re-bug
29.07.2003, 12:21
Moin moin.
Ich komm ja nu eher aus der "Technoecke", und hab' mich in den letzten Jahren viel mit dem Thema Toleranz innerhalb der elektronischen Musik beschäftigen dürfen/müssen. Dabei ist mir aufgefallen, das gerade in der 'ach-so-toleranten" Underground-Szene (und da bezieh ich jetzt sämtliche Stilrichtungen mit ein) seit Jahren ein dermaßen übertriebenes Schubladendenken herrscht, das es einem manchmal fast die Lust am Feiern vermiesen möchte. Was es natürlich nicht tut. Aber trotzdem nervt es mich tierisch, das so viele Leute so derbe festgefahren sind. Z. Bsp. interessiere ich mich seit ca. 3 Jahren nicht mehr ausschließlich für "straighten" Techno/Techhouse, sondern kaufe meine Platten auch im Elektro/Breakbeat-Bereich. Finde es auch immer sehr erfrischend, wenn DJs nicht die ganze Zeit über dieselbe (Sound-)Schiene fahren, sondern innerhalb eines bestimmten Rahmens experementieren... Ich könnte mich auch niemals hinstellen, und Statements abgeben wie: "Ich hör nur Techno, alles andere is nix...". Nun hab ich eigentlich gedacht, das diese Entwicklung bei jedem stattfinden müsste, der sich ernsthaft mit eletronischer Musik auseinander setzt - aber Pustekuchen! Selbst auf großen Open-Airs wird a) die Grenze zwischen den einzelnen Stilrichtungen weitestgehendst aufrechterhalten, und das wirkt sich dann b) auch auf das Publikum aus, so das die meisten Leute schon eher in ihrem gewohnten Umfeld bleiben, und kein Ohr für das haben, was da sonst noch so passiert. Einzige Ausnahme ist da die Lovefield (www.lovefield.de), auf der wirklich sämtliche Spielarten vertreten sind, und bei der die Leute das auch erwarten. Einer der Gründe, warum ich mich wie Sau auf dieses Festival freue.
Wie seht Ihr denn diese Entwicklung? Findet überhaupt Entwicklung statt? Ich bin ja nu nich wirklich versiert, was den D'n'B/Jungle-Bereich angeht, aber es interessiert mich schon sehr. Ist man hier auch eher der Meinung: "Meins ist meins, und was der Bauer nicht kennt, dat frisst er nicht", oder lasst Ihr Euch auch gerne mal auf etwas Neues ein? Mein Eindruck ist bisher, das in der D'n'B/Jungle-Szene mehr gecrossovert (?) wird, und noch Mut zu Neuerungen vorhanden ist. Bin gespannt auf Eure Meinung!
Greetz&Beatz,
re-bug
Ich komm ja nu eher aus der "Technoecke", und hab' mich in den letzten Jahren viel mit dem Thema Toleranz innerhalb der elektronischen Musik beschäftigen dürfen/müssen. Dabei ist mir aufgefallen, das gerade in der 'ach-so-toleranten" Underground-Szene (und da bezieh ich jetzt sämtliche Stilrichtungen mit ein) seit Jahren ein dermaßen übertriebenes Schubladendenken herrscht, das es einem manchmal fast die Lust am Feiern vermiesen möchte. Was es natürlich nicht tut. Aber trotzdem nervt es mich tierisch, das so viele Leute so derbe festgefahren sind. Z. Bsp. interessiere ich mich seit ca. 3 Jahren nicht mehr ausschließlich für "straighten" Techno/Techhouse, sondern kaufe meine Platten auch im Elektro/Breakbeat-Bereich. Finde es auch immer sehr erfrischend, wenn DJs nicht die ganze Zeit über dieselbe (Sound-)Schiene fahren, sondern innerhalb eines bestimmten Rahmens experementieren... Ich könnte mich auch niemals hinstellen, und Statements abgeben wie: "Ich hör nur Techno, alles andere is nix...". Nun hab ich eigentlich gedacht, das diese Entwicklung bei jedem stattfinden müsste, der sich ernsthaft mit eletronischer Musik auseinander setzt - aber Pustekuchen! Selbst auf großen Open-Airs wird a) die Grenze zwischen den einzelnen Stilrichtungen weitestgehendst aufrechterhalten, und das wirkt sich dann b) auch auf das Publikum aus, so das die meisten Leute schon eher in ihrem gewohnten Umfeld bleiben, und kein Ohr für das haben, was da sonst noch so passiert. Einzige Ausnahme ist da die Lovefield (www.lovefield.de), auf der wirklich sämtliche Spielarten vertreten sind, und bei der die Leute das auch erwarten. Einer der Gründe, warum ich mich wie Sau auf dieses Festival freue.
Wie seht Ihr denn diese Entwicklung? Findet überhaupt Entwicklung statt? Ich bin ja nu nich wirklich versiert, was den D'n'B/Jungle-Bereich angeht, aber es interessiert mich schon sehr. Ist man hier auch eher der Meinung: "Meins ist meins, und was der Bauer nicht kennt, dat frisst er nicht", oder lasst Ihr Euch auch gerne mal auf etwas Neues ein? Mein Eindruck ist bisher, das in der D'n'B/Jungle-Szene mehr gecrossovert (?) wird, und noch Mut zu Neuerungen vorhanden ist. Bin gespannt auf Eure Meinung!
Greetz&Beatz,
re-bug