Skibadee, Shabba, IC3, Eksman, Tali, Navigator, Soultrain, Sinista, Darrisson, Little Monk, Temper, Stunnah, Mex-E, etc.
Bilder von "Kings of the Jungle" findet Ihr
in der Gallery. Review von Sonja
Nach der "One Love" 2001 mal wieder eine Party in der Stadthalle
(diesmal Nr. 7) - und dann noch die "Kings of the Jungle" mit der
North-Ausgabe. Die Anfahrt war super easy, weil die Stadthalle in Bremen direkt am
Bahnhof liegt. Unsere schönen VVK-Karten wurden entwertet und zack
waren wir in der Halle.
In dem Vorraum waren Essen-, Getränke- und Merchandsingstände untergebracht.
Eine open Air Area gab es nicht. Man konnte aber für 2,50 EUR Wiedereinlass-Bänchen
kaufen. Vom Eingang nach rechts ging es zum "Future Sound of D&B"
Floor wo gerade DJ Dex und MC Sinista das warm up machten. Der Sound war auf diesem
kleinen Floor dick und auch die größe des Floors war optimal.
Anders auf dem main Floor: Die Halle war riesig. Dort hätten locker
10.000 Leute reingepasst. An der einer Seite der Halle war eine große
Bühne aufgebaut von der links und rechts zwei große Videoscreens
hingen auf den Animationen und die gefilmten Artists zu sehen waren.
Das line-up war ähnlich wie einen Tag zuvor in Mannheim, mit leichten
Variationen: Statt Andy C sollte DJ Hype nach Bremen kommen - er kam
aber nicht. :) Außerdem war DJ SS noch am Start und natürlich die
locals aus Bremen, Hamburg, Hannover, etc.
Eine Etage tiefer war der Oldschool/Breakbeat Floor und noch ein
weitere D&B Floor untergebracht. Letzteren hätte man sich sparen
können. Nicht wegen den DJs, sondern weil der Floor direkt neben den
Toiletten war und eigentlich kein "Floor" war. Und Drum'n'Bass auf
zwei Floors ist ausreichend. Dann lieber noch einen Floor mit Chill- oder
Newskool Beats.
Auf dem vorderen der zwei unteren Floors war der Highlight des Abends
mit Sicherheit Panacea der zeigte was für
ihn Hardcore und "Krieg im Club" bedeutet. Headbang Action wie bei Slayer!
Der Future Sound of D&B Floor war ständig gut besucht, aber nicht
brechend voll, obwohl die Beats von Pendulum, Concord Dawn,
Counterstrike und Temper D delicious waren und über die gute Anlage
druckvoll rüber kamen.
Aber das Publikum rockte lieber auf dem main Floor. Das Set von Shy FX
wurde von der Neuseeländerin MC Tali begleitet, die die Menge in
Ekstase versetzte. Wobei nicht nur ihre einzigartige Stimme, sondern
auch ihr Aussehen und ihre heißen Bewegungen auf der Bühne manchem den
Mund offen stehen ließ. Shy FX's Set war gewohnt jump-up lastig mit
einem neuen Original Nuttah Remix, der natürlich ge-rewinded wurde.
DJ Craze war dann zusammen mit seinem MC Sharpness und dem SAS Team
Shabba und Skibadee als nächste an den Turntables. Nach einem langen
Hip-Hop Intro ging es mit bekannten Tracks on and on and on. Seine
Scratchkünste zeigte er nicht sehr oft.
Mr. Formation DJ SS spielte ein hartes Set, dass von MC IC3, Skiba, Shabba, Eksman
und dem champagner-trinkenden MC Navigator "unterstützt" wurde.
Alle MCs hatten Spaß wie man sehen konnte und genossen es von den Leuten
gefeiert zu werden.
Nach DJ SS kam E.Decay auf die Bühne und repräsentierte die Rawhill
Cru mit einem Set, dass bei der Menge gut ankam.
Die Lichtinstallationen und die Leinwände zeigten dass hier Profis am
Werk waren. Big up dafür.
Die Stadthalle die ja eigentlich eine Messehalle ist, ist meiner Meinung nach
nur bedingt als Partylocatioin geeignet. Eine richtige Clubatmosphäre kann
in so einer großen und hohen Halle schwer aufkommen. Die hohen Hallen haben
natürlich auch einen Vorteil: Sehr gutes Klima und angenehme Temperaturen
zum Feiern. Außerdem gab es faire Getränkepreise die weit unter Club-Niveau
lagen. Trotzdem ein gelungener Einstand von "Kings of the Jungle" in
Bremen.
Bis zum nächsten Mal...
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