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Kings of the Jungle @ Universal D.O.G., Lahr


Veranstaltung: Kings of the Jungle  
Datum:   19.07.2008  
Location:   Universal D.O.G.  
Stadt:   Lahr  
DJs:   Mampi Swift, Aphrodite, Adamf F, Bryan Gee, Black Sun Empire, DJ Tease, Aquasky, DJane Simoné, Dr. Thing, Steve Phatvibe, Spor, Task Horizon, Phace Silent Extent, Muck & Trigun, John B, Nicky Blackmarket, DJ Storm, Danny Byrd, Nette & Spitfire, Soulsurfer, E.Decay, Dirk D, ...
 
MCs:   Skibadee, Fearless, Fatman D, Stamina, Ragga Twins, Dragoon, Sinista, Matt, Temper, Fava  


Bilder von der Kings of the Jungle findet Ihr in der Gallery

Review von basslinemonster

Hier unser Bericht vom Kings of the Jungle Summer Festival. Wir waren früher schon bei anderen Partys im Universal D.O.G. und kannten die Location. Und dort jetzt eine große Drum&Bass Party - ein Traum! Keine Ahnung was der Club früher mal war, aber es sind viele kleine und große Floor, verschiedene Bars, Ecken und Nischen, so dass man sich fast verlaufen konnte. Irgendwie erinnert der Laden einen ans Connexion in Mannheim.

Aber von Anfang an: Da der Club schon etwas in der Pampa lag sind wir mit dem Auto nach Lahr gefahren. 2,5 Stunden fahrt. Naja, aber das Gute ist das der Club sehr direkt an der Autobahn liegt. Kurz hinter der Autobahnabfahrt sind wir erstmal schön in eine Polizeikontrolle gekommen die sie wohl nur wegen der Party aufgebaut hatten. Aber alles war easy und die Officer auch sehr nett.

Als wir auf den Parkplatz gekommen sind, waren wir erstaunt dass der relativ leer war. Am Eingang ging alles sehr schnell, die Securities waren locker drauf und ließen einen gleich durch. Direkt im Eingangsbereich war ein großer Merchandisingstand wo man sich mit Tape- und CD-Packs, T-Shirts und Flyern versorgen konnte. Inzwischen war es halb 12.

Wenn man vom Eingang geradeaus ging, kam man in den großen Indoorfloor der mit seinen dicken Boxentürmen rechts und links, guten Sound und großer Bühne beeindruckte. Vorne rechts neben der Bühne ging es dann zum Openairfloor. Die Bühne war überdacht aber beim ersten Platzregen wurden die Tanzenden gut nass was aber keine störte. Im Openairbereich gab es auch Sitzmöglichkeiten auf einer Sandfläche mit Liegenstühlen. Hätte das Wetter besser mitgespielt hätte man sich fast wie am Strand fühlen könen.

Von draußen kam man dann vorbei an einer Fressbude (leckere Pizza!) Richtung Toiletten und weiter auf den "Red Floor" wo es technoider zur Sache ging. Dann konnte man wieder weiter Richtung Eingang gehen wo auch der Oldshool- und Breaksfloor lag.

Zur Musik: Auf dem Mainfloor wurde fett gefeiert wobei das Set von Adam F mit Skibba oder auch das Set von Nicky, Nicky, Nicky Blackmarket (zusammen mit MC Fearless und Fatman D glaube ich) am meisten nach vorne ging.

Auf dem Outdoorfloor kam trotz guter Sets von DJ Storm, MC Stamina, Danny Byrd, John B, Bryan Gee und so nicht die Kracherstimmung auf. Aber man konnte hier gut Entspannen, sich unterhalten und rauchen.

Das für uns musikalisch Beste wurde für uns im kleiner Red Floor gespielt der mit einer Monsteranlage ausgestattet war. Das Set von Phace und Spor hat uns besonders gut gefallen. Völlig verdrehte Sounds und immer noch eins drauf gesetzt.

Dicke Stimmung war auf dem Breaksfloor wo die Raggatwins diesmal zu ertragen waren. Aber auf Breaks und langsameres Zeug gefallen die mir sowieso besser.

Das Publikum war wie es bei jeder Kings ist. Sehr jung und teilweise gut verballert. Besondes heftig wars natürlich auf dem Mainfloor. Angenehmer war das Publikum auf den zwei kleinen Floors. Hier und da hörte man paar französische Worte. Aber trotz der Nähe zur Frankreich waren es recht wenige schien uns.

Die Getränkepreise war recht teuer, aber für einen Club noch erträglich. Wir waren bis 6 Uhr glaube ich im Club und sind dann, diesmal ohne Polizei, nach Hause getuckert. Wie lange es im D.O.G. noch weiterging weiß ich nicht.

Insgesamt war es eine coole Party, die man gerne gerne um die Ecke und nicht so weit in der Prärie hätte. Ein "European Summer Festival" war es für uns nicht. Mit dem Urban Art Forms Festival, wo wir paar Monate zuvor waren, war die Kings nicht zu vergleichen. Aber auf jeden Fall war es eine willkommene Abwechslung. See you in 2009.

21.11.2017, 01:46 h | 8 Junglists online