Drum and Bass vs. Dancehall premium @ Orange Club, Kiel
Veranstaltung:
Drum and Bass vs. Dancehall premium
Datum:
04.11.2005
Location:
Orange Club
Stadt:
Kiel
DJs:
DJ Aphrodite (Urban Takeover, Aphrodite Rec., London/ UK), DJ Diaz-Soto
(One Nation, Kiel), Catchy Record Sound (Kiel)
MCs:
MC Soultrain (One Nation, Hamburg)
Bilder vom "Drum and Bass vs. Dancehall premium"
findet Ihr in der Gallery Review von aspekt:stereo für m-conspiracy
Selten hat man das Gefühl genau am richtigen Ort zu sein und genau das Richtige
zu tun. Doch wer am 04.11.2005 im Orange Club/ KI war, wird bestätigen: Done
well!
Club-Legende DJ Aphrodite aka Gavin King der auf zahlreiche Veröffentlichungen
(über 40 Stück) auf seinem Label Aphrodite Recordings sowie auf dem
zusammen mit seinem Partner Mickey Finn geführte Urban Takeover Label blicken
kann war in der Landeshauptstadt Kiel.
Gerüchte, die der Redaktion im Vorfeld zu Ohren kamen, Aphrodite würde
Mix-CD’s laufen lassen, schlecht Mixen etc, fegte der Meister persönlich
ad absurdum, ruhig stand er hinter den Tables, zeigte keinerlei Starallüren,
mixte 2 Stunden und behielt dabei sein Publikum sehr aufmerksam im Auge.
Nachdem die Kieler Reggae-Crew Catchy Record Sound das Publikum schon fast bis
zum Siedepunkt aufgewärmt hatte, betrat Aphrodite zusammen mit MC Soultrain
die Bühne. Schon kurze Zeit später kochte die Stimmung in einem Bereich
den man Euphorie nennen kann. Jeder neue Track wurde mit Schreien begrüsst,
beinahe jeder Break wurde von klatschenden Händen begleitet, bei Flächen
gingen Feuerzeuge an. Stilistisch legte sich Aphrodite in seinem Set nicht fest,
die Bandbreite zog sich von JumpUp, Breakcore über Jungle zu Reggae, was
sich vielleicht befremdlich anmutet war doch irgendwie selbstverständlich.
So wurde man von böse-darken Prodigy Remixen zu Congo Natty’s „Junglist“
zu „ready or not“ und „Much Love“, Klassikern und neuen
Platten, hin und her geschickt.
Als der 44jahrige Gavin King nach 2 Stunden sein Set beendete, reagierte das Publikum
wie bei einem Konzertende, tosender Applaus und Zugabe-Rufe (- die leider nicht
erhört wurden), DJ Diaz-Soto übernahm die Plattenspieler und die Crowd
feierte bis zur Sperrstunde. So kann man zusammenfassend sagen: Grossartige Party,
Danke an die Veranstalter!
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