der, und nun um 8000 Euro ärmer: Auf diese Schadensersatzsumme einigten sich seine Anwälte mit denen der Phonoverbände.

Dass es in den letzten Wochen zu Hausdurchsuchungen und Vorladungen gekommen war, pfiffen die Spatzen seit einiger Zeit von den Dächern. Landesweit suchten die meisten der 68 Beklagten Rat bei Anwälten, nachdem Schadensersatzforderungen im Bereich um 10.000 Euro eingegangen waren. Bei einigen schellte gleich die Polizei.

Bei dem nun in Cottbus verurteilten Mann fand die Polizei im Rahmen einer Hausdurchsuchung rund 6000 MP3-Dateien auf Festplatte und rund hundert gebrannte CDs mit tausend Liedern. Im Raum Stuttgart ging den Fahndern in der letzten Woche ein Lehrer ins Netz, der sich mehrere Tausend Titel zusammengesammelt hatte. In beiden Fällen hatten die Internet-Serviceprovider auf Anfrage der Staatsanwaltschaft die Daten der beklagten Personen herausgegeben.

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http://www.spiegel.de/netzwelt/politik/0,1518,303298,00.html

Man on a Mission
08.06.2004, 17:33
Bin ich froh das das ganze Emule zeugs usw. bei mir im Wohnheim nicht funzzt. :)
Aber scheisse ist das schon. :fuckyou: @ gesetzgeber.

Sense
08.06.2004, 17:49
Original geschrieben von Chris1202
In beiden Fällen hatten die Internet-Serviceprovider auf Anfrage der Staatsanwaltschaft die Daten der beklagten Personen herausgegeben.

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wer könnte das wohl gewesen sein, außer die liebe telekom! :fuckyou: