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Royal Rumble Urban Takeover Labelnight


Veranstaltung: Royal Rumble Urban Takeover Labelnight  
Datum:   05.01.2001  
Location:   MS Connexion  
Stadt:   Mannheim  
DJ's:   Mickey Finn, Aphrodite, Mulder, Jan Sirup, Smood, Royal Rumble Squad  
MC's:   Ragga Twins, Navigator, Spyda, Shadowhunter


Bilder von der "Urban Takeover Labelnight" findet Ihr in der Gallery

Review #1 von Jens Brahl

Royal Rumble rult! So oder ähnlich werden viele die Urban Takeover Label Night bezeichnen. Doch von vorne:

Wir kamen um 23.00 h am Connexion an, stießen erstmal auf eine lange Schlange am Einlass und zahlten die DM 35.-. Für diese recht frühe Zeit war es im Club schon sehr voll. Werden alle angekündigten DJ's und MC's kommen? Ja! Gut.

Im großen Club des Connexion legte DJ Smood auf, der von vielen (war ja klar) local MC's supportet wurde. Auf dem 2. Floor legten das Royal Rumble Squad Oldschool-, Ragga- und HipHop-Sounds auf. Wer chillen wollte konnte das hier sehr gut tun.

Um 0.30 h war es Zeit für Aphrodite - unterstützt wurde er von Deman Rocker und Badman Flinty aka The Ragga Twins. Ab jetzt wurde ein nicht mehr endendes wollendes Feuerwerk abgebrannt. 'Chilipilipiajooooo...'! Fett!

Nach 2 Stunden Aphrodite bewies dann Produzent Mulder, dass er auch hervorragend an den Turntables aggieren kann. Sein Set beinhaltete viele Oldschool-Tunes und auch ruhige Tracks die er aber geschickt nutzte, um die Stimmung wieder neu aufzubauen und höher zu treiben.

Der Jamaikaner MC Spyda gab sich dazu mit Navigator eine fette Rhymebattle, wobei Spyda's ekstatisch zuckende Bewegungen irgendwie an Joe Jocker in seinen besten Jahren erinnerte. *g*

Kurzzeitig wurde Navi wohl etwas stinkig, weil ihm jemand eine brennende Kippe ins Genick schnickte.... das war aber schnell vergessen als Navi dann seine Sektflasche an die Mädels in die ersten Reihe gab und diese der Masse erstmal eine Sektdusche verpassten. Super Set! Mulder's letzter Track war dann Shy FX's 'Original Nuttah' - mit Doppel-Rewind. Horns und Fanfaren in the place!

Ab 4.30 h machte Mickey Finn da weite wo Mulder aufgehört hattte: mit einem für mich noch unbekannten Remix von 'Orginal Nuttah'. Navigator kündigte ihn als 'man of dubplates' an - und so war es dann auch. Mickey Finn kramte viele exklusive V.I.P. - Mixes aus der Kiste und konnte so die Stimmung auf dem sehr hohen Niveau halten. Das gegröle der Leute bei Mickey's 'last one' läßt mir es jetzt noch kalt den Rücken runterlaufen. Gänsehaut feeling.

Manche fanden das Connexion an diesem Abend wohl zu heiß und zu voll - aber nur dadurch kam diese unglaubliche Stimmung auf. Als wir dann gegangen sind, bin ich noch auf den Treppen runter zum Ausgang auf die Fresse geflogen, weil die Stufen wegen Hitze, Schweiss und Nässe so glatt wie ein vermoster Stein in einem Gebirgsbach waren. Aber das trübte diese sehr erfreulichen Abend nicht...

Stimmungsmäßig war das das Beste was man seit langem erlebt hat. Club-feeling pur. Alle DJ's und MC's hatten (was eigentlich bei allen Royal Rumble Veranstaltungen so ist) sichtlich Spaß bei ihrem 'Job' und werden sich an diesen Arbeit noch lange zurück erinnern. Dicken Respect für an die Royal Rumble Crew für ein klasse Event!


Review #2 von Michael Götz

Also was sich am Wochenende auf der Royal Rumble Party abspielte war der pure Wahnsinn. Sowas habe Ich, in den letzten Jahren, nicht sehr oft erlebt!!

Es herrschte der absolute Partyvibe!! Angefangen von den Locals bis zu den Hammersets der Urban Takeover Crew, die dieses Ereignis mit Sicherheit sehr lange in Erinnerung behalten werden!!! MC's waren brutal und sorgten 5 Stunden lang für ununterbrochenes Partyfeeling der Sonderklasse!! Navi,Twins & Spyda, Raggamuffin in Perfektion!! Für mich mit Abstand das Beste seit Meditation 2+3!!! Mannheim hat gezeigt wofür es außerhalb von UK bekannt ist!!! Das Haus wurde aufs derbste, übelste gerockt!!

So stell ich mir ne heftige Party vor!! Für mich steht fest das Royal Rumble die Nummer 1 im Partymachen is, keine Zweifel!! Die Party war einfach nur heftig!! C u 02.02.2001.


Review #3 von Tom Rennert

Da ich mit mit meinen Leuten so gegen 1 Uhr angekommen bin gings verdammt zäh vorwärts am Eingang. Aber egal für ein paar Stunden Hammer Jump-up haben sich die 35 Eier und das Warten im Regen auf jeden Fall gelohnt.

Kaum oben und die Beine in Bewegung gebracht, lief einem auch schon der Schweiß runter. Vom Ragga-/Old-School Floor hab ich irgendwie nichts mitbekommen, war zwar auch nicht so wichtig, allerdings sollte man, finde ich den Leuten irgendwie zeigen wo man chillen kann.

Die Sets der DJ's haben mich irgenwie an die good old dayz erinnert, bloß viel verzerrter und noch rollender. Irgendwie als hätten die eben lauter Remixe mitgebracht.

Zu den einzelnen MC's kann ich leider nicht allzuviel sagen (warum sei dahingestellt), außer dass Demon & Flinty zusammen natürlich ääfach fett war'n. An MC Spyda hab ich nur noch so wage Erinnerungen. Ein Kumpel von mir hatte ihn bei der Garderobe fast umgerannt und ihn daraufhin für sein heavy Gebbabl gelobt. Dem schließ ich mich mal an. Navi war natürlich a net schlecht...
Ich kann auf jedenfall sagen, dass es keinen MC gab, der mir nicht rein lief.

Alles in allem war's die beste Patry dieses Jahr (höhö :->). Ich bin gespannt wann's wieder Jump-Up erster Güte neuerer Zeit gibt.
22.11.2017, 02:58 h | 5 Junglists online