Roni Size, LTJ Bukem, Bassface Sascha, Franksen, Lomex, Public
MCs:
Conrad, Soultrain
Bilder von der Kings of the Jungle findet Ihr in der
Gallery Review von sweet&sour
Schon Wochen vor dem 14. Juni wurde die Party heiss diskutiert. Eine "Kings
of the Jungle" in Sven Väths schicken und schönen Cocoon Club?
War das nicht der Club mit der harten Tür und Dresscode? Da sollten die Junglists
mit ihren Klamotten reinkommen und feiern können? War das nicht der Club
mit den extrem Getränkepreisen? All die Bedenken wurden zum Glück nicht
bestätigt. Ganz im Gegenteil.
Als ich um 0.00 h am Cocoon Club ankam standen ungeführ 30 Leute in der Schlange
vor dem spacigen Dreiecks-Gebäude. Die Securities waren professionell und
freundlich. Klamottenmäßig ließen sie wirklich jeden rein. Manche
Vollsuffassis mussten (zum Glück) draußen bleiben.
Drinnen habe ich dann erstmal die Location gecheckt. Der Cocoon Club ist im Prinzip
ein riesieges Dreieck in dessen Mitte der große Mainfloor mit der Science-Fiction
DJ-Kanzel ist. Rund umd die Club geht ein Gang lang. An einer Seite geht es ab
zum Micro-Floor auf dem an dem Abend Nu Skool Breakz von Franksen und Public gespielt
wurden. An einer weiteren Seite des Dreiecks war eine große Chillout Area
mit Sitzmöglichkeiten, Visual und einer Bar. Über eine Treppe ging es
auf das Dach des Cocoon Club auf dem Ragga und Dancehall aufgelegt wurde.
Auf dem Mainfloor spielten die Frankfuter Locals Lomex und Franksen die Opener
Sets. Nach ihnen war es Zeit für das erste Highlight am Abend. LTJ Bukem
und sein Stamm-MC Conrad brachten die fette Anlage im Cocoon zum beben. Der Bukem-Style
mit dem supergeilen Sound war göttlich. Klare Höhen, Bässe die
tiefer als tief gingen und keine Übersteuerungen. Die Selection von Bukem
fand ich eher mau. Viele Andere nutzen die Zeit um sich den Club genauer anzuschauen.
Ehrlich, ich habe es noch nie erlebt dass die Leute so viel gestaunt und angefasst
haben.
Um 2.00 h war dann Bassface Sascha am Set, der die Stimmung mit seinem straigtem
Set schnell wieder nach oben brachte. MC Soultrain war der Mann an seiner Seite.
Erst um 4.00 begann Roni Size mit einem brutalen Intro seinen Auftritt. MC Dynamite,
der für mich beste MC überhaupt, machte so dermaßen Stimmung dass
man Gänsehaut bekam. Die Nebelkanone hüllte den Dancefloor in regelmäßigen
Abständen für Sekunden und dichtesten Nebel. Genauso schnell wie er
gekommen war, verzog er sich wieder. Roni Size spielte (übrigens mit Final
Scratch) fast die gleichen Tracks wie bei seinem Set der 1Xtra D&B Week in
Bristol. Es ging sehr ab. Whistles, Horns und Rewinds durfen natürlich nicht
fehlen. So eine Rave-Atmo hat Frankfurt selten erlebt.
Gegen sechs Uhr war dann Schluss und alle waren sich einig: Es muss eine Fortsetzung
geben. Alles in allem eine perfekte Partynacht. Einzig LTJ Bukem passte musikalisch
nicht 100% ins Programm. Wann gibt es den zweiten Teil?
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