Teebee, John B, AJC, Amaning, J-Cut, Kolt Siewerts, Giana Brotherz, Rinc,
DJ Basic, DJ GQ, Lifeforce, Vienna Scientists, Electric Mojo, ...
MC's:
Lowqui, ...
Bilder von "Greenbeatz" findet Ihr in der
Gallery. Review von coconut
Am Freitag den 20.08.04 fand das zweite Greenbeatz Festival im Stadtgarten in
Köln statt. Mit Unterstützung von Bündnis 90/ die Grünen,
trafen zwei der renommiertesten Kölner Drum'n' Crews aufeinander. Pathfinder
und PLAY! haben sich im Rahmen der c/o Pop zusammen getan, um auf drei Floors
ein hochkarätiges Lineup zu präsentieren.
Artist wie die Hip Hopper Kool DJ GQ von Curse, Lifeforce und Sprinta von Beats
aus der Bude ließen meinen hübschen Arsch zum wackeln bringen. Abwechslung
brachte auch der liquide Sound aus dem Restaurant, wo man sich vom absteppen auf
bequemen IKEA-artigen Sitzgelegenheiten ausruhen konnte. Electric Mojo feat. Michael
Sauer und die Vienna Scientists feat. Jürgen Drimal versüßten
mir dann das Ganze.
Mein persönliches Highlight, warum ich mich schon Tage vorher unruhig gefühlt
habe und ich den weiten weg vom Bodensee zur Domstadt machte, war - neben meiner
Freundin Danii - John B! Weil ich bei meinem letzten Besuch in Köln schon
einmal in der Venloer Strasse saß, um eine vorzügliche Pizza zu verspeisen,
die ich bei einem der Imbissbuden gekauft habe, kannte ich den Stadtgarten schon
von außen.
Dann waren wir drin. Ich hatte John B noch nie live gesehen. Es war aber kein
Problem diesen krassen Freak unter allen anderen zu erkennen. Faszination Nr.
2 war für mich, mit wie viel Style er eine Magnumflasche Weißwein zu
Anfang öffnete, sich ein Glas einschenkte und es genüsslich leerte.
Dies wiederholte sich so oft , bis die Flasche nach ungefähr 1,5 Std leer
war.
Schon sein erster Track, "Midnight Air" von seinem Album "In Transit"
ließen mir sanfte Schauer den Rücken runter wandern und ich bekam eine
Gänsehaut. Bei dem Mix von Marilin Manson war dann keiner mehr zu halten.
Leider spricht John B's "In Transit" Album nicht jeden an und Kommentare
über das waghalsige Experiment Synthipop-artiger Tracks, fallen verschieden
aus. Zwar verständlich, da die 80er nicht jedermanns Sache sind, aber für
mich perfekt. Er ist wohl der einzige Künstler der "Robot Drum and Bass"
zu einem Begriff macht.
Der Norweger Teebee, der jetzt in London lebt, brachte dann die schon sehr stickige
und feuchte Luft richtig zum Sieden. Mit geschickter Fingerfertigkeit scratchte
sich der Wahlengländer aus der Metallheatzschmiede durch den Abend.
Ein überaus gelungener Abend in der Domstadt und mit 10,- Euro im Vorverkauf
und 12,- Euro an der Abendkasse durchaus erschwinglich. Von den Preisen könnte
sich die Oberschwäbische Region (meine Heimat) eine Scheibe abschneiden.
Ein Besuch der Domstadt und deren Parties von der Play oder Pathfinder Crew sind
auf jedenfall lohnenswert.
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