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Future Frühjahrszauber 2001


Veranstaltung: Future Frühjahrszauber 2001  
Datum:   15.04.2001  
Location:   MS Connexion  
Stadt:   Mannheim  
DJ's:   Hype, Andy C, Digital, Storm, Bad Company, Luna C, Loo-P, Smood, Jan Sirup, Feed, Djane Simone, T-Break, Punkfood, Soundball, Ben.ji, Frederique le Roque, okoehler  
MC's:   Skibadee, Magika, Flux, Soultrain, P


Bilder vom "Future Frühjahrszauber" findet Ihr in der Gallery

Review #1 von DopeCutz

Wir sind so um 22.30 h in Mannheim angekommen. Vor dem Eingang des Connexion war es schon recht voll. Es regnete zum Glück nicht, aber vorsichtshalber wartete man geschützt unter einer Reihe von Schirmen und Zelten.

Nachdem wir die DM 45.- gezahlt hatten waren wir in der Partyburg und es fiel uns gleich auf, dass ausreichend Timetables, sowie Beschriftung, wo welcher Floor zu finden war, aushingen. In der Stage war der 21st century floor auf dem Feed, Jan Sirup, Storm und Bad Company auflegen sollten.

In der halb abgetrennten Factory Halle, war der Oldschool/Happy Floor, auf dem ebenfalls Jan Sirup, T-Break, Kniteforce's Luna C und DJane Simone spielten. An einer langen Bar konnte man hier Getränke zu einigermaßen moderaten Preisen erstehen (Water Joe DM 7.-).

Am Ende der Halle war die Gaderobe. Hier wartete und drückte man bis zu 30 Minuten ehe man es schaffte seine Klamotten abzugeben und später wieder abzuholen. (Kritikpunkt!). Ging man durch einen schmalen Gang gelangte man zu Klos und dann an die Openair Area. An der Treppe hoch in den großen Club war ein Merchandising Stand, an dem man Tapepacks, Horns, Poster, Future T-Shirts, etc. kaufen konnte.

Auf der Ebene des großen Floors war links der Stand des SubCulture Magazins. Rechts ging es zu den anderen Toiletten. Durch das Bistro gelangte man in den jetzt umgebauten Chillout Floor "Living Room". Drückte man sich durch den Big Floor hindurch gelangte man auf den 2Step Floor, auf dem man den ganzen Abend über ausreichend Platz zum Tanzen und frische Luft hatte. Denn eine Treppe führte vom diesem Floor wieder zur Openair Area - somit schloss sich der Kreis.

Wenn man sich mit einigen Leute unterhielt war man überrascht woher die Junglists überall angereist waren: Hannover, Bremen, München, Berlin, Frankreich, Schweiz, Österreich.

Doch nun zur Musik:
Allgemein konnte man sich nur schwer entscheiden, auf welchem Floor man nun rocken sollte. Auf dem Planet Lost Floor heizte DJ Smood gefolgte von Loo-P zusammen mit MC Soultrain und MC P den Massen unglaublich ein. Topstimmung bei deutsche DJs!

Als dann DJ Hype an die 1210er trat war gab es kein Halten mehr. Seine Selection würzte er mit feinsten Scratcheinlagen. Fett.

Nach Hype war dann "worlds no.1 D&B DJ" Andy C an der Reihe, der gleich mit einem Wahnsinnstrack losballerte. Sein Mixing war un-glaub-lich! Neben vielen unbekannten Sachen spielte er viel RAM und BC Recordings stuff.

Nach Andy C kam Producer Digital an die Reihe, zu dem ich allerdings nicht viel sagen kann, weil wir uns zum 21st Century Breaks Floor bewegten: DJ Storm lieferte dort ein Top-Set und rockte neben dem schwitzenden MC Flux richtig ab. Zuvor hatten die Stuttgarten Danielson&Freeman, der Berliner DJ Feed, Jan Sirup und MC Madeguy auf diesem Floor die Beats etwas darker rollen lassen.

Nach Storm kam )EIB( (Bad Company), die mit derben Basslines und schnellen, geraden Beats rockten - dark!

Auf dem Happy Floor machte Jan Sirup und T-Break den Anfang und spielten viele alte Jungle Tracks aus den Jahren 93-97. Danach kam Mr. Kniteforce Luna C. Viele waren sicher nur wegen ihm auf die Future gekommen. Denn wann hat man schon die Gelegenheit solch ein Urgestein der englischen Happyhardcore Szene live zu erleben?

Und Luna C spielte die komplette Palette, alle Knaller. "Hold your hands to heaven" während seines ganzen Sets. Den Abschluss auf diesem Floor besorgte DJane Simone, die die Happycrowd musikalisch wunderbar in den Morgen begleitete.

Um 6.00 Uhr verabschiedeten wir uns dann von der netten Security und machten uns auf dem Heimweg - mit dem Taxi.

Rückblickend: Die Deko und Lightshows waren gut, die Musik 1st class, die Stimmung top, leider teilweise etwas zu voll und Probleme an der Gaderobe.

Und: Alle DJs und MCs die man sah hatten so viel Spaß bei ihrem Job, wie man es selten sieht. Wann sieht man schon DJ Hype auf der Bühne zum Set von Andy C derbe tanzen, und Storm oder Luna C die Arme in die Höhe reißen?

Also alle Leute, die sich über den fehlenden Partyvibe von früher beschwerten, dürften auf der Future Ihr Frühjahrserwachen gehabt haben.
...see ya in Mannheim


Review #2 von Hannes

Fangen wir ganz vorne an ca 23.30: Wir kommen an. Einen Parkplatz hatten wir schnell gefunden und auch der Einlass ging schnell. Warum ausgerechnet ich eine Ewigkeit gefilzt wurde ist mir ein Rätsel, aber kein Problem!

Los gehts, zuerst zur Garderobe dann straight zur ersten Theke ein paar Bier trinken und warten bis Hype anfängt. Und nun nahm das Unglück seinen Lauf: Hype legt los also schnell auf die Tanzfläche!!! Diesen Gedanken hatten wohl einige hundert Menschen und so kam man sich vor wie auf der Tanzfläche bei einem Deftones Konzert. Tanzen ging nicht. Alle paar Sekunden stand jemand anderes auf meinem Fuß - Scheiße.

Ok runter in 10 min fängt Storm an. Gesagt, getan, wir kämpften uns durch die Menschenmassen die Treppe runter und kamen dann zum 21st century urban breakz floor wo Jan Sirup sein Bestes gab.

Doch als Storm anfing bot sich exakt das gleiche Bild. Tanzen machte nicht wirklich Spaß, Es war so warm, daß der Schweiß über die Decke wieder auf die Menschen zurückkam, Die MCs hörten gar nicht auf zu labern blablablablabblablablabla und die DJs machten ein rewind nach dem anderen, was mit der Zeit auch unglaublich auf die Nerven geht.

Ca 5.30 Uhr waren wir dann fertig: Wir hatten trotz allem eine Menge Spaß, aber das Schlimmste stand uns noch bevor: der Kampf zur Garderobe und zurück. Irgendein helles Köpflein hatte die Garderobe so geplant, daß man eine 5 Meter * 6 Meter Fläche vor der Garderobe freiließ. Dies war der Eingang und Ausgang zur Garderobe. Dies hätte auch funktioniert wenn wir uns alle so angestellt hätten wie wir es im Kindergarten gelernt haben. Leider war das nicht der Fall und so drückte eine Menschenmasse gegen die 5 Meter Garderobe.

Nach ca 30 Minuten hin und 10 Minuten wieder durch die Menschen zurück hatten wir auch unsere Jacken wieder. Und gingen nach Hause.

Alles in allem war der Future Frühjahrzauber ein von der größe beeindrucker Event. Aber ein paar Kleinigkeiten degradierten ihn zu einer mittelmäßigen Veranstaltung.


Review #3 von René Bugner

Bevor wir (Oli, Jula und Ich) im MS Connexion zur grossen Future "Frühjahrszauber"-Party auftauchten, hatten wir schon eine kleine Party im Auto hinter uns. Durch (wie fast immer...) perfekt durchgeführte Zeitorganisation kam es dazu, dass wir erst kurz nach 24h in Mannheim ankamen und dementsprechend Jula´s B-Day im Auto bzw. kurz danach auf dem Connexion-Parkplatz gefeiert haben.

Aber eine lustige Party stand uns ja noch bevor und wir waren alle bester Dinge, als wir in Richtung Connexion trabten. Einzig vermissten wir den Imbiss-Stand, der manchmal vor dem Connexion steht, da Oli schon ein leichtes Hungergefühl hatten, das zu diesem Zeitpunkt bekämpft hätte werden müssen...

So jetzt aber genug gelabert - kommen wir zur Party: Nach mehr oder weniger problemlosen Einlass (Thanks for helping out, Kai...) ließen wir uns zuerst mal auf den Oldskool-Floor treiben, wo gerade T-Break am Start war. Sehr nette Einstimmung auf die Party und es war genug Zeit zu planen, wen man jetzt zeitplantechnisch von den Haupt-Acts sehen will bzw. kann.

Ich hatte mich zum Start auf jeden Fall für Andy C. entschieden, da ich fälschlicherweise dachte, er würde als erster UK-Act auf dem "Planet Lost" (oben) auflegen. Wir waren also dort am Start und lauschten den letzten Platten von Loo-p, der ziemlich geil auflegte.

Dabei versuchten wir irgendwie einen guten Platz zum Tanzen (also wirklich Tanzen und nicht in der Masse hoch und runterspringen...) zu organisieren, was sich aber zu diesem Zeitpunkt und auch noch lange Zeit später als unmöglich herausstellte. Es war mal wieder brechend voll und man fühlte sich an jeder Ecke, als würde man mitten im Gang stehen...

Egal - Loo-p spielte "Dreamworld" von Intalex als letzte Platte, die im Moment zu meinen Lieblingsplatten gehört und bekam anschliessend den verdienten Beifall der Crowd. Während nun scheinbar diskutiert wurde, wer als nächstes dran ist (Hype und Andy C waren beide am Start...) wurde plötzlich dieser Mel. B-Charthit gedroppt. Keinen Plan, wer die Scheibe draufgelegt hatte, aber ich hatte was zum Schmunzeln, als ich viele drauf abgehen sah....

Dann war der Spuk zu Ende und Hype startete sein Set, was meinen Zeitplan doch arg durcheinander brachte, da ich ja eigentlich Andy C erwartet hatte. Hype bretterte gleich mächtig los und die Crowd war sehr schnell am flippen. Die Stimmung war so geil, wie lange nicht mehr, so das Hype und Skibadee am Mic kaum Probleme hatten das Publikum zum Rocken zu bringen.

Wie schon gesagt, war es derbe voll und ich hab Hype echt schon zu oft gesehen, so das wir nach ´ner halben Stunde runter auf den "21st Century Urban Breakz Floor" sind, wo Storm angekündigt war. Dort war es auch sehr gut gefüllt, aber es gab noch einzelne Flächen, wo man genug Platz zum Tanzen hatte. Perfektes timing: Wir haben noch die letzten beiden Platten von Jan Sirup mitbekommen, bevor die "first Lady of Drum´N´Bass" aus dem Hause Metalheadz hinter die Decks trat.

Nebenbei noch ein Wort zu Jan Sirup: Ich höre Ihn immer wieder gerne und er spielt immer sehr saubere Sets. Ich versteh nicht, warum er in manchen Foren für seine Art kritisiert wird... Dank Dir nochmal, das Du im Nov ´99 auf unserer Party in Nieder-Olm am Start warst...

Storm und Flux waren jetzt also am Werke und man sah den Beiden an, das sie sich was vorgenommen hatten. Storm mixte tighter than ever und wurde Ihrem Ruf gerecht, während Flux mit seinen variabel eingesetzten Chants die Crowd immer wieder anfeuerte.

Storm zog wirklich alle Register und brachte die Stimmung mehrmals zum überkochen. Sehr geiles Set mit diversen Dub-Highlights - natürlich auch das unvermeidbare "up all night", das im Moment jede Party killt... Wir waren total begeistert - einziger Minuspunkt waren die vielen Rewinds. Ist natürlich ein Problem, wenn die Stimmung so gut ist, aber trotzdem sollte man nicht fast jeden Track "zurückziehen" Ich hab bei ca. 12 Rewinds aufgehört zu zählen...

Aber nochmals, für mich war Storm der absolute Höhepunkt dieser Future. Massive Respect!

Da Storm so geil war, mussten wir zwangsläufig auf die erste halbe Stunde des Andy C.-Sets verzichten. Argh! Man hätte die Beiden auf einen Floor packen sollen. Naja, was ich so erzählt bekommen hab, muss ich ein superphates Intro verpasst haben. Aber - ich denk mal, man wird diesen Knaller-Tune noch öfters auf Dub hören. Weiss jemand zufällig, wie der erste Tune von Andy C. hieß?

Skibadee droppte immer noch einen Rhyme nach dem anderen und hier hatte sich wahrlich ein gutes Paar zusammengefunden: Nach den beiden Polls auf der breakbeat.co.uk mit Andy C der beste Drum´N´Bass DJ und mit Skibba der beste Drum'n'Bass MC.

Dementsprechend phat war auch das Set. Andy C mixte phantastisch schnell und genau wie eh und jeh... Es ist immer wieder überraschend, wie er im Intro noch schnell einen Track kurz reinmischt und dann nach dem Drop den nächsten Übergang mit einem anderen Track macht. Er ist echt der technisch beste DJ im Moment und er hat auch das nötige Charisma. Er feiert mit den Leuten und man sieht, das er mit ganzem Herzen bei der Sache dabei ist.

Zu Skibba gibt es auch kaum noch was zu sagen. Er war knapp 4 Stunden lang der Alleinunterhalter am Mic und liess nie Langeweile aufkommen. Auch er hat sicherlich den Titel 'best MC' wie kaum ein anderer verdient. Andy's Set war durchgehend bretternd und wie nicht anders zu erwarten hat man diverse Ram-Klassiker und Dubs (z.B. das kontroverse "bodyrock"...) gehört, die die Crowd ständig am Limit hielten. Klasse Mixing, Trackselection und MCing machten das Set zu einem der absoluten Highlights dieser Future, wobei für mich persönlich das Storm-Set ein wenig mehr kickte....

Nach Andy C's Set war auf dem "Planet Lost" stimmungsmässig ein wenig die Luft raus. Das äusserte sich durch überraschend viel Platz auf und abseits der Tanzfläche, als Digital an die Decks trat. Da ich Ihn zu einem meiner Lieblingsproducer zähle hab ich mir die ersten Tunes gegeben, die auch wirklich sehr phat waren.

Der Mann hat geile Platten am Start - Ich will mehr von dem Zeug... Allerdings war bei mir die Luft raus, so das ich noch ein bisschen mit verpeilten Jungs gelabert hab :-) Könnt Ihr Euch das vorstellen? Da erzählt man ´ne Zeitlang mit jemandem und plötzlich (ohne Grund und mitten im Gespräch...) versteht der Typ keinen Satz mehr... Ich hab es mehrmals wiederholt, aber keine Chance. Der Typ hat einfach nix mehr gerafft (for those who know... ;-))))

Nach dem Erlebnis hat es uns dann zum Ende der Future wieder auf den Oldskool-Floor verschlagen, nachdem dort ja auch alles angefangen hatte... Dort war gerade DJane Simoné (Liebe Grüsse von Jula und mir...) am rocken.

Wir haben noch knapp 45 Minuten mit Simoné gefeiert, die wirklich die ganzen Klassiker rausgehauen hat und sich tierisch über die Party gefreut hat. Das hat man auch an den Reaktionen auf der Tanzfläche gemerkt, die Simoné nicht gehen lassen wollten aber nach diversem Herauszögern lief auch hier die letzte Platte und die Lichter gingen im Connexion an...

Zeit für ein kleines Fazit: Insgesamt fand ich die Future doch sehr positiv und finde die Future-Macher haben wieder einmal ein grosses Lob verdient. Wie fast immer waren alle angekündigten Artists am Start und haben auch überzeugt. Die Deko fand ich auch ziemlich gelungen, nicht so lieblos oder überhaupt nicht vorhanden, wie das oft auf anderen Events der Fall ist.

Die Stimmung war eigentlich den gesamten Abend über genial - ich hab mich seit langem nicht mehr so wohl in Mannheim gefühlt. Natürlich gibt es auch negative Punkte, die mir aufgefallen sind, die ich auch kurz ansprechen will:

Zum einen fand ich die Aufteilung des Connexion ein wenig misslungen... Warum hat man den Oldskool-Floor nicht mit dem "21st Century Urban Breakz-Floor" getauscht und dann die komplette Halle zugänglich gemacht. Durch die Absperrungen wurde viel Platz vergeudet....

Zum anderen fand ich es Schade, das Digital so wenig Zeit für sein Set hatte und generell fand ich die Zeiteinteilung des Abends ungeschickt. Vielleicht sollte man bei den nächsten Parties nur einen Hauptfloor machen (z.B. 4 Headliner mit 90 Minuten Sets....) oder eben 2 Floors mit komplett unterschiedlichen Styles, wo die Sets aber zeitgleich laufen. Das als Anregung...

Zum Schluss aber noch mal einen phaten Respect an die Future-Macher für die Party, die wirklich sehr gelungen war und den Preis gerechtfertigt hat. Quality as ever...

Liebe Grüsse an Oli, Jula, Antje, Johanna, Claudia, Matthias, Stefan, Kai, Odie, Anke, Simoné, und alle, die ich vergessen hab...
Cheers, René


Review #4 von junglemusic.de

Ein Glück! Wir haben die Erde doch noch, nach einigen Umwegen, gefunden und unser neues Spacemobil sicher gelandet. Unsere Absicht war ursprünglich einmal zu sehen wie die Erdlinge ihr so genanntes Osterfest verbringen. Leider war es schon dunkel und meine beiden Begleiter und ich anscheinend etwas zu spät. Aber plötzlich entdeckten wir, für uns nicht entzifferbare, seltsame Lichtsignale, deren Quelle wir natürlich sofort zu suchen begannen (man wollte ja schließlich noch etwas erleben).
Gesagt getan, am Ursprung der Lichtstrahlen angekommen hörten wir aus einem Gebäude laute, dumpfe Töne und andere bis hierhin noch undefinierbare Geräusche deren Ursache wir unbedingt auf den Grund gehen mussten.

Drinnen angekommen (zum Glück gibt es heutzutage Pocketbeamer für kurze Strecken) mussten wir erstmal klar kommen und uns orientieren (was durch die Beschilderung der Räume kein großer Act war). Uns wurde bewusst, daß wir uns auf einer großen Party, wie diese Art von Veranstaltung auf diesem Planeten genannt wird, befanden. So haben wir uns das mit Ostern eigentlich nicht so ganz vorgestellt, aber es versprach eine lustige Nacht zu werden.
Die schnellen Rythmen an sich waren für uns nichts neues, wir mussten uns nur an deren Anordnung und Kombination gewöhnen. Auch der Ursprung dieser Musik, nämlich schwarze, runde Platten die von verschiedenen Menschen in Maschinen eingelegt wurden stellten für uns eine komplett neue Art zu musizieren dar. Diese Musik wurde von, wir haben uns erkundigt, sog. Mc`s mit rythmischem Sprechgesang unterstützt. Meiner Meinung nach haben diese Leute in den 5 verschiedenen Räumen gute Arbeit geleistet.

Die meiste Zeit dieser Erdennacht habe ich bei "PLANET LOST" mit Musikanten wie den Dj's Hype, Andy C und Digital die konstant für sehr gute Beats sorgten und außerdem von Jungs wie MC Skibadee, MC Magika und MC Soultrain lauthals unterstützt wurden. Parallel hierzu servierten im Raum der "21ST CENTURY URBAN BREAKZ" ein gewisser Herr Jan Sirup, Storm und Bad Company, unterstützt und begleitet von Feed und Mc Flux eine akustische Meisterleistung und sorgten für eine Bombenstimmung. Zu den restlichen Acts kann ich leider nicht viel sagen, da unsere Gattung nicht die Möglichkeit hat, was den Erdlingen wohl möglich zu sein scheint, ein Wesen in zwei aufzuteilen.
Aber was ich beim durchqueren so mitbekommen habe, konnte man in diesen drei Räumen nicht minder gute Musik zu Gehör bekommen. Leider mussten wir völlig erledigt das MS Connection (Einer meiner beiden Begleiter hatte den Namen des Veranstaltungsortes erfragt) ca. um 6.00 Uhr verlassen. wir suchten unser Mobil und legten uns erstmal zum Regenerieren in die Sportsitze mit Energiezufuhr und ließen die Nacht ausklingen.
Gegen 9.00 Uhr Erdzeit starteten wir die Düsen, Schalteten das MagnetSchild ein und hoben ab Richtung Heimat. Wir haben uns geschworen, das nächste Osterfest wieder auf der Erde unter hoffentlich ähnlichen Umständen zu feiern.

Bleibt uns nur noch ein Gruß an alle mit denen wir feiern durften und an diejenigen die dafür gesorgt haben, daß die F-U-T-U-R-E so war wie sie war.

Thanks to junglemusic.de
18.11.2017, 11:14 h | 5 Junglists online